Entzündungsschub durch falsche Ernährung

Sassi

Neues Mitglied
Hallo und einen schönen 2. Advent für Euch alle!

Ich muss doch nochmal einen "Ernährungs-Thread" aufmachen, weil ich einfach nicht wahrhaben möchte, was ich vermute.
Also hätte ich gerne mal Eure Meinungen gehört. :D

Seit einiger Zeit habe ich Süßigkeiten ganz stark im Verdacht bei mir Entzündungsschübe auszulösen!
Aber da ist doch gar keine Arachidonsäure drin?!?
Ich liebe Süßigkeiten leider viel zu sehr, meine Knie dagegen scheinen sie zu hassen!
Je kalorienreicher / fettreicher, desto schlimmer!
Vor allem Lebkuchen, Kekse, Kuchen, Torte, Schoki... :(
Hat jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? :confused:

Herzliche Grüße, Sassi
 
Tja, so einen Verdacht, im Hinterkopf, habe ich auch schon seit geraumer Zeit.
War nie so ein Süßigkeitenesser. Klar aß ich sie hin und wieder, aber alles im Rahmen.

Seit nun mehr 2 Monaten, köchelt meine Krankheit wieder auf größerer Flamme, und seit dem, habe ich einen Heißhunger auf Süßes.
Täglich, in kurzen Abständen, könnte ich zulangen.

Ich glaube auch, das da ein Zusammenhang besteht!

Viele Grüße
Biene2
 
Essen & Rheuma

Hi,

also ich habe immer ausreichend gegessen, viel Süsses genascht und mich tagelang von Kuchen ernährt........... neben entzündlichem Rheuma und Cortison gewann ich knapp 30 kg an Gewicht, was auch mangelnde Bewegung war, bekam mittlerweile Diabetes Typ2 und habe seit einem Jahr mein Essenverhalten konsequent geändert:

kaum Süsses, kaum Fett, kaum Kohlehydrate, viel Wasser und ?? jetzt 39 kg abgenommen, die Entzündungswerte sind runter, aaaaaaaaaabbbbbbbbberrr Schmerzen bleiben, Bewegung ist eingeschränkt - das Wetter macht viel aus.

Ich denke nicht, daß zuviel Süsses wirklich Einfluss auf eine rheumatische Entzündung hat, ausser daß zuviel Säuren abgelagert werden und die dann eben nicht gut tun.

Ich wünsche dir eine frohe Adventszeit und alles Gute.

Pumpkin
 
Hi Sassi,

ich nasche auch total gerne und habe auch das Gefühl, dass es mir danach schlechter geht. Nur leider kann ich das Naschen einfach nicht sein lassen. Wenn ich abends Süßigkeiten nehme, habe ich am nächsten Morgen (finde ich jedenfalls) mehr Schmerzen und Probleme. Habe mich auch schon gewundert und versucht, im Internet zu googeln, ob das sein kann. Bin aber leider nicht fündig geworden.

Gruß

bebsi70
 
Ahhhhh, ich habe befürchtet, dass ihr sowas ähnliches sagt. :p
Diese Säuregeschichte könnte vielleicht ein Anhaltspunkt sein.
Allerdings, müsste ich wohl tatsächlich zu dem Entschluss kommen, meinen Süßigkeitenkonsum sehr einzuschränken.

@ Uschi: Wow! Ich finde es immer sehr bewundernswert, wenn Leute so konsequent auf ihre Ernährung achten! Klasse, dass du das durchziehst.

Ich bin leider ein bisschen doof in dieser Hinsicht. :D
Geht es mir schlecht, schaffe ich es ganz gut, auf ungesundes Essen zu verzichten... Und dann geht es mir wieder etwas besser und ich denke mir, es hat doch bestimmt nicht am Essen gelegen... :o

Aber da ihr ja teilweise auch ähnliches vermutet wie ich, fällt es mir vielleicht in Zukunft etwas leichter, mich zu verbessern.
Dann kann ich mir die Süßigkeiten einfach nicht mehr Schönreden. ;)

Liebe Grüße, Sassi
 
Hallo,

ich habe mich mal mit dem Säure-Basen-Gleichgewicht beschäftigt. Da gelten Süßigkeiten und andere Lebensmittel mit viel Zucker als 'sauer'. Und die Übersäuerung soll entzündungfördernd sein. Bei mir konnte ich noch keine direkte Auswirkung feststellen. Ich habe schon einige Experimente mit meiner Ernährung hinter mir, habe aber noch keine Faktoren ausmachen können, die sich speziell auf die Erkrankung auswirken. Jetzt in der Vorweihnachtszeit ist es sicher nicht leicht, auf Süßkram zu verzichten. Aber vielleicht kannst du ja nach Weihnachten mal versuchen, weniger Zucker zu dir zu nehmen. Wenn es dir dadurch besser geht, fällt es dir vielleicht auch nicht so schwer, das beizubehalten?

Lg KatzeS
 
Oh da haben sich unsere Postings überschnitten. Es gibt doch auch mittlerweile viele Alternativen. Kennst du das Forum hier:

http://www.chefkoch.de

Da gibt es auch Unterforen zu spezieller Ernährung mit wirklich guten Ratschlägen und vielen Rezepten, die echt lecker sind.

Lg KatzeS
 
Oh da haben sich unsere Postings überschnitten. Es gibt doch auch mittlerweile viele Alternativen. Kennst du das Forum hier:

http://www.chefkoch.de

Da gibt es auch Unterforen zu spezieller Ernährung mit wirklich guten Ratschlägen und vielen Rezepten, die echt lecker sind.

Lg KatzeS

Hallo Katjes!

