Hallo an alle!
Hui,wie erkläre ich es schnell,ohne auszuschweifen und doch alles zu erklären?!
Also ich bin seit drei Jahren in Behandlung.Erst war es nur Polyarthritis,später dann Psoriasis-Arthritis,eine Spondarthritis ist in Beobachtung.
Leider bin ich zusätzlich auch Angstpatientin,leide seit meinem 14 Lebensjahr an Depressionen und seit ca 10 Jahren an Panikattacken.Dagegen nehme ich seit ca 8 Jahren Antidepressiva und teilweise bei Bedarf auch Beruhigungsmittel.
Hurra(schwarzer Humor muß sein),die vertragen sich überhaupt nicht mit Opioiden!!!
Ich nahm bis vor kurzem "nur" Tramadoltropfen,Ibu 800 und,wenn nichts mehr ging Prednisolon von 20mg bis 50mg ein.
Das Cortison immer mit hoher Dosis am Anfang und dann alle vier Tage immer weniger,ich denke,viele von euch kennen das.
Dann kamen die MTX Tabletten dazu.Die hab ich eigentlich auch vertragen.
Aber um ehrlich zu sein,ich bin eher schlecht als recht über die Zeit gekommen,die Schmerzen nahmen immer mehr zu,ich wurde immer unbeweglicher,konnte immer weniger tun.
Mein Mann hat so viel übernommen,wenn ich den nicht hätte......
Vor eineinhalb Monaten habe ich mit Psychotherapie angefangen,weil ich so einfach auch nicht weiterleben wollte.
Mein erstes großes Ziel ist es,meine Schmerzen besser in den Griff zu bekommen,besser damit umzugehen,damit ich vielleicht dadurch nicht mehr so psychisch belastet bin.
Da ich sowieso schon einen Termin gemacht hatte,bei meinem Orthopäden(ich dachte,er wär auch der Rheumatologe in der Praxis,seufz,blödes Schild),wartete ich,übrigens dreieinhalb Monate.
Dieser hat mich doch ziemlich hart und heftig enttäuscht,so das ich mit Tränen in den Augen rauskam.
Ich machte also neuen Termin,mit den Worten:
Ich brauche einen Termin beim Rheumatologen,ist bei Dr. .... noch was frei.
Ich staunte,ich bekam einen Termin eine Woche später.
(in der Praxis sind sechs Ärzte und das Schild ist wirklich sowas von unübersichtlich!)
Dieser Arzt war noch schlimmer.
Ich hatte solche Panik vor dem Besuch,weil ich den Arzt halt nicht kannte und ich wußte,das die Praxis auch immer voll ist.
Als ich reinkam,stotterte ich,er meinte kein Problem...
Naja,versuchen wir abzukürzen.Ich zeigte ihm meine Medikamente,damit er die kennt,wenn neue kommen sollten.
Er fragte nur,wer denn sagte,das ich Rheuma hätte,machte ein Rontgenbild von Hals(nicht von der Schulter,die doch sooooo schmerzte),
erklärte mir,das diese Spritzen doch besser wären als die Tabletten,dazu Folsäuretabletten,donnerte mir ein Funktionstraining aufs Auge,mit den Worten,da müßte ich jetzt durch,ob ich nun rausginge oder nicht,das wäre ihm egal...und am besten auch gleich dreimal die Woche.
Auch das mein Mann und ich nicht die Hälfte dazu bezahlen könnten interessierte ihn nicht.
Tja,da stand ich nun wieder vor dem Zimmer,war total fertig mit den Nerven und sowas von unzufrieden und noch mehr enttäuscht.Fühlte mich nicht ernst genommen und allein gelassen.
Hier sei noch erwähnt,ich bin stark adipös,sprich,ich habe gut Übergewicht und dieser Arzt ist auch Orthopäde und der Sportarzt einer nahen Fußballmannschaft......
Tja,das war der eigentlich erste Teil meines Titels.
Jetzt kurz der zweite:
Ich bin ein Beipackzettelleser,weil ich gerne weiß,womit ich es zu tun habe.
Diesmal war ich nachlässig.Hab den Zettel erst nach der ersten Spritze gelesen.Wie gesagt,ich hatte vorher MTX,da der Arzt sagte,es wäre das gleiche nur als Spritze...hmmm...
Tja,die Nebenwirkungen von MTX haben mich schon erschreckt,schließlich ist das kein Pappenstiel,aber man wünscht sich ja,die gute Wirkung und nicht die Nebenwirkungen.
Tja,jetzt las ich den Zettel heute:
Gegenanzeigen:
Nicht steroidale entzündungshemmende Arzneimittel oder Salicylate beeinflussen die Wirksamkeit!
Haaaaalloooooo,ich bin auf meine Schmerzmittel angewiesen,ohne diese komme ich nicht über den Tag?????!!!!!
Vitamine die Folsäure enthalten können die Behandlung beeinträchtigen....
