Hallo Zusammen,
ich versuche es so kurz wie möglich zu machen. Ich bin 31 jahre alt. Ich hatte vor 2 Jahren die Verdachtsdiagnose Morbus Crohn nach Krankenhausaufenthalt bekommen. wirklich 100 Prozent sicher laut Gewebeproben ist es nicht. Der Arzt der mich damals spiegelte war sich dafür um so sicherer. Auch die nachfolgenden Darmspiegelungen gaben keine eindeutige Diagnose, obwohl die Beschwerden 100 Prozent passten. Nach monatelanger Medikamenteneinnahme wurde es irgendwann besser. Hab jetzt fast ein Jahr Ruhe. Hin und wieder mal Beschwerden aber nicht mehr so extrem. Jetzt zu dem aktuellen Problemen..... Im April bekam ich Fuß schmerzen. Morgens sehr schlimm, Besserung beim laufen. Das über Wochen. Ich bin nicht so der Arztgänger und da es tagsüber besser wurde....naja...ihr kennt das vielleicht....
Plötzlich Ende August bekam ich morgens sehr starke Schmerzen in den Fuss, konnte kaum laufen. Abends auf einmal hinter dem Ohr und am Hals Knotenbildung. Ich habe es sofort damit in Verbindung gebracht, aber natürlich mein Internist nicht. Knoten Ultraschall(vergrösserte Lymphknoten) festgestellt..... Und Fuss Cortison bekommen. Die Knoten würden schon weg gehen.Im Fuss ne kleine Entzündung eventuell. Dann also 5 Tage Cortison, es ging super. Danach Pause.
Klar Traten dann wieder nach paar Tagen ohne Medikamente Schmerzen auf(sie Knoten hab ich nicht mehr beachtet). Ich also Sonntags zum Krankenhaus weil es so schlimm wurde. Geröngt wurde der Fuss ,weil die dachten ein Bruch könnte es sein. Nix gefunden. Bekam Celebrex und sollte zum Orthopäden.
Celebrex vertrug ich nicht(Darmprobleme) also notfalls an den Orthopäden gewandt ob ich nicht schneller einen Termin bekommen könnte. Dann ab zum Orthopäden. Der hörte sich alles an und untersuchte den Fuss. Zu dem Zeitpunkt waren meine 3 kleinen Zehen auch schon steif. Ohne Blut abgenommen zu haben, Verdacht auf Rheuma(Überweisung zum Rheumatologen) und Einlagen bekommen. Für die Schmerzen bekam ich das Mittel Arcoxia. 60mg am Tag. Das war Mitte September.
Die Wartezeit bis zum Termin beim Rheumatologen war bis Ende Januar. Aber das Arcoxia half so gut, dass ich nur noch nachts schmerzen hatte.
Zwischenzeitlich hatte ich den Internisten(Hausarzt) gewechselt und bei einem Termin erwähnt dass ich Verdacht auf Rheuma habe. Der Arzt nahm Blut ab und sagte ich solle das Arcoxia weg lassen weil er nicht glauben würde das ich Rheuma habe. Wenn dann würde man das in 5 Tagen beim Blutergebnis sehen können.
Also war ich 5 Tage ohne Arcoxia. Es wurde am dritten Tag so schlimm mit dem Fuss,der wurde dick, rot, heiss und steife Zehen, noch schlimmer wie vorher.
Also zur Blutergebnisbesprechung mit humpelndem Fuss hin... Blutwerte alle top. Aber er sah ja meinen Fuss und meinte er gibt mir dann doch ein Rezept für Arcoxia. Ich solle nochmal zum Orthopäden und mitteilen, das ich keine Rheumaanzeichen im Blut habe. Das müsste was knöcherndes sein.
Ich also beim Orthopäden angerufen , alles mitgeteilt und prompt wurde eine weitere Untersuchung abgelehnt mit der Begründung, dass ein Internist nicht vergleichbar mit einem Rheumatologen ist und es ganz viele Blutuntersuchungen gibt, die ein Internist gar nicht machen kann.Auch weil ich mir die Einlagen nicht geholt habe, würde man sowieso erst mal nichts machen. Der Arzt sei sich bei mir sicher, es handelt sich um Rheuma. Ich soll abwarten bis zum Termin beim Rheumatologen.
Ein oder zwei tage später bemerkte ich dass ich diese Knotenbildung im Hals wieder habe. Aber auch einen Knoten plötzlich am Arm. Ab da hab ich wieder den Verdacht gehabt(weil Arcoxia ja 5 Tage pausiert wurde) dass das mit dem Fuss zusammen hängen muss. Also beim Rheumatologen angerufen und etwas Druck gemacht.
Die Knoten könnten Rheumaknoten sein. So lange die nicht platzen oder nässen wäre es nicht schlimm. Bekam aber einen Notfalltermin. Dieser war vor 2 Wochen.
