Butterbloom
Neues Mitglied
"Schätzelein, du hast Lupus." Das waren die Worte meiner Schwiegermutter gewesen bei einem kleinen Kaffeeplausch.(vor ein paar wochen).Wahrscheinlich habe ich ganz schön verwundert drein geschaut, denn mit so eine Aussage aus dem heiteren nichts, hätte ich nicht gerechnet.
Meine Geschichte ist eine Geschichte von vielen und heute möchte ich ein wenig davon teilen. Es geht in meinem Beitrag nicht darum Antworten zu finden, es ist einfach eine Geschichte
Diese Geschichte begann im Sommer 2012 und veränderte mein Leben schlagartig. Bis zu diesem Tag, war ich seltenst krank gewesen, hier mal eine leichte Erkältung, da mal eine Blasenentzündung, mehr nicht.
An diesem Morgen stand ich nur mit Mühe auf den Beinen, der Kopf mit Watte gefüllt, die Sicht völlig vernebelt und diesem furchtbaren Schmerz irgendwo hinter den Augen. Die Erschöpfung riss mir beinahe den Boden unter den Füßen weg und das völlig grundlos. Die Sonne war unerträglich, mir wurde so schwindelig und sie verstärkte die Schmerzen.
Nach einigen Tagen ging ich das erste mal zum Hausarzt. Er diagnostizierte Migräne und verschrieb Triptane. Doch es blieb und wurde sogar noch schlimmer mit der Sehkraft. Mein linkes Auge war so gut wie blind. Die Wochen vergingen und kein Medikament wollte helfen. Und dann plötzlich ließ der Schmerz nach, die Sehkraft kam wieder und nach ca 4 Monaten hatte ich wieder volles Sehvermögen, zurück blieb nur die blendempfindlichkeit.
Im Herbst wollte mein Hausarzt mich zu einem Kopf CT schicken, aber ich lehnte ab ( schwanger mit kind nr.3) und schließlich ging es mir wieder gut.
Mit Beginn der Schwangerschaft, zog ich mir eine Erkältung zu, und diese verließ mich auch nicht mehr. Alle Beschwerden, die während der Schwangerschaft zum Vorschein kamen, schob ich auch auf diese. Wie sollte man auch etwas anderes vermuten. Im Juli bekam ich dann einen hübschen kleinen Bub
. Auch in der Zeit danach schob ich alle Beschwerden auf die Hormone. Ganz klar. Die Sonne war mein Feind geworden und die Ursache dafür war für mich die hormonumstellung und die Strapazen der Geburt gewesen. Ganz logisch. Ich brauchte wohl einfach nur etwas länger als die anderen.
Der Herbst brach an und damit auch das Ende meiner symptome. Und wieder setzte sich eine Erkältung fest. Kurz vor Silvester machte mein linker arm schlapp, die kraft war fort und das handgelenk steif, die Sicht vernebelte sich????Migräne????was darauf folgte, war ein Marathon gewesen.
Mein Hausarzt war in Rente gegangen und die neue HausarztPraxis schickte mich durch einen spießroutenlauf. Neurologie!!!! SchädelMrt, lumbalpunktion, Messungen, Meinungen, Strapazen und das immer wieder. 1 Jahr verging bis alles Tests gemacht wurden, die der Hausarzt verordnete. In dieser Zeit gab es keine Behandlung. Keine richtige Untersuchung.
Die Symptome häuften sich. Sie kamen in Schüben und kombiniert. Oft dauerte es viele Wochen bis zur selbstgenese und hier und da blieb etwas zurück. Dauerinfekte der Atemwege, Muskelentzündung, Missempfingungen, Gelenkschmerzen, Kraftverlust, Erschöpfung, Migräne, knochenentzündung, gewebeveränderung, Fieber Atacken lymphknotenschwellung, sonnenunverträglichkeit, hautausschläge. Die liste ist endlos????
Nachdem es einfach keine Befunde gab und mir erklärt wurde, dass ich vlt eine psychische störung hätte, gab ich auf! Es gibt keine ursache! Es ist zufall! Ich bin wehleidig und schwach! EINBILDUNG.
Ich wechselte den Hausarzt und begann nur noch zum Arzt zu gehen, wenn nichts mehr geht. Einbildung? Inzwischen sind entzündungszeichen im Blut machweisbar, der Augenarzt hat eine Vernarbung am Augenhintergrung gefunden, ich wurde 2 mal operiert wegen einzündetem, verändertem Gewebe. Langsam sammeln sich die nachweisbaren Befunde und auch die sichtbaren symptome wie z.b. einblutungen der Haut oder 2 einzelne weise finger bei kälte.
Eins ist sicher! Es ist keine zns erkrankung, keine Migräne und keine psychische störung. Seiddem ich 'Nein' zu der Ärzteflut sagte und Untersuchungen verweigerte, geht es mir viel besser. Mein neuer Hausarzt ist anders. Er nimmt mich ernst und drängt mir keine Untersuchungen auf. Und mit den Beschwerden kann ich mich arrangieren zu meist. Und wenn nicht, BEHANDELT mein neuer Hausarzt mich und sucht nach Entzündungszeichen. Er versprach mir, mich nicht den Neurologen zum Fraß vorzuwerfen.
Und wer weiß, vlt hat meine Schwiegermutter Recht, mit ihrem Verdacht. Und vlt werde ich irgendwann nocheinmal bereit sein für eine Ärzteflut, aber bisdahin heißt entspannen und die Beschwerdefreien Phasen genießen.
