Warum so aggressiv??
Sie bekommt doch außer Cortison noch gar nichts anderes, so wie es verstanden habe!?
Also ist sie doch erst am Anfang, die Möglichkeiten sind nicht im entferntesten ausgeschöpft.
Soll ich mich dafür schämen, dass ich trotz der Krankheit voll arbeite??
Komisch, dass man hier kritisert wird dafür, dass man arbeitet!
Sollte man eine solche Einstellung nicht unterstützen?
Mamaela, du fragst, wovon Martina leben sol!?
Von der EU-Rente wird sie es jedenfalls auch nicht können.
Hallo Schock,
nein das hab ich nie behauptet, ich respektiere die Entscheidung, warum soll man nicht arbeiten gehen, wenn es noch geht. Wenn ich nicht arbeitslos geworden wäre, sag ich so wie es ist, dann würde ich auch keine Rente beantragen. Ich wurde schon mehrmals in die Klinik eingewiesen, weil ich bis zum umfallen gearbeitet habe, mal davon abgesehen.
Ich ziehe den Hut hier für die, die das alles noch schaffen. Nur man kommt so einfach nicht mehr in die Arbeit rein das ist das Problem. Und wenn sie schon Krankengeld bekommt, die Frage ist wie lange macht ihr Arbeitgeber das mit?
Ja ihre Möglichkeit ist noch nicht ausgeschöpft, aber dafür soll sie sich die Auszeit nehmen, damit sie die ausschöpfen kann und Termine wahrnehmen kann, die sie als Angestellte kaum wahrnehmen kann. Gerade am Anfang ist man viel unterwegs. Dafür gibt es dann ja auch die Zeitrente. Klar kann man davon nicht leben, aber besser als gar nichts.
Du kannst aber nicht jeden nun aufzuzwingen das alle nun arbeiten soll bzw. müssen. Das geht nun einfach nicht. Jeder empfindet anders die Schmerzen, jeder reagiert anders. Klar stärkt das das Selbstbewußtsein, dafür muss man aber auch erstmal eine Arbeit finden.
Mich freut es für dich, das es dir gut geht. Aber leider geht es hier vielen anders. Und ich glaub kaum das es hier einen gibt, der Zuhause ist und in selbstmitleid verfällt und glücklich ist über seine Krankheit. Die meisten haben durch ihre Krankheit die Arbeit verloren und Partner usw.
LG Manu