Habe alles dem Rheumatologen erzählt. Er machte Ultraschall am Fuss und sagte, typisch Rheumatisch. er tippe auf Crohn Rheuma( Wegen meinem Morbus Crohn Schüben). Aber wegen der Knoten erst mal Blutuntersuchungen und Röntgen der Lunge. sarkiodose war in Verdacht. Könnte auch was bösartiges sein, aber das glaube er nicht.(Bin da heulend raus)
Ergebnisse alle negativ. Kein Rheumawert, keine Entzündungswerte usw.
Habe kurze Info am Telefon von Ihm erhalten(kein persönliches Gespräch) . Er würde gerne mit der Cortisontherapie anfangen aber wegen der Knoten müsse ich nochmal zum Arzt. Weil die durch das Cortison weg gehen würden und dann keiner wisse woher die kommen. Rheuma hätte ich aber definitiv.
Tja jetzt hab ich Montag einen Termin beim Onkologen. Die knoten sind sehr klein geworden. Hatte das Arcoxia mal einen Abend vergessen und schon wucherten am Hals viele viele Knoten. Zwar klein aber sehr störend. Auch Schluckprobleme sind öfter der Fall. Wie auch knacken im Ohr und schmerzen in den Händen. Also, wenn ich das Arcoxia weg lasse kommen auch die Knoten. Ich will nicht wissen wie gross die werden wenn ich das komplett weg lassen würde. Also muss das doch zusammen hängen oder? Auch kann ich meinen Kopf und die Arme nicht richtig bewegen wenn ich das arcoxia mal vergesse. Kraftgefühl in den Händen weg. Krieg kaum nen Wasserhahn auf oder mein Kind angezogen.
Man sorry, jetzt ist das doch so lang geworden. Ich hab jetzt mal alles von der Seele geschrieben. Auch habe ich mittlerweile mit Der Firma von Arcoxia telefoniert. Das Medikament kann auch Fieber unterdrücken und keine Entzündungszeichen im Blut anzeigen. Der Orthopäde hätte damals ein Blutbild machen müsse(vor der Einnahme). Ja toll. das hilft mir jetzt nicht.
Ich bin echt ratlos. Ich denke der Termin beim Onkologen ist Quatsch. Aber sicher ist sicher. Und wenn dann dort alles ok ist, bekomme ich endlich Cortison. Kann nämlich trotz Arcoxia mittlerweile kaum laufen. Der Rheumadoc sagte auch, dass die Knochen schon beschädigt sind.
Aber aus eurer Erfahrung. Müsste man nicht nicht weitere Untersuchungen machen? MRT oder so was?
Was sagt ihr? Mein ich das nur oder ist bei mir irgendwie alles etwas komisch? :-(
Vielleicht hat ja jemand so etwas ähnliches durch.
Danke fürs lesen.
ich versuche es so kurz wie möglich zu machen. Ich bin 31 jahre alt. Ich hatte vor 2 Jahren die Verdachtsdiagnose Morbus Crohn nach Krankenhausaufenthalt bekommen. wirklich 100 Prozent sicher laut Gewebeproben ist es nicht. Der Arzt der mich damals spiegelte war sich dafür um so sicherer. Auch die nachfolgenden Darmspiegelungen gaben keine eindeutige Diagnose, obwohl die Beschwerden 100 Prozent passten. Nach monatelanger Medikamenteneinnahme wurde es irgendwann besser. Hab jetzt fast ein Jahr Ruhe. Hin und wieder mal Beschwerden aber nicht mehr so extrem. Jetzt zu dem aktuellen Problemen..... Im April bekam ich Fuß schmerzen. Morgens sehr schlimm, Besserung beim laufen. Das über Wochen. Ich bin nicht so der Arztgänger und da es tagsüber besser wurde....naja...ihr kennt das vielleicht....
Plötzlich Ende August bekam ich morgens sehr starke Schmerzen in den Fuss, konnte kaum laufen. Abends auf einmal hinter dem Ohr und am Hals Knotenbildung. Ich habe es sofort damit in Verbindung gebracht, aber natürlich mein Internist nicht. Knoten Ultraschall(vergrösserte Lymphknoten) festgestellt..... Und Fuss Cortison bekommen. Die Knoten würden schon weg gehen.Im Fuss ne kleine Entzündung eventuell. Dann also 5 Tage Cortison, es ging super. Danach Pause.
Klar Traten dann wieder nach paar Tagen ohne Medikamente Schmerzen auf(sie Knoten hab ich nicht mehr beachtet). Ich also Sonntags zum Krankenhaus weil es so schlimm wurde. Geröngt wurde der Fuss ,weil die dachten ein Bruch könnte es sein. Nix gefunden. Bekam Celebrex und sollte zum Orthopäden.
Celebrex vertrug ich nicht(Darmprobleme) also notfalls an den Orthopäden gewandt ob ich nicht schneller einen Termin bekommen könnte. Dann ab zum Orthopäden. Der hörte sich alles an und untersuchte den Fuss. Zu dem Zeitpunkt waren meine 3 kleinen Zehen auch schon steif. Ohne Blut abgenommen zu haben, Verdacht auf Rheuma(Überweisung zum Rheumatologen) und Einlagen bekommen. Für die Schmerzen bekam ich das Mittel Arcoxia. 60mg am Tag. Das war Mitte September.
