Hallo ihr Lieben!
meine Diagnose ist nicht neu (Januar 2011, im Alter von 27, mittlerweile bin ich 29) aber ich hatte seit dem einfach keine Zeit und keine Ruhe (5 Jobs, 3 Umzüge, Burnout, psychischer Zusammenbruch, Herzkatheter-OP, ect.) langsam, langsam komme ich wieder auf die Beine und ich habe Zeit, mich mehr mit meiner Krankheit zu beschäftigen.
Es ist so, dass ich (noch?) nicht so arge Schmerzen habe. Eigentlich geht es mir sehr gut, wenn man bedenkt, dass ich eine Fibro habe.
Ausser der Diagnose und dem Ausschluss einer Rheumaerkrankung habe ich damals nichts von meinem Arzt dazu erfahren. Ich habe viel im Internet und bei der Fibro-Selbsthilfe-Seite gelesen und mich selbst informiert.
Aber bei vielen, vielen "Zipperlein" bin ich mir nicht sicher, ob ich sie der Fibro zuordnen kann.
Das hier ist vielleicht eine sehr... naja, mimosige "ist das normal" Frage...
Geht es Euch auch so, dass Ihr zwar so keine Schmerzen in den Händen habt, aber beim Festhalten von Gegenständen sehr schnell fiese Schmerzen auftreten? Ich kann z.B. an manchen Tagen nicht stricken, weil ich einfach die Nadeln nicht lange halten kann. Oder einen einfachen, leichten Schnellhefter in einer Hand tragen. Es fühlt sich an, als müsste ich ein Kiloschweres Gewicht mit den Fingern halten und die Finger schmerzen wie verkrampft. Was bei mir eigentlich 24/7 wehtut, ist, wenn ich eine "Klaue/Kralle" mit den Händen mache.
Und, was ich unbedingt wissen mag...
manchmal wache ich nachts oder am morgen auf und spüre ein unangenehmes "elektrisches" Reißen/Ziehen im ganzen Körper bei jeder winzigsten Bewegung. So als würde jemand oder etwas direkt an den Nerven ziehen oder kleine "spitze/helle" Stromstöße durch meine Glieder jagen. Das geht meistens nach ein paar Minuten vorbei, aber das ist ehrlich gesagt ein ziemlich ekliges Gefühl.
Manchmal werden einzelne Fingerkuppen taub. Meistens nur eine zu einer Zeit, dann ist es wie... durch einen Handschuh oder wie eingeschlafen. Nur die vordersten Fingerspitzen und ziemlich.. willkürlich und ohne dass ich was abgedrückt oder angestoßen hätte.
Ich habe schon gehört, dass Schlafstörungen dazugehören. Bei mir hat sich eingestellt, dass ich nur noch wenig schlafe. 4-6 Stunden sind die Norm, egal wann ich schlafen gehe (also wenn ich um 10 schlafen gehe, bin ich entsprechend zwischen 3 und 4 wieder wach)... obwohl ich nicht länger schlafen kann, selbst wenn ich es wollte, bin ich oft müde. Aber.. nicht "schlaf-müde", sondern... ich kann es schlecht beschreiben, dann starre ich in der Arbeit vor mich hin und gähne viel, kann mich nicht konzentrieren und schaffe es nicht mehr, zu sprechen (naja, es ist mehr eine Sprech-Faulheit als wirklich Unfähigkeit) und ganz oft, wenn ich zum Feierabend zuhause bin, esse ich, falle auf die Couch und gammel vor mich hin, weil ich nicht schlafen kann, aber zu müde bin, irgendwas wirklich zu machen.
hmm... noch eine Frage, die mich ziemlich beschäftigt.. ich habe subjektiv empfunden echt wenig Schmerzen. Natürlich hier und da ein Ziehen, ein Zippeln, ein Drücken oder ein Krampfen.. aber zu 95% echt auszuhalten und zu vernachlässigen...
...kommt das noch? Also.. muss ich mich darauf einstellen, dass es schlimmer wird? Ich höre immer nur, dass die Schmerzen eigentlich fast immer im Vordergrund stehen, aber ich habe mehr Probleme mit den ganzen Zipperlein aussenrum.
NICHT, dass ich mir mehr Schmerzen wünsche, nun wirklich nicht! Ich bin nur einfach... unsicher mit der ganzen Sache. Ich weiß nicht, zu welchem Arzt ich am besten gehe (mein Hausarzt versucht mir immer, irgendwelche Schmerztropfen anzudrehen, die ich nicht haben will) und ansonsten.. bin ich etwas ratlos o_o
LG,
Lena
meine Diagnose ist nicht neu (Januar 2011, im Alter von 27, mittlerweile bin ich 29) aber ich hatte seit dem einfach keine Zeit und keine Ruhe (5 Jobs, 3 Umzüge, Burnout, psychischer Zusammenbruch, Herzkatheter-OP, ect.) langsam, langsam komme ich wieder auf die Beine und ich habe Zeit, mich mehr mit meiner Krankheit zu beschäftigen.
