Hallo zusammen,
vorweg erstmal ich weiß dass ich mit meiner Frage bei meiner Rheumaärztin natürlich richtig bin und habe nächste Woche Donnerstag auch einen Termin, aber die Erfahrungen persönlich Betroffener sind doch immer wieder hilfreich und viel wert finde ich und deshalb hoffe ich mal auf eure Erfahrungen.
Bei mir wurde Anfang diesen Jahres Oligoarthritis diagnostiziert ( betroffen sind Schultern, Ellenbogen und Handgelenke ) und seit Anfang Februar bekomme ich 15 mg MTX in Tablettenform und 10 mg Folsäure.
Ich habe die Tabletten anfangs sehr gut vertragen und sie haben auch schnell Wirkung gezeigt. Bereits Ende März ging es mir deutlich besser und ich konnte Voltaren dass ich wegen der Schmerzen noch immer nehme von 150 mg täglich auf 50 mg pro tag reduzieren - auch die Entzündungswerte also CRP und BKS waren stark rückläufig..
Die Blutsenkung war schon bis auf 35/60 gesunken und der CRP war nur noch 3,5 mal so hoch wie normal.
Bei den letzten beiden Blutuntersuchungen sind die Werte aber wieder höher.. der CRP war beim vorletzten mal wieder viermal so hoch wie normal gestern dann sogar fast 5 mal so hoch.. ok das ist längst nicht so hoch wie er war bevor ich die medikamente nahm aber die tendenz gefällt mir gar nicht und auch die blutsenkugn ist wieder bei 50/90 also auch wieder gestiegen..
Außerdem bin ich seit Mitte April nur noch kaputt und müde.. Eisenwerte sind ok, aber ich kriege nichts auf die Reihe. Meine Kranktage häufen sich.. habe bereits 32 Tage dieses Jahr gefehlt ( wobei 23 tage davon zusammenhängend während des Schubs waren ) und sehe da kein Ende... Mal bin ich total fertig habe kopfschmerzen und usw.. dann wieder ist mir extrem schwindlig... habe in der Rheumapraxis schon angerufen und mir wurde gesagt dass alles Nebenwirkungen von MTX sind die durch die zusätzliche Einnahme von Diclofenac noch verstärkt werden. Ich schaffe es aber nicht die 50 mg auch noch abzusetzen.. lasse ich die weg bekomme ich sofort wieder erhöhte Temperatur ( knapp 38 ) und die Schmerzen werden schlimmer.
Ich frage mich wie andere den Tag so überstehen. ich bekomme wegen einer anderen Erkrankung schon eine halbe Erwerbsminderungsrente und muss nur 4 std. arbeiten aber selbst die sind mir ja oft schon zuviel. ich überlege jetzt ob ich vorübergehen noch bißchen weniger arbeiten sollte. .vielleicht nur eine 4 Tage woche.. mir bedeutet meine Arbeit sehr sehr viel und ich habe hart dafür gekämpft wenigstens noch halb arbeiten gehen zu können - deshalb ist es besonders schlimm zu merken wie mich selbst die paar stunden jetzt schon fertig machen und ich danach nur noch nach hause kriechen und ins bett fallen kann..
die folsäure habe ich von 10 mg pro woche auf 15 mg erhöht - das war ein tipp von der praxis als ich dort anrief und das schilderte.. hatte gefragt ob ich mit vitaminen oder so irgendwas erreichen könnte aber man meinte dort eher nicht..
kennt ihr sowas auch? oder bin ich allein so absolut fertig von den kleinsten kleinigkeiten? und das obwohl ich nicht mal eine CRP sondern " nur " die Oligoarthritis habe..