Die Wartezeit bis zum Termin beim Rheumatologen war bis Ende Januar. Aber das Arcoxia half so gut, dass ich nur noch nachts schmerzen hatte.
Zwischenzeitlich hatte ich den Internisten(Hausarzt) gewechselt und bei einem Termin erwähnt dass ich Verdacht auf Rheuma habe. Der Arzt nahm Blut ab und sagte ich solle das Arcoxia weg lassen weil er nicht glauben würde das ich Rheuma habe. Wenn dann würde man das in 5 Tagen beim Blutergebnis sehen können.
Also war ich 5 Tage ohne Arcoxia. Es wurde am dritten Tag so schlimm mit dem Fuss,der wurde dick, rot, heiss und steife Zehen, noch schlimmer wie vorher.
Also zur Blutergebnisbesprechung mit humpelndem Fuss hin... Blutwerte alle top. Aber er sah ja meinen Fuss und meinte er gibt mir dann doch ein Rezept für Arcoxia. Ich solle nochmal zum Orthopäden und mitteilen, das ich keine Rheumaanzeichen im Blut habe. Das müsste was knöcherndes sein.
Ich also beim Orthopäden angerufen , alles mitgeteilt und prompt wurde eine weitere Untersuchung abgelehnt mit der Begründung, dass ein Internist nicht vergleichbar mit einem Rheumatologen ist und es ganz viele Blutuntersuchungen gibt, die ein Internist gar nicht machen kann.Auch weil ich mir die Einlagen nicht geholt habe, würde man sowieso erst mal nichts machen. Der Arzt sei sich bei mir sicher, es handelt sich um Rheuma. Ich soll abwarten bis zum Termin beim Rheumatologen.
Ein oder zwei tage später bemerkte ich dass ich diese Knotenbildung im Hals wieder habe. Aber auch einen Knoten plötzlich am Arm. Ab da hab ich wieder den Verdacht gehabt(weil Arcoxia ja 5 Tage pausiert wurde) dass das mit dem Fuss zusammen hängen muss. Also beim Rheumatologen angerufen und etwas Druck gemacht.
Die Knoten könnten Rheumaknoten sein. So lange die nicht platzen oder nässen wäre es nicht schlimm. Bekam aber einen Notfalltermin. Dieser war vor 2 Wochen.
Habe alles dem Rheumatologen erzählt. Er machte Ultraschall am Fuss und sagte, typisch Rheumatisch. er tippe auf Crohn Rheuma( Wegen meinem Morbus Crohn Schüben). Aber wegen der Knoten erst mal Blutuntersuchungen und Röntgen der Lunge. sarkiodose war in Verdacht. Könnte auch was bösartiges sein, aber das glaube er nicht.(Bin da heulend raus)
Ergebnisse alle negativ. Kein Rheumawert, keine Entzündungswerte usw.
Habe kurze Info am Telefon von Ihm erhalten(kein persönliches Gespräch) . Er würde gerne mit der Cortisontherapie anfangen aber wegen der Knoten müsse ich nochmal zum Arzt. Weil die durch das Cortison weg gehen würden und dann keiner wisse woher die kommen. Rheuma hätte ich aber definitiv.
Tja jetzt hab ich Montag einen Termin beim Onkologen. Die knoten sind sehr klein geworden. Hatte das Arcoxia mal einen Abend vergessen und schon wucherten am Hals viele viele Knoten. Zwar klein aber sehr störend. Auch Schluckprobleme sind öfter der Fall. Wie auch knacken im Ohr und schmerzen in den Händen. Also, wenn ich das Arcoxia weg lasse kommen auch die Knoten. Ich will nicht wissen wie gross die werden wenn ich das komplett weg lassen würde. Also muss das doch zusammen hängen oder? Auch kann ich meinen Kopf und die Arme nicht richtig bewegen wenn ich das arcoxia mal vergesse. Kraftgefühl in den Händen weg. Krieg kaum nen Wasserhahn auf oder mein Kind angezogen.
Man sorry, jetzt ist das doch so lang geworden. Ich hab jetzt mal alles von der Seele geschrieben. Auch habe ich mittlerweile mit Der Firma von Arcoxia telefoniert. Das Medikament kann auch Fieber unterdrücken und keine Entzündungszeichen im Blut anzeigen. Der Orthopäde hätte damals ein Blutbild machen müsse(vor der Einnahme). Ja toll. das hilft mir jetzt nicht.
Ich bin echt ratlos. Ich denke der Termin beim Onkologen ist Quatsch. Aber sicher ist sicher. Und wenn dann dort alles ok ist, bekomme ich endlich Cortison. Kann nämlich trotz Arcoxia mittlerweile kaum laufen. Der Rheumadoc sagte auch, dass die Knochen schon beschädigt sind.
Aber aus eurer Erfahrung. Müsste man nicht nicht weitere Untersuchungen machen? MRT oder so was?
Was sagt ihr? Mein ich das nur oder ist bei mir irgendwie alles etwas komisch? :-(
Vielleicht hat ja jemand so etwas ähnliches durch.
Danke fürs lesen.