1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Ein paar Fragen zur Basistherapie (MTX)

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Brigitta, 2. November 2004.

  1. Brigitta

    Brigitta Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    27
    Zustimmungen:
    0
    Vor ca. 6 Monaten bin ich an rheumatoider Arthritis erkrankt und nehme derzeit Cortison (7,5 mg) und Ibuprofen nach Bedarf. Mein Arzt wollte schon vor 3 Monaten mit einer Basistherapie mit Methotrexat beginnen, ich habe mich allerdings dagegen gewehrt, weil ich bislang die Hoffnung hatte, diese verdammte Krankheit wieder los zu werden - Basistherapie ist für mich irgendwie gleichbedeutend mit lebenslang.

    Inzwischen ist der Leidensdruck allerdings so groß, dass ich drauf und dran bin, mit der Basistherapie zu beginnen ... ein paar Fragen hätte ich allerdings schon noch dazu:

    Soweit ich verstanden habe, knüppelt Methotrexat ja das Immunsystem nieder. Wie sieht es dann aus mit Alltagszipperlein, die ein intaktes Immunsystem ja leicht bewältigt? Werdet ihr unter Methotrexat öfter krank oder dauern Krankheiten wie Schnupfen oder Erkältungen dann länger?

    Heißt Basistherapie automatisch lebenslang oder wird da irgendwann nochmal probiert, obs vielleicht doch ohne geht? Wenn ja, wann kann das frühestens der Fall sein?

    Kann ich von einer Basistherapie wirklich eine signifikante Verbesserung, womöglich sogar ein vollständiges Verschwinden der Symptome erwarten, oder sollte ich mich lieber darauf einstellen, dass im wesentlichen der Status-Quo erhalten bleibt?

    Ich werde dazu natürlich auch noch meinen Arzt fragen, aber Eure Erfahrungen dazu interessieren mich doch sehr.

    Brigitta
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.880
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hallo Brigitta,

    sei erst einmal herzlich willkommen im Rheumi-Club!

    Zu Deinen Fragen:
    Na, sooooo drastisch kann man das nicht sagen. In wenigen Fällen gerät zwar das Immunsystem aus dem Ruder, aber überwiegend sorgt Mtx (aber auch andere Immunsupressiva) nicht für eine deutlich höhere Anfälligkeit gegenüber Infektionen.

    Da cP nicht heilbar ist, sondern nur eine sog. "Remission" (Ruhen der Erkrankung) erreicht werden kann, werden Basismedikamente grundsätzlich langfristig gegeben. Eine Remission ist dann erreicht, wenn man unter der Basistherapie (nach Ausschleichen von Cortison) über mehrere Jahre keine Entzündungsschübe mehr hatte. In diesem Fall kann man die Dosis von z.B. Mtx vorsichtig reduzieren und im Idealfall irgendwann auch mal den Versuch wagen, es ganz weg zu lassen.

    Ja, davon kann man ausgehen (sofern das Mittel gut passt).

    Ich hoffe, meine Antworten helfen Dir ein wenig.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. Gärtnerin

    Gärtnerin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    112
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Hallo Brigitta,

    eigentlich kann man dem was Monsti so ausführlich dargestellt hat kaum etwas hinzufügen.
    Vielleicht ist es aber für Dich leichter noch eine Meinung oder Erfahrung zu hören.

    Ich gehöre zu denen, die mit MTX -trotz teilweise unangenehmen Nebenerscheinungen ganz zufrieden bin.
    Meine Erkrankung (MW) begann im Nov. 2000. Erst bekam ich Endoxan (-eher ein Hammer). Dann wurde auf MTX 25mg als Spritze gewechselt, dann auf 20mg als Spritze, dann auf 15mg, dann auf 15mg als Tablette. Also Du kannst sehen, es geht auch rückwärts, wenn auch in kleinen Schritten.
    Jetzt nehem ich diese 15mg über ein Jahr und nun wird in MInischritten Cortison zurückgenommen, bin auf 4,5mg.

    Seit über einem Jahr kann ich mich als in Remission befindlich bezeichnen. Es geht mir sehr gut!

    Gruß von der Gärtnerin!
     
