Ups.....
Hallo Leute,
nun hatte ich auf Word eine Antwort geschrieben und sehe jetzt erst, dass der Beitrag schon so alt ist. Er wird sicher nicht mehr gelesen werden.... schon gar nicht meine Antwort.
Geschrieben hatte ich nur:
Manchmal ist Gewissheit besser, als ewig zu suchen und im Unklaren zu sein.
Mir zumindest geht es so.
Eine klare Krankheit kann man- meist nur, das stimmt- behandeln.
Etwas, wovon keiner weiß, was es ist, nicht.
Noch vor kurzer Zeit wurde Vieles, das heute klar diagnostizierbar ist, auf die psychische Schiene verschoben, weil die Medizin noch keine Erklärung hatte. Heute weiß man, dass auch psychische Dinge oft somatische Ursachen haben und dass Körper und Geist nicht getrennt sind.
Da fehlt Hormon X oder Botenstoff Y und schon gibt es ein Chaos in Kopf aber auch oft Körper.
Wer Glück hat, kann das mit Psychotherapie beheben, da man hier lernt, andere Verknüpfungen aufzubauen und andere Reaktionen auf Ereingisse zu steuern. Das wirkt sich dann auch somatisch aus, weil andere Botenstoffe losgeschickt werden. Wer Pech hat aber leidet unter etwas, das noch unetdeckt ist und sich nicht über Gespräche und Verhaltens- Denk- und Verarbeitungsübungen steuern lässt. Ich würde es nicht als Glück bezeichnen, etwas einem psychosomatischen Ursprung zuzusprechen, denn dies kann beides sein. Glück, wenn es behandelbar ist, Pech- wenn nicht. Psychischer Schmerz ist, das weiß, wer Depressive in der Familie hat wie ich, oft ebenso schwer zu ertragen, wie körperliche Pein. Man ist ebenso hilflos. Wenn all das dann auch noch keinen Namen hat, an den sich die/der Betroffene klammern kann, dann fühlt sie/er sich unverstanden und abgestempelt.
Mein Knochenrheuma, mit messbarem Entzündungswert fesselte mich sogar schon wochenlang ganz ans Bett, aber ich empfand es damals nicht so schlimm, wie die Schmerzen noch unklaren Ursprungs in der Muskulatur.
Eine Biopsie stünde an- der Arzt riet aber ab.
Er sagte: Sie haben nachweislich etwas wohl somatisches, aber die Krankheiten, die in Frage kämen, fände man sie, würden sie nicht wissen wollen. (Beim Googlen fand ich viele Möglichkeiten, alle auf lange Sicht unbehandelbar und tödlich, falls Fibromyalgie ausscheidet, was derzeit der Stand zu sein scheint)
Nun weiß ich nicht, ob es richtig war, nicht weiter zu suchen. Die Schmerzen sind manchmal sehr sehr stark und ich möchte schon wissen warum. Andererseits möchte ich keine Diagnose, die lautet: Sie haben noch 6 Jahre....
Unklar.....
Für mich kein Grud zur Freude.
Hat Maximilli seit damals noch einmalhier geschrieben?
Wäre es noch nicht so spät würde ich einmal nachsehen.
Was wäre denn euer Rat an mich? Fibro unwahrscheinlich, aber somatisch bestätigt. Weiterforschen oder einfach leben damit?
LG Shemy