Susanne L.
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Hatte neulich beim Orthopäden ein Erlebnis, das mir im Nachhinein fast etwas peinlich war und auch jetzt weiß ich nicht so genau, ob ich darüber schmunzeln oder ärgerlich sein soll. Es ging mal wieder um meine desolate Hüfte, die seit geraumer Zeit richtig Probleme macht:
Er: Hm, ja ... Sie sind noch sehr jung! Für solch eine OP ... (Sein üblicher Spruch!)
Ich:

Er: Also, normalerweise ... Ich versuche immer, solche Eingriffe hinauszuschieben ... so bis ... 60! (Anm.: Bin jetzt 53)
Ich: Lautes, herzhaftes Lachen!
Er: Erstaunt guckt!
Ich: Noch immer lachend.
Er: Gute Miene zum Spiel: So lange kommen Sie wohl nicht mehr hin? Immerhin lächelt auch er jetzt.
Ich: Nein!!! Auf keinen Fall!!!
Er: Ziehen Sie mal die Stiefel aus und die lange Hose ... Untersucht mich. Kann das Bein nur noch sehr eingeschränkt bewegen. Macht eine bedenkliche Miene. Hm. Sieht nicht gut aus!
Ich: Schiebe noch ein konkretes Beispiel hinterher: Ich habe einen Büro-Arbeitsplatz. Von meinem Schreibtisch aus bis zum nächsten Regal mit Aktenordnern ist es so weit wie von hier bis zu diesem Schrank (zeige in die entsprechende Richtung, die andeuten, dass die Entfernung ganze zwei Schritte beträgt). Bei dieser Entfernung muss ich mich schon überwinden!! Inzwischen wieder angezogen dasitzend: Also ich glaube, nächstes Jahr komme ich nicht mehr drum herum ...!
Er: (Guckt nachdenklich) Und schließlich, nicht mehr zögerlich, meint er: Na ja. Wenn der Leidensdruck SO groß ist ... Ich melde Sie an zur OP.
Na also. Geht doch. Schon im Auto sitzend, lache ich immer noch in mich hinein. Zu Hause erzähle ich meinem Mann davon. Der ist entsetzt: Bist du verrückt?! Den Doktor auslachen! So was macht man doch nicht! Er meinte es richtig ernst. Ich dagegen muss auch jetzt noch schmunzeln. Wem ist schon Ähnliches passiert?
lg
Susanne
Er: Hm, ja ... Sie sind noch sehr jung! Für solch eine OP ... (Sein üblicher Spruch!)
Ich:

Er: Also, normalerweise ... Ich versuche immer, solche Eingriffe hinauszuschieben ... so bis ... 60! (Anm.: Bin jetzt 53)
Ich: Lautes, herzhaftes Lachen!
Er: Erstaunt guckt!
Ich: Noch immer lachend.
Er: Gute Miene zum Spiel: So lange kommen Sie wohl nicht mehr hin? Immerhin lächelt auch er jetzt.
Ich: Nein!!! Auf keinen Fall!!!
Er: Ziehen Sie mal die Stiefel aus und die lange Hose ... Untersucht mich. Kann das Bein nur noch sehr eingeschränkt bewegen. Macht eine bedenkliche Miene. Hm. Sieht nicht gut aus!
Ich: Schiebe noch ein konkretes Beispiel hinterher: Ich habe einen Büro-Arbeitsplatz. Von meinem Schreibtisch aus bis zum nächsten Regal mit Aktenordnern ist es so weit wie von hier bis zu diesem Schrank (zeige in die entsprechende Richtung, die andeuten, dass die Entfernung ganze zwei Schritte beträgt). Bei dieser Entfernung muss ich mich schon überwinden!! Inzwischen wieder angezogen dasitzend: Also ich glaube, nächstes Jahr komme ich nicht mehr drum herum ...!
Er: (Guckt nachdenklich) Und schließlich, nicht mehr zögerlich, meint er: Na ja. Wenn der Leidensdruck SO groß ist ... Ich melde Sie an zur OP.
Na also. Geht doch. Schon im Auto sitzend, lache ich immer noch in mich hinein. Zu Hause erzähle ich meinem Mann davon. Der ist entsetzt: Bist du verrückt?! Den Doktor auslachen! So was macht man doch nicht! Er meinte es richtig ernst. Ich dagegen muss auch jetzt noch schmunzeln. Wem ist schon Ähnliches passiert?
lg
Susanne