Hallo zusammen,
ich habe seit ca. 1990 Morbus Bechterew. Bis zum Jahre 2005 habe ich alle möglichen Medikamente und auch Basistherapien überstanden ohne einen Erfolg zu spüren. Die Entzündungen verteilten sich im ganzen Körper und waren sehr schmerzhaft.
Schließlich bekam ich im Jahr 2005 das Medikament Enbrel. Bei mir hatte Enbrel sofort gewirkt. Ich hatte seit der ersten Spritze keinen spürbaren Schub mehr bekommen. Die Blutwerte waren über den ganzen Zeitraum sehr gut. Ich spritze 25 mg ca. alle 4-8 Tage. MTX hatte ich aus nichtverträglichen Gründen nach dem dritten mal abgesetzt. Im Urlaub hatte ich den Zeitraum auch mal auf 14 Tage verlängert und hatte Imbun als Tablette genommen ohne das ich einen Schub bekommen habe.
Nun nach 10 Jahre Enbrel hat sich mein Zustand innerhalb von einer Woche geändert. Zunächst spürte ich an den Beinen ein kribbeln und auch eine Unruhe. Dann machte mir die Feinmotorik linksseitig an Bein und Arm zu schaffen.
Ich konnte schließlich mein linkes Bein nicht mehr anheben. Konnte den linken Fuß nicht mehr kreisen und auch die Zehen nicht nach vorne ziehen. Der freihändige Stand auf einem Bein funktioniert nur noch auf der echten Seite. Linke nicht mal für Sekunden. Ich war linksseitig wie gelähmt.
Auf Grund der ungeklärten feinmotorischen Störung der linken Körperseite wurde ich mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus eingeliefert. Durch MRT und vielen anderen Untersuchungen konnte man die Diagnose Schlaganfall schnell verwerfen.
Letztendlich wurde durch ein MRT mit Kontrastmittel eine Isolierte Myelitis auf Höhe HWK 6/7 diagnostiziert. Angeblich durch Enbrel entstanden. Wie auch immer. Auf Grund der Ruhe im Krankenhaus, 10 Tage, kamen die motorischen Fähigkeiten wieder schnell zurück. Ich bekam schließlich noch eine Stosstherapie 1000mg Kortisonen an fünf Tagen. Nach der Therapie fühlte ich mich wirklich sehr Krank. Habe innerhalb von vier Tagen ca. 5-6 Kg abgenommen.
Das Enbrel soll ich weglassen. Für mich war das Enbrel wie Zauberei. Ich hatte wirklich super schöne 10 Jahre mit Enbrel gehabt und habe dabei meinen Bechterew fast vergessen können. Nebenwirkungen habe ich nie gespürt.
Nun bin ich gespannt wie mein Körper auf das fehlende Enbrel reagiert, wenn sich die Kortisonen aus meinen Körper schleichen.
Welche alternativen sind dem Enbrel ähnlich? Freue mich über den einen oder anderen Rat von Euch.
L.G. Uwe
ich habe seit ca. 1990 Morbus Bechterew. Bis zum Jahre 2005 habe ich alle möglichen Medikamente und auch Basistherapien überstanden ohne einen Erfolg zu spüren. Die Entzündungen verteilten sich im ganzen Körper und waren sehr schmerzhaft.
Schließlich bekam ich im Jahr 2005 das Medikament Enbrel. Bei mir hatte Enbrel sofort gewirkt. Ich hatte seit der ersten Spritze keinen spürbaren Schub mehr bekommen. Die Blutwerte waren über den ganzen Zeitraum sehr gut. Ich spritze 25 mg ca. alle 4-8 Tage. MTX hatte ich aus nichtverträglichen Gründen nach dem dritten mal abgesetzt. Im Urlaub hatte ich den Zeitraum auch mal auf 14 Tage verlängert und hatte Imbun als Tablette genommen ohne das ich einen Schub bekommen habe.
Nun nach 10 Jahre Enbrel hat sich mein Zustand innerhalb von einer Woche geändert. Zunächst spürte ich an den Beinen ein kribbeln und auch eine Unruhe. Dann machte mir die Feinmotorik linksseitig an Bein und Arm zu schaffen.
Ich konnte schließlich mein linkes Bein nicht mehr anheben. Konnte den linken Fuß nicht mehr kreisen und auch die Zehen nicht nach vorne ziehen. Der freihändige Stand auf einem Bein funktioniert nur noch auf der echten Seite. Linke nicht mal für Sekunden. Ich war linksseitig wie gelähmt.
Auf Grund der ungeklärten feinmotorischen Störung der linken Körperseite wurde ich mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus eingeliefert. Durch MRT und vielen anderen Untersuchungen konnte man die Diagnose Schlaganfall schnell verwerfen.
Letztendlich wurde durch ein MRT mit Kontrastmittel eine Isolierte Myelitis auf Höhe HWK 6/7 diagnostiziert. Angeblich durch Enbrel entstanden. Wie auch immer. Auf Grund der Ruhe im Krankenhaus, 10 Tage, kamen die motorischen Fähigkeiten wieder schnell zurück. Ich bekam schließlich noch eine Stosstherapie 1000mg Kortisonen an fünf Tagen. Nach der Therapie fühlte ich mich wirklich sehr Krank. Habe innerhalb von vier Tagen ca. 5-6 Kg abgenommen.
Das Enbrel soll ich weglassen. Für mich war das Enbrel wie Zauberei. Ich hatte wirklich super schöne 10 Jahre mit Enbrel gehabt und habe dabei meinen Bechterew fast vergessen können. Nebenwirkungen habe ich nie gespürt.
Nun bin ich gespannt wie mein Körper auf das fehlende Enbrel reagiert, wenn sich die Kortisonen aus meinen Körper schleichen.
Welche alternativen sind dem Enbrel ähnlich? Freue mich über den einen oder anderen Rat von Euch.
L.G. Uwe