Hmmm,ok,er hat sie mir verordnet,dann wird er schon wissen was er tut....oder???
Aber das schlimmste was ich gelesen habe:
Da Methotrexat das Erbgut schädigen kann......
Der weitere Teil dieses Satzes ist eigentlich unerheblich....
Nochmals:
Haaaaallooooooo???????
Also das ist doch einen Nebenwirkung die mir etwas zu heiß ist,finde ich.
Klar,ich würde auch so ziemlich alles geben,damit ich meine Schmerzen unter Kontrolle kriege,aber das ist doch ziemlich heavy finde ich.Und ich bin auch nicht drauf aufmerksam gemacht worden.
Mittlerweile bin ich mir auch nicht sicher,das der Arzt die Nebenwirkungen überhaupt kennt.
Denn wie sich durch einen dummen Zufall rausstellte,auch dieser Arzt ist kein Rheumatologe(das kreide ich mir selbst an,diese Dummheit)
Aber bitte alle hier können mir glauben,er hat mich nicht drauf aufmerksam gemacht,er hat mich ja noch nicht mal angefasst und untersucht!!!!
Also eigentlich hätte ich da als fremder Patient da rein gehen können,dem eins von Pferd erzählen und der hätte mir die Medikamente aufgeschrieben,ohne irgendwas....keine Untersuchungen vorher,wie Blut oder so(wie es in der Beilage empfohlen wird,dringend)
NICHTS.
Könnt ihr mich hier verstehen,das ich mir total verar.....t vorkomme.
Total allein gelassen,nicht verstanden.
Das kann doch nicht sein!!!!
Mich würde mal interessieren,wie eure Meinung dazu ist.
Ich meine,wie ist das? Ich finde Nutzen/Nebenwirkungen doch reichlich unzureichend.Oder seh ich das vielleicht nur,weil ich noch nicht solche Schmerzen habe,das ich Morphium brauche???!
Teil 3:
Ca 2 Stunden nach der Spritze bekam ich solche Atemnot,das ich das Spray von meinem Mann brauchte und echt ein wenig Panik bekam,Gott sei Dank,es ließ nach ca einer halben Stunde nach.
Meine Frage,kann das mit der Spritze zusammenhängen,oder war das doch eher was anderes?
Wer noch mehr von mir wissen möchte,ich werde auch noch einen anderen Thread in Ich bin neu schreiben,weil das andere Thema hier nicht hergehört.
Hui,wie erkläre ich es schnell,ohne auszuschweifen und doch alles zu erklären?!
Also ich bin seit drei Jahren in Behandlung.Erst war es nur Polyarthritis,später dann Psoriasis-Arthritis,eine Spondarthritis ist in Beobachtung.
Leider bin ich zusätzlich auch Angstpatientin,leide seit meinem 14 Lebensjahr an Depressionen und seit ca 10 Jahren an Panikattacken.Dagegen nehme ich seit ca 8 Jahren Antidepressiva und teilweise bei Bedarf auch Beruhigungsmittel.
Hurra(schwarzer Humor muß sein),die vertragen sich überhaupt nicht mit Opioiden!!!
Ich nahm bis vor kurzem "nur" Tramadoltropfen,Ibu 800 und,wenn nichts mehr ging Prednisolon von 20mg bis 50mg ein.
Das Cortison immer mit hoher Dosis am Anfang und dann alle vier Tage immer weniger,ich denke,viele von euch kennen das.
Dann kamen die MTX Tabletten dazu.Die hab ich eigentlich auch vertragen.
Aber um ehrlich zu sein,ich bin eher schlecht als recht über die Zeit gekommen,die Schmerzen nahmen immer mehr zu,ich wurde immer unbeweglicher,konnte immer weniger tun.
Mein Mann hat so viel übernommen,wenn ich den nicht hätte......
Vor eineinhalb Monaten habe ich mit Psychotherapie angefangen,weil ich so einfach auch nicht weiterleben wollte.
Mein erstes großes Ziel ist es,meine Schmerzen besser in den Griff zu bekommen,besser damit umzugehen,damit ich vielleicht dadurch nicht mehr so psychisch belastet bin.
Da ich sowieso schon einen Termin gemacht hatte,bei meinem Orthopäden(ich dachte,er wär auch der Rheumatologe in der Praxis,seufz,blödes Schild),wartete ich,übrigens dreieinhalb Monate.
Dieser hat mich doch ziemlich hart und heftig enttäuscht,so das ich mit Tränen in den Augen rauskam.
Ich machte also neuen Termin,mit den Worten:
Ich brauche einen Termin beim Rheumatologen,ist bei Dr. .... noch was frei.
Ich staunte,ich bekam einen Termin eine Woche später.
(in der Praxis sind sechs Ärzte und das Schild ist wirklich sowas von unübersichtlich!)
Dieser Arzt war noch schlimmer.
