Hallo Baumis!
Ich möchte mich Elli anschließen. Ich habe auch mit 3 Jahre Rheuma bekommen (bin jetzt 22) und ich habe die Entscheidung meiner Eltern nie in Frage gestellt, dass sie mir die Medikamente gegeben haben. Zwar habe ich MTX erst mit 14 genommen, davor aber zahlreiche andere Medikamente mit vielen Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel.
Von denen solltest du dich aber nicht abschrecken lassen, denn MTX wird bei "uns" ja in viel niedriger dosierten Mengen verabreicht als die, die bspw Krebspatienten bekommen. Diese schlimmen Nebenwirkungen sind vorwiegend bei solchen Patienten aufgetreten, dennoch müssen sie im Beipackzettel aus rechtlichen Gründen erwähnt werden.
Ich selbst hatte nie Nebenwirkungen unter MTX (und das in 8 Jahren), es hat mir sehr viel geholfen. Und selbst wenn man sich jedes Mal übergeben muss ist das doch besser, als seine Gelenke kaputt gehen zu lassen und irgendwann nicht mehr laufen zu können.
Es ist bestimmt auch gut, alternative Wege zu gehen, jedoch nur ergänzend zur Schulmedizin. Mich hat Doloteffin (Teufelskralle, entzündungshemmend) sehr gut unterstützt!