Hallo Belita,
vielen lieben Dank. Heute wird alles ausprobiert. Und falls nichts nützt werde ich mich vom Fahradfahren verabschieden, damit nichts Schlimmeres passiert.
Es gibt immer gute und schlechte Zeiten. Mal sind Aktivitäten möglich, mal sind sie nicht möglich.
Das Leben verändert sich, aber nicht immer nur zum Schlechten
Probiere verschiedene Möglichkeiten aus. Wenn Du jetzt nicht radfahren kannst, gönne Deinem Körper eine Pause. Evt. klappt es irgendwann besser
Ich schiebe seit 15 Jahren eine Handgelenks-Op vor mir her. Die Teilversteifung hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht und ich kann das linke Handgelenk im Alltag kaum benutzen. Weil diese OP nicht gut gelaufen ist (andere Op´s aber schon), habe ich eine weitere Handgelenks-Op verweigert.
Nun ist der Leidensdruck groß, also sehr groß

und ich habe nächsten Monat einen Termin in der Rheumaorthopädie. Sollte ich mich operieren lassen (worüber ich mir immer noch nicht im Klaren bin *hüstel*) wird das Radfahren für mich erst einmal erledigt sein.
Ob ich danach wieder radfahren kann? Ich weiß es nicht.....aber wenn der Hauch einer Chance besteht, werden sich Fachleute darum kümmern, dass mein Fahrrad MEINEN individuellen Möglichkeiten angepasst wird.
Es gibt für viele Dinge eine Lösung, manchmal braucht es einfach Zeit, die passende zu finden
Nachtrag:
Es gibt Fahrradhändler, die sich u.a. darauf spezialisiert haben, behinderten/körpereingeschränkten/kranken Menschen das Radfahren zu ermöglichen.
Ich habe bei meinem alten Rad die beste Vorrad-Dämpfung einbauen lassen. Es gibt unterschiedliche Federn, die eingesetzt werden.
Irgendwann habe ich die Schaltung einer Seite auf die andere Seite umbauen lassen, weil ich der kranken Hand nicht schalten konnte.
Man hat mir die Lenkerstange erhöht, Kabel verlängert etc.
Einer der Radhändler hat mich als persönliche Herausforderung gesehen

und mit mir solange gefeilt, bis es passte.
Und ich habe Radhändler kennengelernt, die mich wie eine lästige Fliege weggeschoben haben.
Wenn man aber DEN Radhändler gefunden hat, dann macht das Tüfteln Spaß, denn für ihn ist es ein großer persönlicher Erfolg, wenn er einem kranken Menschen das Radfahren ermöglichen kann.