was schmerzmittel betrifft muß man sich aber auch vor augen halten,daß nicht alles gegen jedes hilft.
von daher ist eine gründliche diagnostik einfach unumgänglich,bevor man sich mit hammermedis abschießt.
ich habe das selbst hinter mir,vertragen habe ich keines davon,und meine schmerzen wurden sogar noch verstärkt.
monate später hatte ich dann die diagnose psa,da hat's mich nicht mehr gewundert daß die versuche mit den opiaten voll daneben gingen.
darum denke ich auch,mit opiaten rumzuexperimentieren wenn es sich evtl noch unerkannt um ein entzündliches geschehen handelt,bringt es einfach nicht.
auch die idee mit einem schmerztherapeuten ist im grunde nicht verkehrt.aber woher weiß er ohne diagnose,welche schmerzursache er behandeln soll?das kann dann ja nur darin ausarten,daß man zum versuchskanninchen wird......
andererseits hat er aber vielleicht auch möglichkeiten,eine diagnostik anzutreiben....
@katharina,
es will ja niemand opiate verteufeln
es ist gut daß es sie gibt und wir wissen ja auch,daß sie am wenigsten die organe belasten.
aber es gibt halt patienten so wie mich,die mit kleinsten dosen schon total am ende sind und auch keine linderung haben.
auch blieb nicht mal ein schluck tee drin,und damit besteht auch noch die gefahr der austrocknung.
auch die lebenssituation muß immer beachtet werden.viele haben kinder und können sich nicht einfach so für 3 wochen abmelden,weil die nebenwirkungen dann vielleicht endlich einmal nachlassen.
ich konnte während meiner pflasterphase gerade mal nur zur toilette,uns schon das war eine weltreise für mich.
nach 36 stunden habe ich mich dann entschieden,wieder ins leben zurückzukehren und mein kind zu versorgen.
ich kann heute aus erfahrung sagen:alles was zentral wirkt,ist die hölle für mich.
nix für ungut,ich gönne es dir und jedem anderen daß die opiate helfen.das ist schon fast beneidenswert,wie viele damit ihren alltag geregelt bekommen
liebe grüße,
diana

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