Mich hält momentan nur der Gedanke aufrecht dass ich ja in der Früherkennung war und vermutlich die Basistherapie nach einem Jahr ausschleichen lassen kann ( vorausgesettzt natürlich die WErte sind bis dahin ok und die Schmerzen weg.. )
liebe grüße
Barbara
vorweg erstmal ich weiß dass ich mit meiner Frage bei meiner Rheumaärztin natürlich richtig bin und habe nächste Woche Donnerstag auch einen Termin, aber die Erfahrungen persönlich Betroffener sind doch immer wieder hilfreich und viel wert finde ich und deshalb hoffe ich mal auf eure Erfahrungen.
Bei mir wurde Anfang diesen Jahres Oligoarthritis diagnostiziert ( betroffen sind Schultern, Ellenbogen und Handgelenke ) und seit Anfang Februar bekomme ich 15 mg MTX in Tablettenform und 10 mg Folsäure.
Ich habe die Tabletten anfangs sehr gut vertragen und sie haben auch schnell Wirkung gezeigt. Bereits Ende März ging es mir deutlich besser und ich konnte Voltaren dass ich wegen der Schmerzen noch immer nehme von 150 mg täglich auf 50 mg pro tag reduzieren - auch die Entzündungswerte also CRP und BKS waren stark rückläufig..
Die Blutsenkung war schon bis auf 35/60 gesunken und der CRP war nur noch 3,5 mal so hoch wie normal.
Bei den letzten beiden Blutuntersuchungen sind die Werte aber wieder höher.. der CRP war beim vorletzten mal wieder viermal so hoch wie normal gestern dann sogar fast 5 mal so hoch.. ok das ist längst nicht so hoch wie er war bevor ich die medikamente nahm aber die tendenz gefällt mir gar nicht und auch die blutsenkugn ist wieder bei 50/90 also auch wieder gestiegen..
Außerdem bin ich seit Mitte April nur noch kaputt und müde.. Eisenwerte sind ok, aber ich kriege nichts auf die Reihe. Meine Kranktage häufen sich.. habe bereits 32 Tage dieses Jahr gefehlt ( wobei 23 tage davon zusammenhängend während des Schubs waren ) und sehe da kein Ende... Mal bin ich total fertig habe kopfschmerzen und usw.. dann wieder ist mir extrem schwindlig... habe in der Rheumapraxis schon angerufen und mir wurde gesagt dass alles Nebenwirkungen von MTX sind die durch die zusätzliche Einnahme von Diclofenac noch verstärkt werden. Ich schaffe es aber nicht die 50 mg auch noch abzusetzen.. lasse ich die weg bekomme ich sofort wieder erhöhte Temperatur ( knapp 38 ) und die Schmerzen werden schlimmer.
Ich frage mich wie andere den Tag so überstehen. ich bekomme wegen einer anderen Erkrankung schon eine halbe Erwerbsminderungsrente und muss nur 4 std. arbeiten aber selbst die sind mir ja oft schon zuviel. ich überlege jetzt ob ich vorübergehen noch bißchen weniger arbeiten sollte. .vielleicht nur eine 4 Tage woche.. mir bedeutet meine Arbeit sehr sehr viel und ich habe hart dafür gekämpft wenigstens noch halb arbeiten gehen zu können - deshalb ist es besonders schlimm zu merken wie mich selbst die paar stunden jetzt schon fertig machen und ich danach nur noch nach hause kriechen und ins bett fallen kann..
die folsäure habe ich von 10 mg pro woche auf 15 mg erhöht - das war ein tipp von der praxis als ich dort anrief und das schilderte.. hatte gefragt ob ich mit vitaminen oder so irgendwas erreichen könnte aber man meinte dort eher nicht..
kennt ihr sowas auch? oder bin ich allein so absolut fertig von den kleinsten kleinigkeiten? und das obwohl ich nicht mal eine CRP sondern " nur " die Oligoarthritis habe..
Mich hält momentan nur der Gedanke aufrecht dass ich ja in der Früherkennung war und vermutlich die Basistherapie nach einem Jahr ausschleichen lassen kann ( vorausgesettzt natürlich die WErte sind bis dahin ok und die Schmerzen weg.. )
liebe grüße
Barbara