Hi Maggy63,
Rituximab kann bei RA-Patienten eingesetzt werden, wenn die bisherigen Therapien nicht ausreichend helfen oder nicht vertragen werden.
Fraglich ist, ob die noch bestehende Müdigkeit als nicht ausreichend behandelte RA angesehen wird.
Allerdings nimmst Du Mtx, das auch müde machen kann und das „RA-Fatigue“ dann noch verstärkt. Somit sehe ich zumindest eine kleine Chance auf dem Umweg, dass Mtx nichtvertragen wird, an Rituximab zu kommen.
Lass Dich dann, wie hier schon geschrieben, hinsichtlich Deiner Herzprobleme gut beraten, und Du solltest auch berücksichtigen, dass bei RA-Patienten in sehr geringer Anzahl der Gehirnvirus, dessen Name mir nicht einfällt, aktiv werden kann. Hier ist dann wichtig, zu klären, welche bisherigen Medikamente dies Risiko erhöhen.
Es ist letztlich eine Frage der Risiko-/Nutzenabwägung und des Leidensdrucks.
Auch ich gehöre zu denen, denen das Medikament gegen Fatigue geholfen hat. Allerdings haben sich bei mir auch die Blutwerte deutlich verbessert, sodass normale Krankheitsmüdigkeit natürlich vorher auch eine Rolle gespielt hat.
Allerdings, wenn Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen etc. wesentlich geringer werden, schiebe ich das schon auf eine Besserung der Fatigue.
Ich selbst bin an Vaskulitis erkrankt, habe schon einige Infusionen hinter mir und sie stets gut vertragen.
Ich wünsche Dir gute Beratung und gute Entscheidung,
Ranunkel