  4. Trixi

    Trixi (vor)laut

    Registriert seit:
    25. Februar 2004
    Beiträge:
    642
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wien
    Mtx

    Hallo Brigitta,

    ich nehme auch MTX, kombiniere derzeit mit Humira und haette somit die Moeglichkeit MTX abzusetzen, was ich aber nicht so schnell vorhabe, weil ich nach wie vor, trotz ab und an quaelender Nebenwirkungen auf MTX schwoere.

    MTX heisst nicht lebenslang - cP heisst lebenlang und wenn das nicht zeitgerecht und qualifiziert behandelt wird, kanns recht schnell recht schlecht gehen. Unter MTX kannst du unter Umstaenden, sowie schon meine Vorgaengerin geschrieben haben in eine Remission kommen, was das Glueck schlechthin fuer alle Rheumis ist. cP im Anfangsstadium kann recht gut behandelt werden und wenn ich an dieser Stelle waere - und nicht mehr als 27 Jahre danach - wuerde ich mir MTX verschreiben lassen so schnell wies geht.

    .. und sollte MTX nicht wirken, gibts noch eine Latte anderer wirkungsvoller vielversprechender Basis-Meds.

    Alles Gute
    Trixi
     
  5. hypoglossus

    hypoglossus Guest

    hallo britta

    ich habe auch erst "seit neustem" eine cp, das heisst seit wenigen monaten. bei mir hat man zuerst den aktiven schub versucht mit cortison zu stoppen und hat dann sulfasalazin dazu gegeben. das greift aber nicht richtig und ich denke, ich werde demnächst auch MTX dazubekommen.
    es hat keinen sinn, sich zu quälen und zu versuchen starke medikamente zu vermeiden, denn die entzündungen machen dauerschäden, wenn man sie nicht möglichst schnell in schach hält.
    es ist immer ein nutzen-risiko abwägen, aber wir haben mit dieser krankheit ja nicht wirklich die wahl.
    alles gute, barbara
     
  6. pesub

    pesub Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2003
    Beiträge:
    89
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Saarbrücken
    Soweit ich verstanden habe, knüppelt Methotrexat ja das Immunsystem nieder. Wie sieht es dann aus mit Alltagszipperlein, die ein intaktes Immunsystem ja leicht bewältigt? Werdet ihr unter Methotrexat öfter krank oder dauern Krankheiten wie Schnupfen oder Erkältungen dann länger?
    -> also ich kann unter meiner MTX-Therapie (über 18 Mon. 25 mg/wöch. z.Zt. 10 mg wöch.) keiner häufigeren Erkrankungen feststellen. Allerdings gehörte ich schon immer zu der Sorte Mensch, die so gut wie nie Erkältungen etc. bekommen. Die übliche leichte (!) Erkältung 1x im Jahr dauerte aber auch nicht länger, als vor dem MTX...

    Heißt Basistherapie automatisch lebenslang oder wird da irgendwann nochmal probiert, obs vielleicht doch ohne geht? Wenn ja, wann kann das frühestens der Fall sein? -> ich habe grade nach 18 Mon. 25 mg auf 10 mg zurückgeschraubt. Zwischendrin hab ich es sogar 8 Wochen ganz ohne probiert, was aber nicht ging (Schub ;-( ) Basistherapie muß also nicht gleichbedeutend sein mit "lebenslang" Allerdings hängt das auch von der Art des Rheumas ab. Ich habe PSA und da kann es sein, dass die Krankheit quasi von selbst ein paar Jährchen (oder für immer??? *hoff*) pausiert. Leider tut sie das bei mir noch nicht.

    Kann ich von einer Basistherapie wirklich eine signifikante Verbesserung, womöglich sogar ein vollständiges Verschwinden der Symptome erwarten, oder sollte ich mich lieber darauf einstellen, dass im wesentlichen der Status-Quo erhalten bleibt? -> ich denke, das kommt darauf an, ob Deine Gelenke bereits geschädigt sind. Sinn einer Basistherapie ist ja Gelenkschäden zu vermeiden, bzw. aufzuhalten. Ich war unter der MTX-Therapie fast ganz beschwerdefrei. Lediglich einige Sehnenprobleme waren aufgrund der langen Schonung der betroffenen Gelenke noch übrig. Leider hat mich ein neuer Schub erwischt, so dass ich jetzt mit 2 der ehemals 4 betroffenen Gelenke wieder von vorne anfangen muß.

    Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.
    Viele Grüße
    Petra
     
  7. Sabrina12682

    Sabrina12682 Ich sage was ich denke.

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    1.591
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrgebiet
    mtx

    schönen tag zusammen,

    ich habe cp, seit fast vier jahren wird es behandelt und ich habe mit mtx angefangen, was mir leider nicht half.
    Arava half mir auch nicht wirklich, ich hoffe das sandimmun mir wenigsten helfen wird. meine schwester nimmt mtx und kommt sehr gut klar, besser als man gaubt, denke das sie bald keine medis mehr nehmen braucht.

    ich wünsch dir alles gut und hoffe wenn du mit der basis anfängst, das sie bei dir hiflt.

    lg bine
     
  8. Brigitta

    Brigitta Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    27
    Zustimmungen:
    0
    lieben Dank Euch allen, Eure Antworten machen mir Mut - ich werds dann nächste Woche anpacken mit der Basistherapie ... dabei fällt mir noch eine Frage dazu ein:

    ich lese hier von total unterschiedlichen Dosierungen bei MTX - wie ist das zu erklären? Wonach richtet sich die Dosierung? Krankheitsaktivität, Gewicht, oder beides, oder nach ganz was anderem?
     
    #8 2. November 2004
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2004
  9. gisela

    gisela kleine Käsemaus

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.078
    Zustimmungen:
    1
    Hallo Brigitta,
    mach Dich am Anfang nicht verrückt.

    Ich nehme MTX jetzt schon über 5 Jahre und mir geht es sehr gut damit. Vor allem völlig Nebenwirkungsfrei.

    Am Anfang meiner Therapie hatte ich ständig Infekte, allerdings habe ich es, seit ich Zinktabletten dazu nehme, gut im Griff. Du schreibst, das MTX das Immunsystem runterzieht. Allerdings ist es so, das bei Cortison auch als Nebenwirkung eine höhere Infektanfälligkeit auftreten kann. Also es kann sein, muß aber nicht....

    Meine Anfangsdosis vom MTX waren 20mg. Welche Dosis Du bekommst entscheidet der Arzt. Es richtet sich nach der Krankheitsaktivität. Manche Ärzte schleichen das MTX auch ein. Also am Anfang eine kleiner Dosis und dann immer mehr. Das macht jeder Arzt anders.

    Liebe Grüße
    gisela
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    6.880
    Zustimmungen:
    15
    Ort:
    am Pillersee in Tirol
    Hi Brigitta,

    auch mich interessierte es mal, was bei der Dosierung eines Basismedikaments entscheidend ist, und befragte deshalb den Doc dazu. Es ist genauso wie schon von Dir vermutet: Krankheitsaktivität UND Körpergewicht sind die wichtigsten Kriterien. Hinzu kommt aber auch noch die individuelle Verträglichkeit.

    Liebe Grüße und viel Erfolg mit Mtx!
    Monsti
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.414
    Zustimmungen:
    235
    Ort:
    Köln
    hi,
    ich gehöre auch zu den mtx'lern im fforum. seit märz 2000 nehme ich es und bin sehr zufrieden. anfangs 15 mg gesteigert nach einem halben jahr aauf 20 mg. im letzten jahr konnte ich eine ganze weile mit 5 mg auskommen, bis mich ein minischub wieder auf 15 mg hochtrieb. inzwischen bin ich aber wieder bei 10 mg angekommen und werde damit hoffentlich gut durch den winter kommen.

    zu den positiv effekten dabei gehört, dass ich schon 2 jahre lang nicht mehr ständig cortison oder schmerzmittel nehmen muss. letztendlich versucht man mit der basis allein mit geringster dosierung den besten erfolg für dich zu erzielen. leider klappt das nicht immer, denn ein rheuma ist nicht berechenbar. deshalb hörst du soviele unterscheidliche dosierungen und kombinationen.

