Hallo,
ich hab' Metex abgesetzt, weil meine Beschwerden nicht mehr so schlimm sind und ich wieder ohne größere Probleme arbeiten kann.
Im Internet hab ich viel nachgelesen. Metex kann in seltenen Fällen auch ohne Vorwarnung, d.h. ohne große Änderung der Laborwerte, die Leber (und Lunge) massiv schädigen. Je nach bisher genommener Menge soll daher regelmäßig (etwa jährlich?) eine Biopsie (Gewebeentnahme) der Leber gemacht werden. Auch wird eine mindestens monatliche Überwachung der Laborwerte empfohlen. Aber mehrere schlimme Nebenwirkungen von Metex treten wohl so plötzlich und unerwartet auf, so daß hier keine absolute Sicherheit zu erreichen ist.
Übrigens können auch hormonelle Verhütungsmittel (Pille) und Alkohol die Leber belasten.
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Ich hab' einen Fernsehbericht gesehen, daß bei nicht zu dicken Leuten inzwischen ein spezielles Ultraschallgerät den Grad der Leberveränderung feststellen kann, so daß dann keine Gewebeentnahme mehr nötig ist. Das erscheint mir viel viel angenehmer. Dafür würde ich sogar abnehmen.
Vielen hilft Metex. Den allermeisten Leuten passiert auch nichts. Aber was nutzt diese Erkenntnis den wenigen, die es erwischt? Es ist genau wie beim Autofahren.
Ich als Pessimist würde Metex wegen der zwar seltenen aber dann sehr ernsten Nebenwirkungen nur nehmen, wenn die Krankheit auf Berufsunfähigkeit und Invalidität zusteuert und die Behandlung mit Kortison alleine nicht mehr reicht. Bei Kortison alleine erwarte ich keine so überraschenden und dramatischen Nebenwirkungen.
Wenn Ihr Angst habt, was sicher sinnvoll ist, und Metex weiter braucht, fragt doch bei Eurem Doktor (und/oder im Internet z.B.
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/52339/) nach der neuen Ultraschall-Untersuchungsmethode.
Gruß vom Bröselmartin