Hallo ihr Lieben,
ich bin eine 23 jährige Studentin und komme aus Süddeutschland. Ich kenne das Forum schon lange, habe mich aber heute erst registriert. Ich war heute beim Rheumatologen und habe den Entschluss gefasst mich hier mal vorzustellen, da hier im Forum eine sehr nette Atmosphäre zu herrschen scheint. Meine Krankheitsgeschichte ist lang, wie es bei den meisten hier wohl der Fall ist.
Seit einer Magersucht im Jahr 2010 (32kg) und dem Tod meiner Mutter im selbigen Jahr ging es gesundheitlich bergab bei mir. Ich hatte einen Bandscheibenvorfall, der aber mit der Gewichtszunahme wieder wegging.
Nachdem ich wieder zugenommen hatte entwickelte ich unspezifische Symptome und eine ausgeprägte Krankheitsangst. Immer mal wieder hatte ich Schmerzen in den Fingergelenken, häufig Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen im linken Arm und Bruststechen linksseitig. Der Orthopäde dachte es komme von der BWS, es wurde geröngt und ein MRT gemacht, jedoch ohne Befund. Diese Schmerzen im Arm habe ich nun seit über 2 Jahren und KG bringt immer nur kurzzeitig Besserung. Wegen des Bruststechens war ich auch eine Woche stationär im KH, es wurde der Thorax geröngt und EKG gemacht, aber alles i.O. Ich habe auch immer wieder Probleme beim Atmen, da ich das Gefühl habe nicht genügend Luft zu bekommen. Ich war beim Pneumologen und Lunge wurde zwei Mal geröngt, auch alles i.O. Ich habe oftmals krampfende Schmerzen in den Waden, zweimal Verdacht auf Thrombose, jedoch war dies auch nicht der Fall. Seit 1 Jahr habe ich geschwollene Lympknoten am Hals und es wurde ein MRT der Halsweichteile gemacht, wo dies bestätigt wurde. Ich habe vor einem Jahr plötzlich eine Akne bekommen und gleichzeitig auch Verstopfung und trage beides immernoch mit mir herum. Meine Hände sind meistens eiskalt und schmerzen bei Kälte sehr, sind rissig und ausgetrocknet. Ich habe ungewollt in den letzten Monat über 5kg verloren und habe jeden Tag Herzstolpern, welches sehr beängstigend für mich ist. Meine Haare brechen ab, man muss nur leicht daran ziehen. Und seit 6 Wochen habe ich ein Taubheitsgefühl in der oberen rechten Gesichtshälfte, es wurde ein CT der Nasennebenhöhlen und ein Schädel MRT gemacht, ohne Befund.
Vor einem Jahr wurde das erste Mal ein erhöhter Rheumafaktor und SSB Ak bei mir festgestellt. Meine Hände wurden geröngt und ich war das erste Mal beim Rheumadoc. Der überwies mich weiter in die Uniklinik nach HD, wo ich mich nicht erstgenommen fühlte und man mich nichtmal richtig untersuchte und wieder nach Hause schickte. Es könne sich evtl irgendwann mal ein Sjögren-Syndrom bei mir entwickeln, aber bis jetzt wäre bei mir kein Bedarf der Behandlung. Ich war ziemlich geknickt, da ich mir viel erhofft hatte von diesen Terminen. Da meine Beschwerden aber immer mehr wurden, auch wenn sie immernoch sehr unspezifisch waren, wurde wieder Blut abgenommen. Diesmal war der Rheumafaktor wieder erhöht, die Blutsenkung war erhöht, jedoch CRP nicht, und die CCP-Ak waren plötzlich auch nachweisbar mit 37,8 U/ml. Also war ich heute wieder beim Rheumadoc gewesen. Er sprach davon, dass eine Kollagenose am naheliegendsten wäre, auch wenn er nicht genau weiß welche. Ich muss nun zwei mal am Tag Quensyl 200mg nehmen und er meinte, dass wir evtl die Krankheit unterdrücken können, sodass sie nie richtig rauskommt. Die Diagnose hat mich doch ziemlich runtergezogen, da ja auch die Organe betroffen sein können. Ich bin froh und dankbar, dass es solche Foren wie hier gibt, wo man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann und sich aufgehoben fühlt.
Ich hoffe mein Text war nicht zu lang als "kleine" Vorstellung.
Vielen Dank für eure Zeit!