Es ist so, dass ich (noch?) nicht so arge Schmerzen habe. Eigentlich geht es mir sehr gut, wenn man bedenkt, dass ich eine Fibro habe.
Ausser der Diagnose und dem Ausschluss einer Rheumaerkrankung habe ich damals nichts von meinem Arzt dazu erfahren. Ich habe viel im Internet und bei der Fibro-Selbsthilfe-Seite gelesen und mich selbst informiert.
Aber bei vielen, vielen "Zipperlein" bin ich mir nicht sicher, ob ich sie der Fibro zuordnen kann.
Das hier ist vielleicht eine sehr... naja, mimosige "ist das normal" Frage...
Geht es Euch auch so, dass Ihr zwar so keine Schmerzen in den Händen habt, aber beim Festhalten von Gegenständen sehr schnell fiese Schmerzen auftreten? Ich kann z.B. an manchen Tagen nicht stricken, weil ich einfach die Nadeln nicht lange halten kann. Oder einen einfachen, leichten Schnellhefter in einer Hand tragen. Es fühlt sich an, als müsste ich ein Kiloschweres Gewicht mit den Fingern halten und die Finger schmerzen wie verkrampft. Was bei mir eigentlich 24/7 wehtut, ist, wenn ich eine "Klaue/Kralle" mit den Händen mache.
Und, was ich unbedingt wissen mag...
manchmal wache ich nachts oder am morgen auf und spüre ein unangenehmes "elektrisches" Reißen/Ziehen im ganzen Körper bei jeder winzigsten Bewegung. So als würde jemand oder etwas direkt an den Nerven ziehen oder kleine "spitze/helle" Stromstöße durch meine Glieder jagen. Das geht meistens nach ein paar Minuten vorbei, aber das ist ehrlich gesagt ein ziemlich ekliges Gefühl.
Manchmal werden einzelne Fingerkuppen taub. Meistens nur eine zu einer Zeit, dann ist es wie... durch einen Handschuh oder wie eingeschlafen. Nur die vordersten Fingerspitzen und ziemlich.. willkürlich und ohne dass ich was abgedrückt oder angestoßen hätte.
Ich habe schon gehört, dass Schlafstörungen dazugehören. Bei mir hat sich eingestellt, dass ich nur noch wenig schlafe. 4-6 Stunden sind die Norm, egal wann ich schlafen gehe (also wenn ich um 10 schlafen gehe, bin ich entsprechend zwischen 3 und 4 wieder wach)... obwohl ich nicht länger schlafen kann, selbst wenn ich es wollte, bin ich oft müde. Aber.. nicht "schlaf-müde", sondern... ich kann es schlecht beschreiben, dann starre ich in der Arbeit vor mich hin und gähne viel, kann mich nicht konzentrieren und schaffe es nicht mehr, zu sprechen (naja, es ist mehr eine Sprech-Faulheit als wirklich Unfähigkeit) und ganz oft, wenn ich zum Feierabend zuhause bin, esse ich, falle auf die Couch und gammel vor mich hin, weil ich nicht schlafen kann, aber zu müde bin, irgendwas wirklich zu machen.
hmm... noch eine Frage, die mich ziemlich beschäftigt.. ich habe subjektiv empfunden echt wenig Schmerzen. Natürlich hier und da ein Ziehen, ein Zippeln, ein Drücken oder ein Krampfen.. aber zu 95% echt auszuhalten und zu vernachlässigen...
...kommt das noch? Also.. muss ich mich darauf einstellen, dass es schlimmer wird? Ich höre immer nur, dass die Schmerzen eigentlich fast immer im Vordergrund stehen, aber ich habe mehr Probleme mit den ganzen Zipperlein aussenrum.
NICHT, dass ich mir mehr Schmerzen wünsche, nun wirklich nicht! Ich bin nur einfach... unsicher mit der ganzen Sache. Ich weiß nicht, zu welchem Arzt ich am besten gehe (mein Hausarzt versucht mir immer, irgendwelche Schmerztropfen anzudrehen, die ich nicht haben will) und ansonsten.. bin ich etwas ratlos o_o
LG,
Lena
. Er wollte auch seine Werte mit denen der Uniklinik vergleichen, was er aber auch nicht gemacht hat.