hunira
Hallo erst mal liebe Leidensgenossen.
Hier zu meiner Geschichte und Erfahrungswerten.Ich war früher sehr sportlich und beruflich hatte ich meist körperlich schwere Arbeit zu verrichten.Wie sollte es auch anders sein im Sommer 2002 passierte es.Beim anheben eines Benzinrasenmähers auf Arbeit machte es im Rücken
PENG.Es ging gar nichts mehr.Ich bin zu meinem Hausarzt "gegangen" und der meinte ich hätte mir was verrengt oder eingeklemmt.Tabletten bekommen und ab nach Hause.Da meine Schmerzen nicht besser wurden bin ich wieder zum Arzt.Just wurde ich auch gleich zum Sportmediziner geschickt.Der schnappte sich mich auch gleich und verbog mich bis auf das äusserste das ich Ihn anschrie ob er denn wüste was er dort macht.Dannach ging es mir eher schlechter als besser.Wieder zum Hausarzt hin und die Situation geschildert.Jetzt bekam ich Diclofenac gesprizt die Wirbelsäule rauf und runter.Das hielt sich auch anfangs ganz gut (für einen Tag) .Das Spiel ging ein ganzes Jahr so.Ich habe sämtliche Schmerzmittel bekommen wo ich den ganzen Tag down war und nichts mehr auf die Reihe bekommen habe.Die Schmerzmittel haben alle nichts bewirkt bei mir ich war down aber die Schmerzen blieben.(Schmerzen waren im Rückenbereich die Hände und Füsse wurden taub).Nach einem Jahr meinte mein Arzt man könnte ja mal ein CT machen.Siehe da die Bandscheibe ist geplatzt.LW5 S1 ist in meinen Nervenkanal gerutscht aber in einzel Teile.Sofort stand ein OP Termin fest und ich zog ins Krankenhaus ein.Die OP verlief gut aber die Schmerzen änderten sich .Nach der OP wurde ich auch gleich zur Kur geschickt weil die Rückenschmerzen wieder auftraten.4 Wochen Kur und ich wurde ohne Verbesserung wieder nach Hause geschickt.Also wieder ab zum Hausarzt.Wie sollte es anders sein ich wurde zum Physiotherapeuten geschickt.Dort ein paar mal die Bewegungstauglichkeit getestet und mir wurde eine Physiotheraphie und Massagen verschrieben und wieder ein paar Schmerzmittel.Die Behandlungen waren eigendlich ganz angenehm aber die Schmerzen blieben.Das ganze ging
5 Jahre lang.Schmerzmittel bis zum geht nicht mehr bekommen und 1-2 mal im Jahr auch eine Physiotherapie.Die Schmerzen waren teilweise nicht mehr zum aushalten.Bei meinem Hausarzt und dem Physiotherapeuten hieß es dann (wir können Ihnen nicht mehr helfen,keine ahnung was das sein kann) das Problem kann nur noch psyschicher Natur sein.So hab ich mir gesagt ich such mir einen anderen Arzt.Nach einem Gespräch mit meinem langjährigem Kumpel (der auf eine Spenderniere wartet) hat er mir seine Hausärztin empfohlen.Nach dem ich einen Termin ergattern konnte (nach 3 Wochen) bin ich sofort hin.Nach dem ich Ihr meine ganze Leidensgeschichte erzählt habe sagte Sie wir machen erst mal ein paar Bluttests und dann sehen wir weiter.Neuen termin gemacht eine Woche später.Als ich dann nach einer Woche wieder kam meinte Frau Dr. setzten Sie sich erst mal.Sie haben Rheuma........Ich fiel erst mal in ein grosses Loch.Ich dachte mir das bekommen doch nur alte Menschen und nicht so wie ich in der Blüte meiner Jahre.Ich bin Baujahr 1974 und wohne in Berlin.
So sagte Sie ich habe da eine Spezialistin in der Charite´ dort werde ich Sie erst mal hinschicken.Termin in der Charite´ gemacht (3 Monate) warten.

Endlich in der Charite´ hier wird mir hoffendlich geholfen.
natürlich als ich ankam das komplette Programm Blutentnahme,Fragebögen ausfüllen etc.
Eine Woche späte muste ich wieder hin um die Ergebnisse zu erfahren.Wieder bekam ich die Bestätigung Rheuma.
Jetzt wurden die Gegenmassnahmen eingeleitet.Ich wurde stationär aufgenommen für 2 Wochen.
Hier bekam ich Tabletten,Elektrotherapie,schwimmen das selbe Programm wie in der Kur.
Kortision wurde mir bei lokaler Betäubung noch versucht ins Sakralgelenk zu spritzen was aber nicht gelang da die Wirbel schon teilweise versteinert sind.Dies half also auch nicht.
Da in den 2 Wochen keine Besserung eintrat wurde mir
Humira vorgeschlagen.Das es als Spritze oder als Pen gibt.Hier fühlte ich mich das erste mal als Patient und nicht wie ein Lügner bei den anderen Ärzten die mir nicht helfen konnten.
Den Pen konnte ich auch gleich mal trocken ohne Nadel ausprobieren wie er funktioniert.
Ich bekam also ein Rezept für Humira 6 Pens alle 2 Wochen soll ich eine spritzen.
Und jetzt kommt der Knaller.
Nach dem ich mir den ersten Pen gesetzt hatte dauerte es ca. 3-4 Tage und die Schmerzen gingen das erste mal seit Jahren ständig und täglich weg.Ich hatte vor Humiara eine Morgensteifigkeit von 2-3 Stunden bis ich überhaupt in die Gänge kam.Jetzt brauch ich ca.30 min.
Ihr glaubt nicht wie meine ersten Nächte waren...ich konnte nicht einschlafen weil es so schon war da zu liegen OHNE Schmerzen zu haben.
Ab hier hat ein neuer Lebensabschnitt für mich begonnen.
Ich kann euch sagen was meine Freundin über die ganzen Jahre mit mir mitgemacht hat das kann man gar nicht genug würdigen.
Ich spritze Humira seit Juli 2008
Erfahrungwerte zu Humira:
also ich habe manchmal schlagartig Herzrasen was ca. 2-3 Sekunden anhält (keine Ahnung ob das davon kommt)
seit 2 Wochen habe ich ganz trockene Haut im ganzen Gesicht
es sieht aus als hätte man das ganze Gesicht voller Schuppen es spannt die Haut und es juckt auf den Handflächen ,Kopf und im Gesicht.
Hat dort von euch jemand mit Erfahrung gemacht???
Bei mir brennt jede Creme die ich auf die Haut auftrage so das ich Sie wieder abwaschen muss.
Hab mich in meiner Apotheke beraten lassen und ich habe mir die
Linola Fett geholt.Brennt nicht ganz so doll und die Haut sieht erst mal gefettet aus aber das Problem wird damit nicht behoben.
Frage:hat jemand ein Mittelchen zwecks des Hautproblems
Meine Leiden:Morbus Bechterew,Gicht,Scheuerman
Habe einen behinderten Grad von 30% bekommen also gleich 0
würde mich über ein paar Antworten freuen
MfG Rundrücken