T
tigge1979
Guest
Guten Morgen zusammen, ihr Lieben,
meine Diagnose lautet Fibro und an und für sich lebe ich mittlerweile ganz gut damit.
Sprich, ich habe mich mit der Erkrankung vertraut gemacht, sie auch größtenteils angenommen und hadere nicht mehr mit meinem Schicksal.
Im Gegenteil: Ich versuche, normal zu leben, was auch wirklich gut klappt momentan, ich versorge meinen Haushalt wieder normal, mache Gartenarbeit und so weiter.
Gestern war für mich emotional ein sehr anstrengender Tag.
Ich habe ein Tageskind, welches seit einem Jahr zu mir kommt, und selbst habe ich eine dreijährige Tochter.
Das Tageskind ist ein halbes Jahr jünger.
Mein Erziehungsstil geht mit dem der Mutter nicht konform; sprich, mein Tageskind muss nur lange genug bocken, dann macht die Mutter alles, was das Kind möchte. Ich gebe nicht nach; nur, wenn ich es vertreten kann und das weiss das Tageskind von mir auch.
Normalerweise habe ich das Tageskind für 4 1/2 Stunden bei mir; die Mutter geht arbeiten.
Hier bei mir zu Hause benimmt sich das Tageskind prima - ich kann mich nicht beklagen. Sicherlich gibt es mal kleinere Machtkämpfe zwischen dem Tageskind und mir oder meine Tochter zofft sich mal mit ihr, aber das ist ganz normal und wir haben das gut im Griff.
Nun hat die Mutter Urlaub und das Tageskind kommt 14 Tage nicht zu mir. Jedoch wollten wir einen schönen Einkaufsbummel mit den Kids unternehmen.
Es gestaltete sich fürchterlich anstrengend.
Das Tageskind fühlte sich sicher durch die Mutter, wusste, wie sie mit Mutter am besten umgeht:
Schreien, bocken, toben, kreischen, bis Mutter das kauft, was das Kind haben möchte.
Ich verfahre anders mit meiner Tochter, bin sicherlich nicht nur autoritär, setze aber doch klare Grenzen.
Und das, was ich gestern erlebte, war zu viel.
Meine Tochter war genauso neben der Spur wie ich und ich denke, wir waren alle froh, als der Einkaufsbummel vorbei war. Er hat alle Beteiligten Kraft gekostet.
Nun aber zum eigentlichen Problem:
Gestern nahm ich nur meine Morgendosis, durch den Einkaufsbummel vergaß ich die Mittagsdosis.
Nachmittags habe ich verschlafen, so dass ich meine nächste Dosis erst gegen 20 Uhr nehmen konnte.
Und heute bin ich steif, steifer, am steifesten, habe Konzentrationsprobleme, Muskelschmerzen, halt das volle Programm. Zum einen wohl durch die vergessenen Medikamente, zum anderen durch den stressigen Tag gestern.
Meine Medis können das heute nicht auffangen. Und so geht es mir häufig. Ich habe mit den Kids genug um die Ohren und vergesse dann die Medis manchmal. :o
Habt ihr eine Idee, wie man das umgehen kann ? Mir schwebt vor, meinen Arzt zu fragen, ob man für besonders stressige Tage nicht eine andere Dosierung vornehmen kann.
Wobei ich schon 120 Tropfen Tramadolor pro Tag nehme, ich glaube, da ist nach oben hin kein Spielraum mehr. Auch nehme ich täglich 2 g Novaminsulfon. Da geht auch nichts mehr.
Also bleibt nur noch der Umstieg auf ein anderes Medikament.
Für meinen Teil wäre ich froh, wenn ich auf ein Morphiumpflaster umsteigen kann. Ich habe mich nun durch Informationen gelesen; auch mein Arzt befürwortet Morphiumpflaster an sich.
Für mich hofft er jedoch, dass wir noch mit anderen Medikamenten auskommen.
Was muß vorliegen, um ein Morphiumpflaster verschrieben zu bekommen ?
Mein Arzt meint, er hat viele Rückenpatienten, die die Pflaster kleben und wunderbar damit zurecht kommen.
Ich habe zu der Fibro auch häufig Rückenschmerzen, die aus einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule und aus einer Schiefstellung der Hüfte resultieren. Zudem habe ich Probleme mit meinen ISG.
Auch frage ich mich, was ich noch für Rückenschmerzen habe.
Es ist oft ein tiefsitzender Schmerz, der sehr ausstrahlt. Der untere Rücken wird sehr heiss, bis in die Mitte des Rückens.
Es fühlt sich an, als ob jemand in den Rücken drückt. Zudem habe ich häufig Fersenschmerzen, besonders nach dem Aufstehen. Mir wurde bereits von lieben Menschen hier gesagt, dass so auch die CP anfangen kann, jedoch deutet meine bisherige Krankengeschichte nicht darauf hin und mein Blut ist "sauber und rein".
Besonders habe ich diese Schmerzen, wenn ich lange gelaufen oder gestanden bin.
Habt ihr eine Idee ?
Und toll wäre es, wenn ihr mir etwas dazu sagen könnt, wie ich meinen Doc von einem Morphiumpflaster überzeugen kann.
