Hallo Ihr Alle,
Ich habe heute ein paar Fragen, muss aber noch etwas weiter ausholen:
Ich bekam vor ca. 15 Jahren ( d.h. ca. 1997) die Diagnose Fibromyalgie, war froh, dass das Kind endlich einen Namen hatte, denn Probleme in dieser Richtung hatte ich schon 30 Jahre lang. Etwa zur gleichen Zeit stellte man eine Spondylolisthesis fest.
Probleme die ich vorher hatte:
ab ca. 1966 ( ich bin 56 geboren) häufig einen steifen oder schiefen Hals, später ständig Harnröhrenentzündungen. Ab ca. 1972 hatte ich immer mal wieder Probleme mit den Achillessehnen. Hausarzt schob es auf mein Übergewicht- allerdings kamen die Probleme auch wieder, nachdem ich 20kg abgenommen hatte....
1977 nach einer Wanderung ein dickes Knie, Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden- das erste Mal wurde der Rheumafaktor und HLA B27 untersucht, negativ. Entzündungsfaktor mal erhöht aber auch immer wieder mal normal.Häufig Sehnenscheidenentzündungen an der rechten Hand.
Knieprobleme, die Achillesprobs und Rückenschmerzen unterschiedlicher Art und Intensität begleiteten mich letzlich bis heute.
Die Blasen und Harnröhrengeschichte hört irgendwann auf und kam nie wieder.
Rheumafaktor und HLA B27 wurde regelmäßig geprüft ( immer wenn ich den Orthopäden oder Rheumatologen wechselte, was durch einige Umzüge bedingt mehrmals geschah), immer negatriv, Entzündungswerte wurden noch häufiger untersucht, schwankend.
1998 hatte ich mehrere Monate etwas, wie folgt in Rheuma von A-Z perfekt beschrieben:
Ein entzündlicher Rückenschmerz ist ein Rückenschmerz, der vor allem oder vielleicht sogar nur in Ruhe auftritt, der sich besonders im Laufe der Nacht entwickelt und in den frühen Morgenstunden, um 2 Uhr nachts, 4 Uhr nachts oder manchmal auch erst kurz vor dem Aufstehen, dazu führt, daß man von den Rückenschmerzen wach wird. Wenn die Erkrankung sehr aktiv ist, d.h. die Entzündung stark ist, werden die Rückenschmerzen derart stark, daß man es im Bett nicht mehr aushält und aufstehen muß. Unter dem Umhergehen und unter der Bewegung nehmen die Schmerzen dann wieder etwas ab, so daß man sich dann u.U. sogar noch etwas hinlegen kann.
Ich war neu umgezogen, schob es aufs Bett, fand erst ewig keine neuen Ärzte und dann schoben es diese auf die Fibro oder die Spondylolisthesis. Es hörte dann auf und kam in dem Maß nicht wieder. Solange ich regelmäßig zu meinem Physio und Chiropraktiker gehe, kamich mit dem Rücken ganz gut klar. Seit ca.2002 häufig Darmproblem, d.h. Durchfälle- hatte ich als Kind schon immer auf Lebensmittel verschiedenster Art, nach Abklärung aller Allergien blieben Sachen wie Backtriebmittel, Konservierungsmittel usw. im Verdacht.
Neben einigen neuen Baustellen ( Arthrose und Plica in den Knieen) ging es mir eigentlich ganz okay für jemand mit Fibro, was immer wieder kam und sich zunehmend den Behandlungen widersetzt waren die Achillessehnen ( seit Monaten machen sie mich wahnsinnig) und inzwischen habe ich auch morgens beim Aufstehen vermehrt Rückenschmerzen.
Nun endlich meine Fragen:
Wenn ich "Seronegative Spondarthritis" lese, dann denke ich , dass ich mich dort einordnen könnte. Warum hat aber kein Facharzt je diese Idee gehabt , auch wenn er all meine Probleme hörte. Auch keine Rheumaklinik ( Bad Säckingen und Bad Nenndorf) kam auf eine andere Idee als die Fibro.
Falls es nicht Fibro sondern eine Seronegative Spondarthritis wäre, habe ich eine Möglichkeit dies selbst zu testen? Ich gebe zu, ich habe auch nie einen der Fachärzte konkret auf diese Diagnose angesprochen, sondern halt von den Durchfällen, Achillesproblemen und Rückenschmerzen erzählt.
Ich habe - als ich in letzter Zeit immer mehr auf diese "Diagnose" kam - auch mal wieder einen Termin beim internistischen Rheumatologen ausgemacht, ich war da jetzt sicher 1,5 Jahre nicht, bringt bei Fibro ja nicht so viel.Aber die Zeit bis Mitte September ist noch so lange.