Ich hatte solche Panik vor dem Besuch,weil ich den Arzt halt nicht kannte und ich wußte,das die Praxis auch immer voll ist.
Als ich reinkam,stotterte ich,er meinte kein Problem...
Naja,versuchen wir abzukürzen.Ich zeigte ihm meine Medikamente,damit er die kennt,wenn neue kommen sollten.
Er fragte nur,wer denn sagte,das ich Rheuma hätte,machte ein Rontgenbild von Hals(nicht von der Schulter,die doch sooooo schmerzte),
erklärte mir,das diese Spritzen doch besser wären als die Tabletten,dazu Folsäuretabletten,donnerte mir ein Funktionstraining aufs Auge,mit den Worten,da müßte ich jetzt durch,ob ich nun rausginge oder nicht,das wäre ihm egal...und am besten auch gleich dreimal die Woche.
Auch das mein Mann und ich nicht die Hälfte dazu bezahlen könnten interessierte ihn nicht.
Tja,da stand ich nun wieder vor dem Zimmer,war total fertig mit den Nerven und sowas von unzufrieden und noch mehr enttäuscht.Fühlte mich nicht ernst genommen und allein gelassen.
Hier sei noch erwähnt,ich bin stark adipös,sprich,ich habe gut Übergewicht und dieser Arzt ist auch Orthopäde und der Sportarzt einer nahen Fußballmannschaft......
Tja,das war der eigentlich erste Teil meines Titels.
Jetzt kurz der zweite:
Ich bin ein Beipackzettelleser,weil ich gerne weiß,womit ich es zu tun habe.
Diesmal war ich nachlässig.Hab den Zettel erst nach der ersten Spritze gelesen.Wie gesagt,ich hatte vorher MTX,da der Arzt sagte,es wäre das gleiche nur als Spritze...hmmm...
Tja,die Nebenwirkungen von MTX haben mich schon erschreckt,schließlich ist das kein Pappenstiel,aber man wünscht sich ja,die gute Wirkung und nicht die Nebenwirkungen.
Tja,jetzt las ich den Zettel heute:
Gegenanzeigen:
Nicht steroidale entzündungshemmende Arzneimittel oder Salicylate beeinflussen die Wirksamkeit!
Haaaaalloooooo,ich bin auf meine Schmerzmittel angewiesen,ohne diese komme ich nicht über den Tag?????!!!!!
Vitamine die Folsäure enthalten können die Behandlung beeinträchtigen....
Hmmm,ok,er hat sie mir verordnet,dann wird er schon wissen was er tut....oder???
Aber das schlimmste was ich gelesen habe:
Da Methotrexat das Erbgut schädigen kann......
Der weitere Teil dieses Satzes ist eigentlich unerheblich....
Nochmals:
Haaaaallooooooo???????
Also das ist doch einen Nebenwirkung die mir etwas zu heiß ist,finde ich.
Klar,ich würde auch so ziemlich alles geben,damit ich meine Schmerzen unter Kontrolle kriege,aber das ist doch ziemlich heavy finde ich.Und ich bin auch nicht drauf aufmerksam gemacht worden.
Mittlerweile bin ich mir auch nicht sicher,das der Arzt die Nebenwirkungen überhaupt kennt.
Denn wie sich durch einen dummen Zufall rausstellte,auch dieser Arzt ist kein Rheumatologe(das kreide ich mir selbst an,diese Dummheit)
Aber bitte alle hier können mir glauben,er hat mich nicht drauf aufmerksam gemacht,er hat mich ja noch nicht mal angefasst und untersucht!!!!
Also eigentlich hätte ich da als fremder Patient da rein gehen können,dem eins von Pferd erzählen und der hätte mir die Medikamente aufgeschrieben,ohne irgendwas....keine Untersuchungen vorher,wie Blut oder so(wie es in der Beilage empfohlen wird,dringend)
NICHTS.
Könnt ihr mich hier verstehen,das ich mir total verar.....t vorkomme.
Total allein gelassen,nicht verstanden.
Das kann doch nicht sein!!!!
Mich würde mal interessieren,wie eure Meinung dazu ist.
Ich meine,wie ist das? Ich finde Nutzen/Nebenwirkungen doch reichlich unzureichend.Oder seh ich das vielleicht nur,weil ich noch nicht solche Schmerzen habe,das ich Morphium brauche???!
Teil 3:
Ca 2 Stunden nach der Spritze bekam ich solche Atemnot,das ich das Spray von meinem Mann brauchte und echt ein wenig Panik bekam,Gott sei Dank,es ließ nach ca einer halben Stunde nach.
Meine Frage,kann das mit der Spritze zusammenhängen,oder war das doch eher was anderes?
Wer noch mehr von mir wissen möchte,ich werde auch noch einen anderen Thread in Ich bin neu schreiben,weil das andere Thema hier nicht hergehört.