Mittlerweile war ich beim Arzt. Sie meinte, ich hätte eine Verstauchung und einen Fersensporn, für den ich Einlagen bekomme, hat mich mit nem Tapeverband wieder nach Hause geschickt.
Ich habe eine ganz andere Vermutung. Ich behaupte, ich habe eine Archillessehnenentzündung. Ich habe dermaßen ziehende Schmerzen im Fuß. Ich muß Katadolon nehmen, um das es einigermaßen erträglich ist.
Nun sitze ich hier, hab Tränen in den Augen, weil ich irgendwie nicht mehr kann. Ich muss hier soviel tun (kleine Baustelle im Haus), die zwei Hunde, die auch rauswollen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil das nun schon seit Monaten geht, ewig irgendwo Schmerzen. Ich bin nur noch am jammern. Vor meinem Mann versuche ich zu schauspielern, bin gleichzeitig auf mich wütend, ich kann doch nichts dafür. Der kann eh nicht damit umgehen, was mich noch wütender und hilfloser macht, weil ich eigentlich mehr Hilfe und mal einen tröstenden Arm von ihm brauche, was er mir nicht gibt. Ich habe Angst, weil es nicht aufhört mit den Schmerzen. Wie soll das bloß werden?
Hinzu kommt das ich in der totalen Unterfunktion bin, was die Stimmungslage auch nicht gerade aufbessert.
Ich fühl mich total überfordert und weiß nicht weiter.