Ich kenne die Seite... hab mir nämlich neulich gerade da ein super Lebkuchenrezept runtergeladen. :D
Die Seiten zur speziellen Ernährung sollte ich wirklich mal genauer unter die Lupe nehmen!
Dank dir! :)
 
Vielen Dank an Euch alle für Eure Beiträge! :)
Ich werde versuchen jetzt weniger Süßigkeiten zu essen.
Ganz davon lassen werde ich wohl nicht können. :o
Wäre aber auf jeden Fall eine Überlegung wert, mir entsprechende Vorsätze für 2008 zu machen. ;)

Liebe Grüße, Sassi
 
Ich hab hier was "Süßes" für dich ohne Zucker/Süßstoff:

Lutscher

http://images.google.de/imgres?imgu...&tbnid=-eRF02yOtNplYM:&tbnh=108&tbnw=69&prev=

(gibt's im Bioladen)

Wenn ich noch mehr finde, werd ich's posten.
Großartige Idee blacklady!

Ein Ersatz für die "bösen", verführerischen Naschereien zu finden wäre natürlich genial. Bin für jeden Tipp dankbar! :)
Ich werde auf jeden Fall mal im Bioladen gucken und wenn ich das dann auch noch tatsächlich mag, werden die vermutlich ihre Produktion vergrößern müssen. :D
 
Ätsch !

:D Ich kann Süßes futtern, bis mir schlecht ist. Donauwelle mit Sahnecrem.... mach ich ja fast alles für. :D Oder lecker Pralinen... Hmmmm

Aber wehe, ich futter Thunfisch o.ä. aus der Dose, Weichkäse oder irgendwas mit E6xx, dann kann ich mich in die Ecke legen und auf den Schub warten. Spätestens nach 2 Stunden mutiere ich zum "Michelinmännchen".
Selbst bei Schweinefleisch (Gulasch, 2h in der Backröhre, so das es fast zerfällt :) ) passiert garnix. Und das im wahrsten Sinn der Worte, da ich davon immer soviel esse, das ich anschließend umfallen muss :D

Wetterfühlig bin aber ich geworden. Und das nicht zu knapp..:mad:
 
Hallo zusammen!

Habe gerade folgenden Artikel entdeckt:

Rheuma: Welche Rolle spielt Zucker?


Ein Zuckermolekül scheint bei der Entstehung von Autoimmunkrankheiten wie Rheuma eine Rolle zu spielen. Forscher erhoffen sich aus dieser Erkenntnis neue Ansätze für die Therapie.
Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn von der Universität Erlangen-Nürnberg hat ein Zuckermolekül entschlüsselt, das Autoimmunkrankheiten wie Arthritis, Multiple Sklerose oder die Systemerkrankung SLE (systemischer Lupus erythematodes) auslösen kann. In ihrer Studie waren die Forscher einer grundlegenden Frage zu Autoimmunerkrankungen nachgegangen: Wie werden normalerweise schützende Antikörper zu sogenannten Autoantikörpern und damit zu aggressiven Gegnern des eigenen Organismus?
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bestimmte Zuckermoleküle über die zerstörerische Aktivität von Autoantikörpern entscheiden. Denn Antikörper enthalten - neben Eiweißen - unter anderem Zuckerseitenketten, die maßgeblich zu deren Funktion beitragen. Diese Zuckerseitenketten bestehen wiederum aus mehreren Zuckerresten, beispielsweise Sialinsäure und Galaktose. "Obwohl schon seit längerem bekannt ist, dass bei Autoimmunpatienten vermehrt Antikörper mit bestimmten Varianten dieser Zuckerketten vorkommen, wurden diese Befunde weitgehend ignoriert", erläutert Nimmerjahn. "Wir wollten herausfinden, welche Rolle die Veränderungen der Antikörper spielen und ob sie überhaupt ausschlaggebend für die Entstehung oder die Intensität der Erkrankung sind."
In Versuchen an Mäusen zeigte sich, dass insbesondere Sialinsäure, die bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen in unzureichender Menge vorkommt, eine Schlüsselfunktion hat: Fehlen die Sialinsäurereste in den Antikörpern, kommt es zu einer verstärkten Interaktion mit bestimmten zellulären Bindungsstellen (sogennannte Fc-Rezeptoren) und zu Zerstörung von gesundem Gewebe. Die Arbeitsgruppe erhofft sich deshalb, durch diese Ergebnisse neue Therapieansätze zu finden. So konnte sie nachweisen, dass die Anreicherung einer bei Autoimmunerkrankungen bereits angewendeten Therapie (intravenöse Gabe von hochdosierten IgG-Immunglobulinen) mit Sialinsäure eine zehn- bis zwanzigfach verbesserte Wirkung zur Folge hat.
Aufgrund der nun gewonnenen Erkenntnisse möchten die Wissenschaftler jetzt die genaueren Mechanismen ermitteln, die zu Fehlregulationen bei Autoimmunerkrankungen führen, um weitere Therapieansätze zu entwickeln. Bevor die neuen Therapien beim Menschen zur Anwendung kommen, muss deren Potential allerdings in Maus-Modellsystemen untersucht werden.
Quelle: Pressemitteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vom 10. August 2007, Kontakt: Prof. Dr. Falk Nimmerjahn: fnimmerj@molmed.uni-erlangen.de
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http://www.rheumawelt.de/rheuma/DisplayContent.do?fid=118052&cid=126552
:crying: Ich habs ja immer geahnt, dass Zucker was ganz gemeines ist!
Ich glaub jetzt brauch ich vor Schreck erstmal einen Keks! :D

Liebe Grüße
Sassi
 
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