so schnell läuft ein Thema aus dem Ruder....
Also ich halte es da mit KU.
Den Einstieg in den potentiell gefährdenden Drogenkonsum seh ich nicht darin, dass ein Jugendlicher ab und zu mal was raucht, sondern eher in der verkorksten Lebenssituation, die den Jugendlichen dazu bringt bewusstseinserweiternde (beruhigende, aufhellende - whatever) Substanzen in unkontrollierbaren Mengen zu sich zu nehmen.
Eine Gefahr können natürlich auch der (schlechte?) gesellschaftliche Umgang, der Gruppenzwang und der jugendliche Blödsinn sein - aber ein Jugendlicher mit gefestigter Psyche hat das in den meisten Fällen im Griff. Genau wie mit dem Alkohol halt.
Mit 16 haben wir doch alle über den Durst getrunken - und wer von uns ist jetzt Alkoholiker?
Ergo: nicht jeder, der ab und zu mal was raucht muss gleich zu härterem greifen, und nicht jeder raucht sein Leben lang.
Bei den meisten hört das eben auch irgendwann mal wieder auf - und wenn nicht, dann steigert sich der Konsum nicht mit den Jahren, sondern bleibt sich gleich.
Ein bisschen Gras und Shit gehören heutzutage einfach zur Jugendkultur dazu, und sind in meinen Augen nicht unbedingt gefährlich.
Wenn ihr Angst um eure Kinder habt, dann überlegt euch ob sie glücklich sind mit ihrem Leben - oder nicht... und ändert gegebenenfalls daran was. Ihnen die samstägliche/allabendliche Tüte auszureden bringt dann sowieso nix mehr.
beste Grüsse
ak