Enbrel und Drehschwindel

Enbrel war meine große Hoffnung nach all den Tabletten, die mir nicht bekommen sind. Ich habe Rheuma, eigentlich nicht sehr schlimm. Es betrifft eigentlich nur die Finger. Die ersten 4 Spritzen mit 50 mg Enbrel blieben ohne Wirkung, also ohne Wirkung auf die Finger und ohne Nebenwirkung. Die 5. Spritze tat schon etwas weh und ich bekam Bauchschmerzen und Schwindel. Mein Arzt sagte, ich sollte ruhig weitermachen. Nach der 6. Spritze ging gar nichts mehr. Bauchschmerzen wie Feuer rings herum, ich konnte gar nichts mehr tun, nur eine erhöhte Dosis Diclofenac ließ mich wenigstens bis aufs Klo gehen. Nach ein paar Tagen ließen die ganz schlimmen Schmerzen nach. Jetzt nach 5 Wochen lässt endlich auch der Schwindel etwas nach. Der Bauch ist aber wie aufgeblasen wie am Ende einer Schwangerschaft. Ich würde jedem von diesem schlimmen Medikament dringend abraten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich eine Ausnahme bin, ich bin ansonsten gesund, bewege mich viel, bin viel an der frischen Luft, esse vegetarisch. Kein Bluthochdruck, keine Diabetis, nicht zu dick. Wie kann es sein, dass soetwas auf den Markt kommt und zugelassen ist, ich habe Pfizer benachrichtigt und bin nun ein Verdachtsfall.
Hallo Mariette,
als erstes, du antwortest hier bei rheumaonline im Unterforum für Kinder und minderjährige Jugendliche. In deinem Profil steht derzeit, du bist 74 Jahre alt! Medikamente können im höheren Alter anders wirken, bzw. muss häufiger die Dosis angepasst werden oder auf andere Medis umgestellt werden.

Es handelt sich bei verschiedenen entzündlich rheumatischen Erkrankungen um Autoimmunerkrankungen, diese Erkrankungen können Gelenke, Haut, Muskeln, Bindegewebe und alle inneren Organe angreifen und zerstören.

Gerade ein Kind hat doch noch sein ganzes Leben vor sich, da ist es doch gut das man heutzutage eingreifen kann. Warum schreibst du eigentlich im Kinderforumabteil, wenn du über 70 bist und es um dich geht und nicht um dein Kind oder Enkelkind?
 
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vermutlich hat sie nur das thema gelesen und nicht auf das forum geachtet, in dem sie schreibt

passiert ist ja in der schweizer oder österreiischen ecke auch immer mal wieder
 
vermutlich hat sie nur das thema gelesen und nicht auf das forum geachtet, in dem sie schreibt

passiert ist ja in der schweizer oder österreiischen ecke auch immer mal wieder
Das mag eventuell so sein;), aber hier ins Ro so "reinschneien" 1. Beitrag und als erstes quasi verallgemeinernd drauflosschimpfen auf ein Medikament, was ja anderen durchaus hilft finde ich daneben und im Kinderforum verunsichert es womöglich auch noch Eltern.

Nur wenn ich selbst ein Medikament mal nicht vertrage oder es mir persönlich nicht hilft, bedeutet es ja nicht zwangsläufig das es für alle nicht gut ist und bei allen nur ganz krasse Nebenwirkungen erzeugt!
 
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Nur wenn ich selbst ein Medikament mal nicht vertrage oder es mir persönlich nicht hilft, bedeutet es ja nicht zwangsläufig das es für alle nicht gut ist und bei allen nur ganz krasse Nebenwirkungen erzeugt!

Ich halte es für möglich, dass Mariette nicht richtig verstanden hat, worum es geht und daher auch nicht differenziert.
Die Rötung um die Einstichstelle ist eine geradezu typische, relativ häufige Begleiterscheinung (oder Nebenwirkung) von Enbrel, die weder gefährlich ist noch das Medikament zu einem "schlimmen" macht. Dennoch zwingt sie manchmal zu einer Umstellung.

Dass ein "befreundeter" Arzt so etwas sagt wie beschrieben, zeugt sowohl von wenig Fachkenntnis als auch von einer gewissen Hybris - manchmal wäre es vielleicht besser, die Klappe dann ganz zu halten, wenn man nichts Schlaue(re)s weiß.....
 
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