sweet_emotion
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin neu hier. Habe mich angemeldet, da mein Freund seit ca. 8 Wochen mit nem recht heftigen Rückfall von Morbus Still zu kämpfen hat.
Kurz zu seiner Geschichte: Er hatte als Kind mit 6 Jahren den ersten Schub, bis er 12 Jahre alt war immer mal wieder einen.
Dann war die letzten 15 Jahre Ruhe. Er hat keinen Gedanken mehr dran verschwendet, wie weggeblasen.
Vor 8 Wochen plötzlich kriegt er starke Schluckbeschwerden, kann die Arme und Beine kaum bewegen, starke Schleimbildung.
Plötzlich hat sein Herz unregelmäßig geschlagen, er wurde mit dem Krankenwagen in die Uniklinik nach Freiburg gebracht.
Nach langem Hin und Her und ewiger Suche wurde ein Rückfall Morbus Still mit kardialer Beteiligung diagnostizert. Er wurde innerhalb von 3-wöchigem Krankenhaus-aufenthalt auf Medikamente eingestellt, unter Anderem eben Kineret, das er sich täglich abends gespritzt hat. Anschließend an den Krankenhausaufenthalt kam er in eine Reha (um die Herzleistung wieder zu steigern), dort wurde letzten Donnerstag zum 3. Mal in folge festgestellt, dass die Leber- und Nierenwerte zu hoch sind, nach Rücksprache mit der Uniklinik sollte er die Spritzen absetzen. Am nächsten Tag ging es ihm schlagartig schlechter, alle Symptome waren wieder da, also wurde er erneut in die Uniklink verlegt. Dort sagt man uns, dass das Kineret wohl für die erhöhten Leberwerte (1680) verantwortlich ist, er soll es auf keinen Fall weiternehmen. Es geht ihm jetzt, wo die Spritzen abgesetzt wurden, zunehmends schlechter, das Kortison kann das leider auch nicht abfangen.
Ich hab nirgends im Netz den Hinweis gefunden, dass Kineret den Leberwert erhöht, auch der behandelnde Arzt hat davon noch nichts gehört. Fakt ist aber, dass der Wert heute zum Glück gesunken ist.
Meine Frage: Hat noch jemand Erfahrungen mit Kineret im bezug auf die Leberwerte?
Könnte es nicht eher sein, dass der Rückgang des Wertes auf die Reduzierung eines der Herzmedikamente zurückzuführen ist?
Es wäre doch absolut schade, wenn er ein Medikament, das ihm so gut hilft, nicht weiternehmen kann...
Ich bin für jede Rückmeldung dankbar.
Und bitte entschuldigt, falls die Geschichte etwas wirr bzw. lang ist.
Für mich ist dieses Thema total neu...
Danke im Voraus!
ich bin neu hier. Habe mich angemeldet, da mein Freund seit ca. 8 Wochen mit nem recht heftigen Rückfall von Morbus Still zu kämpfen hat.
Kurz zu seiner Geschichte: Er hatte als Kind mit 6 Jahren den ersten Schub, bis er 12 Jahre alt war immer mal wieder einen.
Dann war die letzten 15 Jahre Ruhe. Er hat keinen Gedanken mehr dran verschwendet, wie weggeblasen.
Vor 8 Wochen plötzlich kriegt er starke Schluckbeschwerden, kann die Arme und Beine kaum bewegen, starke Schleimbildung.
Plötzlich hat sein Herz unregelmäßig geschlagen, er wurde mit dem Krankenwagen in die Uniklinik nach Freiburg gebracht.
Nach langem Hin und Her und ewiger Suche wurde ein Rückfall Morbus Still mit kardialer Beteiligung diagnostizert. Er wurde innerhalb von 3-wöchigem Krankenhaus-aufenthalt auf Medikamente eingestellt, unter Anderem eben Kineret, das er sich täglich abends gespritzt hat. Anschließend an den Krankenhausaufenthalt kam er in eine Reha (um die Herzleistung wieder zu steigern), dort wurde letzten Donnerstag zum 3. Mal in folge festgestellt, dass die Leber- und Nierenwerte zu hoch sind, nach Rücksprache mit der Uniklinik sollte er die Spritzen absetzen. Am nächsten Tag ging es ihm schlagartig schlechter, alle Symptome waren wieder da, also wurde er erneut in die Uniklink verlegt. Dort sagt man uns, dass das Kineret wohl für die erhöhten Leberwerte (1680) verantwortlich ist, er soll es auf keinen Fall weiternehmen. Es geht ihm jetzt, wo die Spritzen abgesetzt wurden, zunehmends schlechter, das Kortison kann das leider auch nicht abfangen.
Ich hab nirgends im Netz den Hinweis gefunden, dass Kineret den Leberwert erhöht, auch der behandelnde Arzt hat davon noch nichts gehört. Fakt ist aber, dass der Wert heute zum Glück gesunken ist.
Meine Frage: Hat noch jemand Erfahrungen mit Kineret im bezug auf die Leberwerte?
Könnte es nicht eher sein, dass der Rückgang des Wertes auf die Reduzierung eines der Herzmedikamente zurückzuführen ist?
Es wäre doch absolut schade, wenn er ein Medikament, das ihm so gut hilft, nicht weiternehmen kann...
Ich bin für jede Rückmeldung dankbar.
Und bitte entschuldigt, falls die Geschichte etwas wirr bzw. lang ist.
Für mich ist dieses Thema total neu...
Danke im Voraus!