Liebe Grüße,
Nanga
ich bin eine 23 jährige Studentin und komme aus Süddeutschland. Ich kenne das Forum schon lange, habe mich aber heute erst registriert. Ich war heute beim Rheumatologen und habe den Entschluss gefasst mich hier mal vorzustellen, da hier im Forum eine sehr nette Atmosphäre zu herrschen scheint. Meine Krankheitsgeschichte ist lang, wie es bei den meisten hier wohl der Fall ist.
Seit einer Magersucht im Jahr 2010 (32kg) und dem Tod meiner Mutter im selbigen Jahr ging es gesundheitlich bergab bei mir. Ich hatte einen Bandscheibenvorfall, der aber mit der Gewichtszunahme wieder wegging.
Nachdem ich wieder zugenommen hatte entwickelte ich unspezifische Symptome und eine ausgeprägte Krankheitsangst. Immer mal wieder hatte ich Schmerzen in den Fingergelenken, häufig Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen im linken Arm und Bruststechen linksseitig. Der Orthopäde dachte es komme von der BWS, es wurde geröngt und ein MRT gemacht, jedoch ohne Befund. Diese Schmerzen im Arm habe ich nun seit über 2 Jahren und KG bringt immer nur kurzzeitig Besserung. Wegen des Bruststechens war ich auch eine Woche stationär im KH, es wurde der Thorax geröngt und EKG gemacht, aber alles i.O. Ich habe auch immer wieder Probleme beim Atmen, da ich das Gefühl habe nicht genügend Luft zu bekommen. Ich war beim Pneumologen und Lunge wurde zwei Mal geröngt, auch alles i.O. Ich habe oftmals krampfende Schmerzen in den Waden, zweimal Verdacht auf Thrombose, jedoch war dies auch nicht der Fall. Seit 1 Jahr habe ich geschwollene Lympknoten am Hals und es wurde ein MRT der Halsweichteile gemacht, wo dies bestätigt wurde. Ich habe vor einem Jahr plötzlich eine Akne bekommen und gleichzeitig auch Verstopfung und trage beides immernoch mit mir herum. Meine Hände sind meistens eiskalt und schmerzen bei Kälte sehr, sind rissig und ausgetrocknet. Ich habe ungewollt in den letzten Monat über 5kg verloren und habe jeden Tag Herzstolpern, welches sehr beängstigend für mich ist. Meine Haare brechen ab, man muss nur leicht daran ziehen. Und seit 6 Wochen habe ich ein Taubheitsgefühl in der oberen rechten Gesichtshälfte, es wurde ein CT der Nasennebenhöhlen und ein Schädel MRT gemacht, ohne Befund.
Vor einem Jahr wurde das erste Mal ein erhöhter Rheumafaktor und SSB Ak bei mir festgestellt. Meine Hände wurden geröngt und ich war das erste Mal beim Rheumadoc. Der überwies mich weiter in die Uniklinik nach HD, wo ich mich nicht erstgenommen fühlte und man mich nichtmal richtig untersuchte und wieder nach Hause schickte. Es könne sich evtl irgendwann mal ein Sjögren-Syndrom bei mir entwickeln, aber bis jetzt wäre bei mir kein Bedarf der Behandlung. Ich war ziemlich geknickt, da ich mir viel erhofft hatte von diesen Terminen. Da meine Beschwerden aber immer mehr wurden, auch wenn sie immernoch sehr unspezifisch waren, wurde wieder Blut abgenommen. Diesmal war der Rheumafaktor wieder erhöht, die Blutsenkung war erhöht, jedoch CRP nicht, und die CCP-Ak waren plötzlich auch nachweisbar mit 37,8 U/ml. Also war ich heute wieder beim Rheumadoc gewesen. Er sprach davon, dass eine Kollagenose am naheliegendsten wäre, auch wenn er nicht genau weiß welche. Ich muss nun zwei mal am Tag Quensyl 200mg nehmen und er meinte, dass wir evtl die Krankheit unterdrücken können, sodass sie nie richtig rauskommt. Die Diagnose hat mich doch ziemlich runtergezogen, da ja auch die Organe betroffen sein können. Ich bin froh und dankbar, dass es solche Foren wie hier gibt, wo man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann und sich aufgehoben fühlt.
Ich hoffe mein Text war nicht zu lang als "kleine" Vorstellung.
Vielen Dank für eure Zeit!
Liebe Grüße,
Nanga