Ich danke euch wie immer herzlich und wünsche euch nur das Beste für diesen und die kommenden Tage
Herzlichst
Manuela
meine Diagnose lautet Fibro und an und für sich lebe ich mittlerweile ganz gut damit.
Sprich, ich habe mich mit der Erkrankung vertraut gemacht, sie auch größtenteils angenommen und hadere nicht mehr mit meinem Schicksal.
Im Gegenteil: Ich versuche, normal zu leben, was auch wirklich gut klappt momentan, ich versorge meinen Haushalt wieder normal, mache Gartenarbeit und so weiter.
Gestern war für mich emotional ein sehr anstrengender Tag.
Ich habe ein Tageskind, welches seit einem Jahr zu mir kommt, und selbst habe ich eine dreijährige Tochter.
Das Tageskind ist ein halbes Jahr jünger.
Mein Erziehungsstil geht mit dem der Mutter nicht konform; sprich, mein Tageskind muss nur lange genug bocken, dann macht die Mutter alles, was das Kind möchte. Ich gebe nicht nach; nur, wenn ich es vertreten kann und das weiss das Tageskind von mir auch.
Normalerweise habe ich das Tageskind für 4 1/2 Stunden bei mir; die Mutter geht arbeiten.
Hier bei mir zu Hause benimmt sich das Tageskind prima - ich kann mich nicht beklagen. Sicherlich gibt es mal kleinere Machtkämpfe zwischen dem Tageskind und mir oder meine Tochter zofft sich mal mit ihr, aber das ist ganz normal und wir haben das gut im Griff.
Nun hat die Mutter Urlaub und das Tageskind kommt 14 Tage nicht zu mir. Jedoch wollten wir einen schönen Einkaufsbummel mit den Kids unternehmen.
Es gestaltete sich fürchterlich anstrengend.
Das Tageskind fühlte sich sicher durch die Mutter, wusste, wie sie mit Mutter am besten umgeht:
Schreien, bocken, toben, kreischen, bis Mutter das kauft, was das Kind haben möchte.
Ich verfahre anders mit meiner Tochter, bin sicherlich nicht nur autoritär, setze aber doch klare Grenzen.
Und das, was ich gestern erlebte, war zu viel.
Meine Tochter war genauso neben der Spur wie ich und ich denke, wir waren alle froh, als der Einkaufsbummel vorbei war. Er hat alle Beteiligten Kraft gekostet.
Nun aber zum eigentlichen Problem:
Gestern nahm ich nur meine Morgendosis, durch den Einkaufsbummel vergaß ich die Mittagsdosis.
Nachmittags habe ich verschlafen, so dass ich meine nächste Dosis erst gegen 20 Uhr nehmen konnte.
Und heute bin ich steif, steifer, am steifesten, habe Konzentrationsprobleme, Muskelschmerzen, halt das volle Programm. Zum einen wohl durch die vergessenen Medikamente, zum anderen durch den stressigen Tag gestern.
Meine Medis können das heute nicht auffangen. Und so geht es mir häufig. Ich habe mit den Kids genug um die Ohren und vergesse dann die Medis manchmal. :o
Habt ihr eine Idee, wie man das umgehen kann ? Mir schwebt vor, meinen Arzt zu fragen, ob man für besonders stressige Tage nicht eine andere Dosierung vornehmen kann.
Wobei ich schon 120 Tropfen Tramadolor pro Tag nehme, ich glaube, da ist nach oben hin kein Spielraum mehr. Auch nehme ich täglich 2 g Novaminsulfon. Da geht auch nichts mehr.
Also bleibt nur noch der Umstieg auf ein anderes Medikament.
Für meinen Teil wäre ich froh, wenn ich auf ein Morphiumpflaster umsteigen kann. Ich habe mich nun durch Informationen gelesen; auch mein Arzt befürwortet Morphiumpflaster an sich.
Für mich hofft er jedoch, dass wir noch mit anderen Medikamenten auskommen.
Was muß vorliegen, um ein Morphiumpflaster verschrieben zu bekommen ?
Mein Arzt meint, er hat viele Rückenpatienten, die die Pflaster kleben und wunderbar damit zurecht kommen.
Ich habe zu der Fibro auch häufig Rückenschmerzen, die aus einem Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule und aus einer Schiefstellung der Hüfte resultieren. Zudem habe ich Probleme mit meinen ISG.
Auch frage ich mich, was ich noch für Rückenschmerzen habe.
Es ist oft ein tiefsitzender Schmerz, der sehr ausstrahlt. Der untere Rücken wird sehr heiss, bis in die Mitte des Rückens.
Es fühlt sich an, als ob jemand in den Rücken drückt. Zudem habe ich häufig Fersenschmerzen, besonders nach dem Aufstehen. Mir wurde bereits von lieben Menschen hier gesagt, dass so auch die CP anfangen kann, jedoch deutet meine bisherige Krankengeschichte nicht darauf hin und mein Blut ist "sauber und rein".
Besonders habe ich diese Schmerzen, wenn ich lange gelaufen oder gestanden bin.
Habt ihr eine Idee ?
Und toll wäre es, wenn ihr mir etwas dazu sagen könnt, wie ich meinen Doc von einem Morphiumpflaster überzeugen kann.
Ich danke euch wie immer herzlich und wünsche euch nur das Beste für diesen und die kommenden Tage
Herzlichst
Manuela