AnnaKollage
Bekanntes Mitglied
Hallo,
Vielleicht kennt das jemand von euch und kann mir sagen, was es sein könnte.
Ich habe seit Anfang des Jahres immer wieder weiße Finger. Auch dann, wenn ich sitze und mir eigentlich nicht wirklich sehr kalt ist, sprich: nicht draußen, sondern auch drinnen. Es ist kein Dauerzustand, aber geht schon in die Richtung. :-(
Ich habe allerdings das Gefühl, dass es langsam aber stetig zunimmt, was etwas absurd ist, weil das Wetter wärmer wird. Ich sitze am PC im Homeoffice und habe weiße Finger.
Die Finger werden ausschließlich unter warmen Wasser oder im Bett (hier logischerweise mit einer Wärmeflasche ;-)) warm und schön durchblutet.
Dazu kommt, dass der kleine und der Ringfinger manchmal komplett blau sind, so auch die Hand.
Gestern war ich z.B. einkaufen und habe offenbar mit den Taschenträgern komplett die Durchblutung unterbrochen, denn alle Finger waren blau. Soll ich nicht mehr einkaufen? Nichts in der Hand halten?
Es ist nervig und sieht ziemlich unappetitlich aus. Ich wurde schon von Fremden angesprochen.
In der Kälte, beim Spazierengehen z.B. werden die Hände weiß und die Fingerkuppen sind verschrumpelt.
Ich trage immer noch Handschuhe, wenn ich raus gehe.
Die blauen Finger hatte ich einige Male vor 10 Jahren - da hatte ich noch keine Kollagenose, war aber schwanger, was ich jetzt definitiv nicht bin
So, ich war Anfang des Jahres bei einem Angiologen, hier seine Beurteilung: „Amplituden in sämtlichen Ableitungen seitengleich reduziert mit promptem Amplitudenanstieg nach 1 Hub Nitro s.l. ableitbar. Kein Hinweis auf kritische Perfusionsstörungen, kein Hinweis auf kritische Ischämie.
Kapillarmikroskopie: Vermehrte torquierte Kapillarformen (mehr als 2010) mit langen dünnen Schlingen an allen Digiti, einzelne venöse Dilatationen, Gefäßrarefizierung aber keine gefäßfreien Zonen, einzelne Megakapillaren (2010 keine), keine Einblutungen.
Gering gestörte gesamte Kapillararchitektur, aber geringe Zunahme im Vergleich zu 2010.
Beurteilung: Doppelsonographisch und in der Kapillarmikroskopie besteht kein Hinweis auf eine Mikro- oder Makroangiopathie. In der Oszillographie besteht derzeit (wie 2010 schon) eine Vasospastik, die auf Nitro komplett reversibel ist.“
Sorry, dass der Text so lange geworden ist...
Danke euch im Voraus für Ideen und Anregungen.
Schöne Grüße,
A.
Vielleicht kennt das jemand von euch und kann mir sagen, was es sein könnte.
Ich habe seit Anfang des Jahres immer wieder weiße Finger. Auch dann, wenn ich sitze und mir eigentlich nicht wirklich sehr kalt ist, sprich: nicht draußen, sondern auch drinnen. Es ist kein Dauerzustand, aber geht schon in die Richtung. :-(
Ich habe allerdings das Gefühl, dass es langsam aber stetig zunimmt, was etwas absurd ist, weil das Wetter wärmer wird. Ich sitze am PC im Homeoffice und habe weiße Finger.
Die Finger werden ausschließlich unter warmen Wasser oder im Bett (hier logischerweise mit einer Wärmeflasche ;-)) warm und schön durchblutet.
Dazu kommt, dass der kleine und der Ringfinger manchmal komplett blau sind, so auch die Hand.
Gestern war ich z.B. einkaufen und habe offenbar mit den Taschenträgern komplett die Durchblutung unterbrochen, denn alle Finger waren blau. Soll ich nicht mehr einkaufen? Nichts in der Hand halten?
Es ist nervig und sieht ziemlich unappetitlich aus. Ich wurde schon von Fremden angesprochen.
In der Kälte, beim Spazierengehen z.B. werden die Hände weiß und die Fingerkuppen sind verschrumpelt.
Ich trage immer noch Handschuhe, wenn ich raus gehe.
Die blauen Finger hatte ich einige Male vor 10 Jahren - da hatte ich noch keine Kollagenose, war aber schwanger, was ich jetzt definitiv nicht bin
So, ich war Anfang des Jahres bei einem Angiologen, hier seine Beurteilung: „Amplituden in sämtlichen Ableitungen seitengleich reduziert mit promptem Amplitudenanstieg nach 1 Hub Nitro s.l. ableitbar. Kein Hinweis auf kritische Perfusionsstörungen, kein Hinweis auf kritische Ischämie.
Kapillarmikroskopie: Vermehrte torquierte Kapillarformen (mehr als 2010) mit langen dünnen Schlingen an allen Digiti, einzelne venöse Dilatationen, Gefäßrarefizierung aber keine gefäßfreien Zonen, einzelne Megakapillaren (2010 keine), keine Einblutungen.
Gering gestörte gesamte Kapillararchitektur, aber geringe Zunahme im Vergleich zu 2010.
Beurteilung: Doppelsonographisch und in der Kapillarmikroskopie besteht kein Hinweis auf eine Mikro- oder Makroangiopathie. In der Oszillographie besteht derzeit (wie 2010 schon) eine Vasospastik, die auf Nitro komplett reversibel ist.“
Sorry, dass der Text so lange geworden ist...
Danke euch im Voraus für Ideen und Anregungen.
Schöne Grüße,
A.