    jeder hier hat sein ganz eigenes rheuma und reagiert auch ganz eigen darauf. richtig vergleichbar ist das alles nicht. deshalb sind auch studien so schwierig zu erstellen mit neuen medikamenten.

    du solltest keine angst haben vor den nebenwirkungen, sonder davor was das rheuma mit dir anrichtet wenn es unbehandelt bleibt.

    lieben gruss und alles gute, kuki
     
  12. albena

    albena Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    179
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    hi brigitta,

    habe seit nov.2000 cp.nehme seit mai 2001 mtx.erst als spritze und nach drei monaten als tabletten.(10mg)dazu 7.5mg cortison.die ganzen jahre mal mehr mal weniger kortison.je nach befinden.seit februar 2004 bin ich weg vom cortison.mehr gehts richtig gut.nehme nur mtx 10mg.ich halte mich aber auch.immer schön warm einpacken und nicht überanstrengen.viel pausen zwischen der arbeit.brauche zwar für alles länger,aber ist ja egal.gesundheit ist wichtiger.
    probier mtx oder ein anderes basismedikament(was halt der doc verschreibt)ruihg aus.es kann nur besser werden.

    viele grüsse und eine schmerzfreie zeit
    albena
     
  13. bocico

    bocico Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2004
    Beiträge:
    80
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    nahe Mainz (Rheinhessen, Rhld-Pfalz)
    Hallo brigitta,

    ich kann mich den hier geschriebenen Beiträgen nur anschließen. Je früher du mit einer Basis beginnst, desto besser ist es für deine Gelenke, denn die können ohne Basis irreparable Schäden davontragen.

    Ich habe seit 12/03 cP und werde seit 03/04 mit 15mg/Wo. Mtx in Spritzenform behandelt. Mit dem Cortison bin ich schon auf 4mg tägl. runter und NSAR brauch ich momentan gar keine. Das Mtx hilft mir sehr gut und es zeigt bei mir, bis auf ein wenig Haarausfall den ich mit einer Folsäure-Gabe bekämpfe, keinerlei Nebenwirkungen. Zur Unterstützung meines Immunsystems nehme ich täglich Zink. Seit dem Ausbruch meiner Krankheit hatte ich bisher weder eine Erkältung, Grippe oder einen anderen Infekt.

    Als die Krankheit bei mir ausbrach bin ich regelrecht rumgekrochen und konnte nicht mal eine Wasserflasche mit einer Hand halten, geschweige denn öffnen. Die Nächte waren der reinste Horror. Das gehört alles der Vergangenheit an, denn es geht mir immer besser. Ich kann sogar etwas Sport treiben (Walking) und leichte Gartenarbeit verrichten. Mein Rheumadoc meinte aber, dass ich über die nasskalten Herbst-/Wintermonate die Medikamenten-Dosis besser nicht verringern sollte, um nicht einen neuen Schub zu provozieren. Vielleicht klappt es ja im Frühjahr ;) .

    Du siehst, mit einem guten Doc und der richtigen Medikation wird auch für uns Rheumis das Leben wieder richtig lebenswert. Du musst nur ein wenig Geduld haben, denn die meisten Basismedis brauchen ein wenig Zeit (ca. 2-3 Monate) bis die Wirkung so richtig einsetzt. Denk positiv :D :D :D !

    Liebe Grüße und toi, toi, toi
    Ute
     
  14. Emu

    Emu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    265
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bei Berlin
    Hallo Brigitta,
    meine Vorschreiber haben schon alles gesagt, ich will Dir nur Mut machen.
    Ich hatte auch ein Grauen vor MTX und am Anfang (Mai 03) nahm ich es mit 40 mg Cortison zusammen.
    Es ging mir aber von Woche zu Woche besser (ungefähr 2 - 3 Tage nach der Einnahme wars wieder ein bischen besser) und ich habe mich richtig auf die MTX-Tage gefreut!
    Kortison konnte langsam abgesetzt werden, nach 3/4 Jahr brauchte ich es nicht mehr.
    Ich bin jetzt (trotz einiger Schübe zwischendurch, wahrscheinlich streßbedingt) in der Remission und wenn es so bleibt, will der Arzt in einigen Wochen MTX (z.Zt. 20 mg) reduzieren. Ziel ist, irgendwann ganz davon wegzukommen.
    Je früher man MTX einsetzt, umso besser sind die Chancen.
    Ach ja, und zu den Erkältungen: die Winter überstehe ich jetzt mit Zink, Vitamin C und Selen sogar fast noch besser als früher.

