Hallo alle zusammen,
ich wollte mal berichten, wie es mir nach 3 Wochen stationärer Rheuma-Komplex-Therapie ergangen ist. Also, vorweg ist zu sagen, dass ich so gut wie gesund entlassen wurde, aber dazu später ;-)
Eingewiesen hatte mich meine neue Orthopädin, die ich aufsuchte, weil ich trotz Physiotherapie, KG, Spritzen und Akupunktur durch meinen alten Orthopäden weder vorne noch hinten hoch kam. Die Dame meinte, ich solle doch primär die seitens eines Rheumatologen hochoffiziell festgestellte, bisher erfolglos und dann gar nicht mehr behandelte cP behandeln lassen. Dann könnten sich auch die meisten meiner Wirbelsäulen- bzw. ISG-Probleme in Luft auflösen.
Mit der Aussicht bin ich dann hochmotiviert mit all meinen ärtzlichen Unterlagen im Krankenhaus angereist. Zunächst nahm man dort alles durchaus Ernst. Noch ernster wurden die Verdachtsdiagnoen, die man mir nur so um die Ohren knallte, von Lupus bis Vasculitis - alles dabei was das rheumi-Herz so begehrt (oder besser nicht). Nachdem eine Diagnose nach der anderen wegdiagnostiziert wurde, ließ der Eifer der lieben Menschen in Weiß merklich nach.
Sehr unterkühlt teilte man mir zum Schluss mit, dass ich eventuell "nur Weichteilrheuma" hätte. Von einer cP wollten die nichts mehr wissen und auch die orthopädischerseits festgestellten diversen Arthrosen sowie das Wirbelgleiten mit der Bogenschlussanomalie waren nach der dreiwöchigen Behandlung einfach weggezaubert. Auch für meine Schilddrüsenunterfunktion, wegen der ich seit 1996 Tabletten nehme und super-Werte habe, gibt es ÜBERHAUPT keine Anhaltspunkte. Die Pillen wurden dann einfach mal so abgesetzt.
Auf alle meine Fragen bezüglich meiner Beschwerden und wo die denn wohl herkommen könnten kam dann immer die Standartantwort: "Das ist halt so!" Und meine allzeit roten Schmetterlingsbäckchen, die vorher die Herren Doktores so in Entzücken versetzt haben, sind jetzt auch auf einmal das Normalste auf der Welt.
Dafür habe ich jetzt eine allerleichteste Arthrose in beiden Handgelenken und eben jenes Weichteilrheuma, was aber ungefähr alle mit undefinierbaren Schmerzen haben. Ach - und einen an der Waffel habe ich nach Aussage des örtlichen Psychologen auch. Das konnte er also schon nach einem 30 minütigen Gespräch erkennen, die alte Koriphähe. Daher solle ich doch mal eine stationäre Reha zwecks Schmerztherapie machen, das könne man nämlich auch noch wegzaubern.
So, ich kann nur sagen: " Hut ab und vielen Dank für die totale Wunderheilung in nur drei Wochen. Endlich konnte mir wirklich mal geholfen werden!"
Mit einem ironischen Grinsen im Gesicht sage ich mal Danke für´s zuhören bzw. lesen dieses Berichts.
Liebe Grüße,
Nicole
ich wollte mal berichten, wie es mir nach 3 Wochen stationärer Rheuma-Komplex-Therapie ergangen ist. Also, vorweg ist zu sagen, dass ich so gut wie gesund entlassen wurde, aber dazu später ;-)
Eingewiesen hatte mich meine neue Orthopädin, die ich aufsuchte, weil ich trotz Physiotherapie, KG, Spritzen und Akupunktur durch meinen alten Orthopäden weder vorne noch hinten hoch kam. Die Dame meinte, ich solle doch primär die seitens eines Rheumatologen hochoffiziell festgestellte, bisher erfolglos und dann gar nicht mehr behandelte cP behandeln lassen. Dann könnten sich auch die meisten meiner Wirbelsäulen- bzw. ISG-Probleme in Luft auflösen.
Mit der Aussicht bin ich dann hochmotiviert mit all meinen ärtzlichen Unterlagen im Krankenhaus angereist. Zunächst nahm man dort alles durchaus Ernst. Noch ernster wurden die Verdachtsdiagnoen, die man mir nur so um die Ohren knallte, von Lupus bis Vasculitis - alles dabei was das rheumi-Herz so begehrt (oder besser nicht). Nachdem eine Diagnose nach der anderen wegdiagnostiziert wurde, ließ der Eifer der lieben Menschen in Weiß merklich nach.
Sehr unterkühlt teilte man mir zum Schluss mit, dass ich eventuell "nur Weichteilrheuma" hätte. Von einer cP wollten die nichts mehr wissen und auch die orthopädischerseits festgestellten diversen Arthrosen sowie das Wirbelgleiten mit der Bogenschlussanomalie waren nach der dreiwöchigen Behandlung einfach weggezaubert. Auch für meine Schilddrüsenunterfunktion, wegen der ich seit 1996 Tabletten nehme und super-Werte habe, gibt es ÜBERHAUPT keine Anhaltspunkte. Die Pillen wurden dann einfach mal so abgesetzt.
Auf alle meine Fragen bezüglich meiner Beschwerden und wo die denn wohl herkommen könnten kam dann immer die Standartantwort: "Das ist halt so!" Und meine allzeit roten Schmetterlingsbäckchen, die vorher die Herren Doktores so in Entzücken versetzt haben, sind jetzt auch auf einmal das Normalste auf der Welt.
Dafür habe ich jetzt eine allerleichteste Arthrose in beiden Handgelenken und eben jenes Weichteilrheuma, was aber ungefähr alle mit undefinierbaren Schmerzen haben. Ach - und einen an der Waffel habe ich nach Aussage des örtlichen Psychologen auch. Das konnte er also schon nach einem 30 minütigen Gespräch erkennen, die alte Koriphähe. Daher solle ich doch mal eine stationäre Reha zwecks Schmerztherapie machen, das könne man nämlich auch noch wegzaubern.
So, ich kann nur sagen: " Hut ab und vielen Dank für die totale Wunderheilung in nur drei Wochen. Endlich konnte mir wirklich mal geholfen werden!"
Mit einem ironischen Grinsen im Gesicht sage ich mal Danke für´s zuhören bzw. lesen dieses Berichts.
Liebe Grüße,
Nicole

