Hallo kekes
Hat hier im Forum zufällig jemand Erfahrung mit Schmerzpumpe oder Neurostimulator?
Tja, mit einer Schmerzpumpe, welche mit einem dünnen, biegsamen Katheter verbunden war,
sammelte ich bei meiner Schulter-OP leider negative Erfahrungen.
Das vom Anästhesisten gut gemeinte und bereit gestellte Schmerzmittel-Gemisch,
welches über die programmierte Pumpe zugeführt wurde, raubte mir zusehends den Atem.
Während der Phase, wo mich die Schmerzpumpe mit Schmerzmittel versorgte,
erfolgte vom Akutschmerzdienst eine tägliche Visite. Dabei ersuchte ich,
die Schmerzmittelzufuhr zu reduzieren und man "schraubte an den Einstellungen".
Als die Atembeschwerden dennoch heftiger wurden, musste die Pumpe am dritten Tag nach der OP,
sogleich entfernt werden.
Bis ich danach wieder halbwegs unbeschwert atmen konnte, dauerte es mindestens noch einen halben Tag.
Für mich war diese Gegebenheit ein Anlass, hinkünftig Schmerzpumpen bei operativen Eingriffen abzulehnen.
Ein Jahr später musste die zweite Schulter operiert werden und es kam zu Diskussionen im OP-Saal,
weil ich darauf bestand, dass diesmal keine Schmerzpumpe mit Katheter verwendet werden soll.
Erst als ich meinte: "lieber mehr Schmerzen ertragen, als kaum atmen zu können ...!",
einigte man sich mit mir, die Schmerzpumpe wegzulassen
und während des operativen Eingriffes, ein Opiod zu verabreichen.
Mediziner haben es wirklich nicht einfach, weil ihre Behandlungsmöglichkeiten durch
allergische Reaktionen meinerseits, eingeschränkt sind.
Mein Schmerzdoc meinte, evtl wäre eines der beiden etwas für mich.
Nun mal sehen, welche Therapieform das Mittel der Wahl ist, liebe kekes ...
Beste Wünsche und lieber Gruß