    Liebe Grüße vom Emu
     
  15. Brigitta

    Brigitta Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    27
    Zustimmungen:
    0
    @ Emu

    na das baut mich jetzt wirklich auf - hatte irgendwie damit gerechnet, dass ich erst nach 3 Monaten was von MTX merke. Wenn das aber tatsächlich von Anfang an stückchenweise besser wird ;-) dann fang ich allmählich an, mich drauf zu freuen.

    Danke nochmal an alle für den netten Zuspruch ... von mir aus kanns nächste Woche losgehen mit MTX.

    Gruß Brigitta
     
  16. Fleischfliege

    Fleischfliege Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayerischer Wald
    Hallo!

    Ich nehme seit 4 Wochen MTX und ich spürte nach der 2. spritze bereits eine Besserung, ich bin gerade dabei das Cortison auf 5 mg herabzusetzen.
    Nebenwirkungen von MTX habe ich bis jetzt auch noch keine feststellen können.

    lg
    Fleischfliege
     
  17. regi

    regi Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2003
    Beiträge:
    54
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Schweiz (Emmental)
    hallo brigitta
    auch mir sind deine bedenken mehr als vertraut - habe mb und mich ein jahr lang gegen mtx gewehrt, bis ich nur noch gekrochen bin und 100% arbeitsunfähig war. das war im sommer 03. im august 03 habe ich mit mtx s.c. gespritzt begonnen, zuerst 15mg, dann 20 mg. nehme dazu cortison, das ich inzwischen auf 6mg runterschleichen konnte und nsar (die volle dosis).
    ich habe keine grossen nebenwirkungen. einzig entzündete zehen, das ist das lästigste und zwischendurch haarausfall. ich denke, die gleichzeitige einnahme von vitaminen und spurenelementen in sehr hohen dosen (vitamin c, vitamin e, zink, selen und folsäure) ist ganz wichtig.
    wovor ich dich aber warnen möchte: bei manchen geht es sehr schnell mit dem mtx- die spüren eine wirkung innerhalb weniger wochen. das ist nicht immer so :mad: bei mir dauerte es 9 monate, bis ich wirklich von einer deutlichen besserung sprechen konnte. ich hätte das mtx schon längst abgesetzt, aber mein rheumadoc war sehr beharrlich und ich bin ihm im nachhinein sehr dankbar dafür. seit mai 04 geht es mir besser, ich hatte den letzten schub im april. meine entzündungswerte im blut haben sich stabilisert und ich kann wieder normal arbeiten. :) also: hab viel geduld, auch wenn das mtx nicht so schnell wirken sollte.
    weisst du, die frage nach "lebenslänglich" oder nicht, die stellt sich nur zu beginn der therapie. wenn es dir mal so wesentlich besser geht wie es dank mtx eben der fall sein kann - dann wirst du dir diese frage nicht mehr wirklich stellen, dann bist du einfach unendlich dankbar und froh über den enormen gewinn an lebensqualität. ich habe nur über die absetzung der basistherapie nachgedacht, solange ich nicht sicher war, dass sie wirkt. jetzt bin ich froh, wenn alles so bleibt, wie es ist, ja nichts ändern oder mit den worten meines rheumadocs: "never change a winning horse"... :D
    ich wünsche dir schnellen und guten erfolg mit mtx
    herzlich
    regi
     
  18. zitrone

    zitrone Guest

    ich beginne jetzt auch mit mtx, werde mir morgen die erste spritze mit 20mg verpassen.

    ich habe auch viele bedenken und freue mich sehr, hier auch so positive meinungen über mtx lesen zu können. ich bin so froh, dass es dieses forum gibt, es gibt einem mut und viele viele nützliche infos.
    euch allen vielen dank, die zitrone