Falls jemand einen Tipp für mich hat, oder auch ähnliches erlebt, würde ich mich freuen von euch zu hören und entschuldigt meinen langen Roman.#
Viele Grüße
Kröti
Ich habe heute ein paar Fragen, muss aber noch etwas weiter ausholen:
Ich bekam vor ca. 15 Jahren ( d.h. ca. 1997) die Diagnose Fibromyalgie, war froh, dass das Kind endlich einen Namen hatte, denn Probleme in dieser Richtung hatte ich schon 30 Jahre lang. Etwa zur gleichen Zeit stellte man eine Spondylolisthesis fest.
Probleme die ich vorher hatte:
ab ca. 1966 ( ich bin 56 geboren) häufig einen steifen oder schiefen Hals, später ständig Harnröhrenentzündungen. Ab ca. 1972 hatte ich immer mal wieder Probleme mit den Achillessehnen. Hausarzt schob es auf mein Übergewicht- allerdings kamen die Probleme auch wieder, nachdem ich 20kg abgenommen hatte....
1977 nach einer Wanderung ein dickes Knie, Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden- das erste Mal wurde der Rheumafaktor und HLA B27 untersucht, negativ. Entzündungsfaktor mal erhöht aber auch immer wieder mal normal.Häufig Sehnenscheidenentzündungen an der rechten Hand.
Knieprobleme, die Achillesprobs und Rückenschmerzen unterschiedlicher Art und Intensität begleiteten mich letzlich bis heute.
Die Blasen und Harnröhrengeschichte hört irgendwann auf und kam nie wieder.
Rheumafaktor und HLA B27 wurde regelmäßig geprüft ( immer wenn ich den Orthopäden oder Rheumatologen wechselte, was durch einige Umzüge bedingt mehrmals geschah), immer negatriv, Entzündungswerte wurden noch häufiger untersucht, schwankend.
1998 hatte ich mehrere Monate etwas, wie folgt in Rheuma von A-Z perfekt beschrieben:
Ein entzündlicher Rückenschmerz ist ein Rückenschmerz, der vor allem oder vielleicht sogar nur in Ruhe auftritt, der sich besonders im Laufe der Nacht entwickelt und in den frühen Morgenstunden, um 2 Uhr nachts, 4 Uhr nachts oder manchmal auch erst kurz vor dem Aufstehen, dazu führt, daß man von den Rückenschmerzen wach wird. Wenn die Erkrankung sehr aktiv ist, d.h. die Entzündung stark ist, werden die Rückenschmerzen derart stark, daß man es im Bett nicht mehr aushält und aufstehen muß. Unter dem Umhergehen und unter der Bewegung nehmen die Schmerzen dann wieder etwas ab, so daß man sich dann u.U. sogar noch etwas hinlegen kann.
Ich war neu umgezogen, schob es aufs Bett, fand erst ewig keine neuen Ärzte und dann schoben es diese auf die Fibro oder die Spondylolisthesis. Es hörte dann auf und kam in dem Maß nicht wieder. Solange ich regelmäßig zu meinem Physio und Chiropraktiker gehe, kamich mit dem Rücken ganz gut klar. Seit ca.2002 häufig Darmproblem, d.h. Durchfälle- hatte ich als Kind schon immer auf Lebensmittel verschiedenster Art, nach Abklärung aller Allergien blieben Sachen wie Backtriebmittel, Konservierungsmittel usw. im Verdacht.
Neben einigen neuen Baustellen ( Arthrose und Plica in den Knieen) ging es mir eigentlich ganz okay für jemand mit Fibro, was immer wieder kam und sich zunehmend den Behandlungen widersetzt waren die Achillessehnen ( seit Monaten machen sie mich wahnsinnig) und inzwischen habe ich auch morgens beim Aufstehen vermehrt Rückenschmerzen.
Nun endlich meine Fragen:
Wenn ich "Seronegative Spondarthritis" lese, dann denke ich , dass ich mich dort einordnen könnte. Warum hat aber kein Facharzt je diese Idee gehabt , auch wenn er all meine Probleme hörte. Auch keine Rheumaklinik ( Bad Säckingen und Bad Nenndorf) kam auf eine andere Idee als die Fibro.
Falls es nicht Fibro sondern eine Seronegative Spondarthritis wäre, habe ich eine Möglichkeit dies selbst zu testen? Ich gebe zu, ich habe auch nie einen der Fachärzte konkret auf diese Diagnose angesprochen, sondern halt von den Durchfällen, Achillesproblemen und Rückenschmerzen erzählt.
Ich habe - als ich in letzter Zeit immer mehr auf diese "Diagnose" kam - auch mal wieder einen Termin beim internistischen Rheumatologen ausgemacht, ich war da jetzt sicher 1,5 Jahre nicht, bringt bei Fibro ja nicht so viel.Aber die Zeit bis Mitte September ist noch so lange.
Falls jemand einen Tipp für mich hat, oder auch ähnliches erlebt, würde ich mich freuen von euch zu hören und entschuldigt meinen langen Roman.#
Viele Grüße
Kröti
