Erfahrungen mit Schmerzpumpe oder Neurostimulator?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kekes, 25. November 2023.

  1. kekes

    kekes Bekanntes Mitglied

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    Beiträge:
    1.084
    Ort:
    Bayern
    Hat hier im Forum zufällig jemand Erfahrung mit Schmerzpumpe oder Neurostimulator?
    Mein Schmerzdoc meinte, evtl wäre eines der beiden etwas für mich.
    Jetzt habe ich mich mit der Materie mal etwas auseinander gesetzt - wie, wo was...
    Ich kenne selbst leider niemanden, dem etwas in der Art eingesetzt wurde.
    Danke euch schon mal
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
     
  2. sentens

    sentens Bekanntes Mitglied

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    Beiträge:
    889
    Hallo kekes
    Tja, mit einer Schmerzpumpe, welche mit einem dünnen, biegsamen Katheter verbunden war,
    sammelte ich bei meiner Schulter-OP leider negative Erfahrungen.
    Das vom Anästhesisten gut gemeinte und bereit gestellte Schmerzmittel-Gemisch,
    welches über die programmierte Pumpe zugeführt wurde, raubte mir zusehends den Atem.
    Während der Phase, wo mich die Schmerzpumpe mit Schmerzmittel versorgte,
    erfolgte vom Akutschmerzdienst eine tägliche Visite. Dabei ersuchte ich,
    die Schmerzmittelzufuhr zu reduzieren und man "schraubte an den Einstellungen".
    Als die Atembeschwerden dennoch heftiger wurden, musste die Pumpe am dritten Tag nach der OP,
    sogleich entfernt werden.
    Bis ich danach wieder halbwegs unbeschwert atmen konnte, dauerte es mindestens noch einen halben Tag.
    Für mich war diese Gegebenheit ein Anlass, hinkünftig Schmerzpumpen bei operativen Eingriffen abzulehnen.

    Ein Jahr später musste die zweite Schulter operiert werden und es kam zu Diskussionen im OP-Saal,
    weil ich darauf bestand, dass diesmal keine Schmerzpumpe mit Katheter verwendet werden soll.
    Erst als ich meinte: "lieber mehr Schmerzen ertragen, als kaum atmen zu können ...!",
    einigte man sich mit mir, die Schmerzpumpe wegzulassen
    und während des operativen Eingriffes, ein Opiod zu verabreichen.

    Mediziner haben es wirklich nicht einfach, weil ihre Behandlungsmöglichkeiten durch
    allergische Reaktionen meinerseits, eingeschränkt sind.

    Nun mal sehen, welche Therapieform das Mittel der Wahl ist, liebe kekes ...

    Beste Wünsche und lieber Gruß Rose.kl..png
     
  3. general

    general Bekanntes Mitglied

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    Ort:
    Absurdistan
    Mir wurde gerade kürzlich (u.a. heute) ein Rückenmarkschrittmacher zur Schmerzbekämpfung empfohlen. Aber Erfahrungen damit habe ich bis jetzt nicht und auch noch keine Entscheidung getroffen..
     
  4. sentens

    sentens Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2022
    Beiträge:
    889
    Hallo general
    Habe eben ein paar Infos über die "elektronischen Dinger" gelesen.
    Nunja, man sollte auf dem Weg der Entscheidungsfindung gut beraten sein, wie mir scheint.

    L.G.
     
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