Vor ca. 6 Monaten bin ich an rheumatoider Arthritis erkrankt und nehme derzeit Cortison (7,5 mg) und Ibuprofen nach Bedarf. Mein Arzt wollte schon vor 3 Monaten mit einer Basistherapie mit Methotrexat beginnen, ich habe mich allerdings dagegen gewehrt, weil ich bislang die Hoffnung hatte, diese verdammte Krankheit wieder los zu werden - Basistherapie ist für mich irgendwie gleichbedeutend mit lebenslang.
Inzwischen ist der Leidensdruck allerdings so groß, dass ich drauf und dran bin, mit der Basistherapie zu beginnen ... ein paar Fragen hätte ich allerdings schon noch dazu:
Soweit ich verstanden habe, knüppelt Methotrexat ja das Immunsystem nieder. Wie sieht es dann aus mit Alltagszipperlein, die ein intaktes Immunsystem ja leicht bewältigt? Werdet ihr unter Methotrexat öfter krank oder dauern Krankheiten wie Schnupfen oder Erkältungen dann länger?
Heißt Basistherapie automatisch lebenslang oder wird da irgendwann nochmal probiert, obs vielleicht doch ohne geht? Wenn ja, wann kann das frühestens der Fall sein?
Kann ich von einer Basistherapie wirklich eine signifikante Verbesserung, womöglich sogar ein vollständiges Verschwinden der Symptome erwarten, oder sollte ich mich lieber darauf einstellen, dass im wesentlichen der Status-Quo erhalten bleibt?
Ich werde dazu natürlich auch noch meinen Arzt fragen, aber Eure Erfahrungen dazu interessieren mich doch sehr.
Brigitta
Inzwischen ist der Leidensdruck allerdings so groß, dass ich drauf und dran bin, mit der Basistherapie zu beginnen ... ein paar Fragen hätte ich allerdings schon noch dazu:
Soweit ich verstanden habe, knüppelt Methotrexat ja das Immunsystem nieder. Wie sieht es dann aus mit Alltagszipperlein, die ein intaktes Immunsystem ja leicht bewältigt? Werdet ihr unter Methotrexat öfter krank oder dauern Krankheiten wie Schnupfen oder Erkältungen dann länger?
Heißt Basistherapie automatisch lebenslang oder wird da irgendwann nochmal probiert, obs vielleicht doch ohne geht? Wenn ja, wann kann das frühestens der Fall sein?
Kann ich von einer Basistherapie wirklich eine signifikante Verbesserung, womöglich sogar ein vollständiges Verschwinden der Symptome erwarten, oder sollte ich mich lieber darauf einstellen, dass im wesentlichen der Status-Quo erhalten bleibt?
Ich werde dazu natürlich auch noch meinen Arzt fragen, aber Eure Erfahrungen dazu interessieren mich doch sehr.
Brigitta
bei mir dauerte es 9 monate, bis ich wirklich von einer deutlichen besserung sprechen konnte. ich hätte das mtx schon längst abgesetzt, aber mein rheumadoc war sehr beharrlich und ich bin ihm im nachhinein sehr dankbar dafür. seit mai 04 geht es mir besser, ich hatte den letzten schub im april. meine entzündungswerte im blut haben sich stabilisert und ich kann wieder normal arbeiten.