Ich habe eines gelernt, ganz egal was ich habe oder nicht habe, ich will leben und nicht überleben. Alles geht vorbei und regelt sich. Das Leben ist schön und auf schlechte Tage, werden irgendwann Schöne Tage folgen. Was ist schon Gesundheit, wenn man nicht in der Lage ist Sie zu schätzen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, viel Kraft und Freude
Lg
Meine Geschichte ist eine Geschichte von vielen und heute möchte ich ein wenig davon teilen. Es geht in meinem Beitrag nicht darum Antworten zu finden, es ist einfach eine Geschichte
Diese Geschichte begann im Sommer 2012 und veränderte mein Leben schlagartig. Bis zu diesem Tag, war ich seltenst krank gewesen, hier mal eine leichte Erkältung, da mal eine Blasenentzündung, mehr nicht.
An diesem Morgen stand ich nur mit Mühe auf den Beinen, der Kopf mit Watte gefüllt, die Sicht völlig vernebelt und diesem furchtbaren Schmerz irgendwo hinter den Augen. Die Erschöpfung riss mir beinahe den Boden unter den Füßen weg und das völlig grundlos. Die Sonne war unerträglich, mir wurde so schwindelig und sie verstärkte die Schmerzen.
Nach einigen Tagen ging ich das erste mal zum Hausarzt. Er diagnostizierte Migräne und verschrieb Triptane. Doch es blieb und wurde sogar noch schlimmer mit der Sehkraft. Mein linkes Auge war so gut wie blind. Die Wochen vergingen und kein Medikament wollte helfen. Und dann plötzlich ließ der Schmerz nach, die Sehkraft kam wieder und nach ca 4 Monaten hatte ich wieder volles Sehvermögen, zurück blieb nur die blendempfindlichkeit.
Im Herbst wollte mein Hausarzt mich zu einem Kopf CT schicken, aber ich lehnte ab ( schwanger mit kind nr.3) und schließlich ging es mir wieder gut.
Mit Beginn der Schwangerschaft, zog ich mir eine Erkältung zu, und diese verließ mich auch nicht mehr. Alle Beschwerden, die während der Schwangerschaft zum Vorschein kamen, schob ich auch auf diese. Wie sollte man auch etwas anderes vermuten. Im Juli bekam ich dann einen hübschen kleinen Bub
Der Herbst brach an und damit auch das Ende meiner symptome. Und wieder setzte sich eine Erkältung fest. Kurz vor Silvester machte mein linker arm schlapp, die kraft war fort und das handgelenk steif, die Sicht vernebelte sich????Migräne????was darauf folgte, war ein Marathon gewesen.
Mein Hausarzt war in Rente gegangen und die neue HausarztPraxis schickte mich durch einen spießroutenlauf. Neurologie!!!! SchädelMrt, lumbalpunktion, Messungen, Meinungen, Strapazen und das immer wieder. 1 Jahr verging bis alles Tests gemacht wurden, die der Hausarzt verordnete. In dieser Zeit gab es keine Behandlung. Keine richtige Untersuchung.
Die Symptome häuften sich. Sie kamen in Schüben und kombiniert. Oft dauerte es viele Wochen bis zur selbstgenese und hier und da blieb etwas zurück. Dauerinfekte der Atemwege, Muskelentzündung, Missempfingungen, Gelenkschmerzen, Kraftverlust, Erschöpfung, Migräne, knochenentzündung, gewebeveränderung, Fieber Atacken lymphknotenschwellung, sonnenunverträglichkeit, hautausschläge. Die liste ist endlos????
Nachdem es einfach keine Befunde gab und mir erklärt wurde, dass ich vlt eine psychische störung hätte, gab ich auf! Es gibt keine ursache! Es ist zufall! Ich bin wehleidig und schwach! EINBILDUNG.
Ich wechselte den Hausarzt und begann nur noch zum Arzt zu gehen, wenn nichts mehr geht. Einbildung? Inzwischen sind entzündungszeichen im Blut machweisbar, der Augenarzt hat eine Vernarbung am Augenhintergrung gefunden, ich wurde 2 mal operiert wegen einzündetem, verändertem Gewebe. Langsam sammeln sich die nachweisbaren Befunde und auch die sichtbaren symptome wie z.b. einblutungen der Haut oder 2 einzelne weise finger bei kälte.
Eins ist sicher! Es ist keine zns erkrankung, keine Migräne und keine psychische störung. Seiddem ich 'Nein' zu der Ärzteflut sagte und Untersuchungen verweigerte, geht es mir viel besser. Mein neuer Hausarzt ist anders. Er nimmt mich ernst und drängt mir keine Untersuchungen auf. Und mit den Beschwerden kann ich mich arrangieren zu meist. Und wenn nicht, BEHANDELT mein neuer Hausarzt mich und sucht nach Entzündungszeichen. Er versprach mir, mich nicht den Neurologen zum Fraß vorzuwerfen.
Und wer weiß, vlt hat meine Schwiegermutter Recht, mit ihrem Verdacht. Und vlt werde ich irgendwann nocheinmal bereit sein für eine Ärzteflut, aber bisdahin heißt entspannen und die Beschwerdefreien Phasen genießen.
Ich habe eines gelernt, ganz egal was ich habe oder nicht habe, ich will leben und nicht überleben. Alles geht vorbei und regelt sich. Das Leben ist schön und auf schlechte Tage, werden irgendwann Schöne Tage folgen. Was ist schon Gesundheit, wenn man nicht in der Lage ist Sie zu schätzen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, viel Kraft und Freude
Lg
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