Guten Abend!
Ich bin neu hier und stell mich erstmal vor: Ich heiße Sandra und bin Mutter von 2jährigen Zwillingen.
Bei unserer Tochter (2,5 Jahre alt) wurde vor 3 Monaten eine Bewegungseinschränkung im Bereich des linken Schultergelenks festgestellt. Sie klagte nie über Schmerzen, konnte nur den Arm nicht über 90% anheben.
Anfangs stand alles mögliche im Raum: Von Verletzung über Entzündung bis hin zu Tumor war alles dabei.
Anfang September fiel zusätzlich eine Bewegungseinschränkung der HWS auf, sie kann den Kopf zwar regelrecht drehen und nach unten beugen, aber nicht zur Decke schauen. Diesmal scheint sie auch Schmerzen zu haben. Das Problem mit der Schulter bestand weiterhin.
Ende September wurde ein MRT durchgeführt, das keine Auffälligkeiten an der HWS zeigte, aber einen Erguss am Schultergelenk sowie eine verdickte Gelenkskapsel. In der Folge waren wir nun 3 Tage zur weiteren Abklärung stationär in der Klinik.
Die vorläufige Diagnose lautet nun Oligoarthritis.
Nicht ausgeschlossen werden konnten nach dieser langen Zeit aber Borreliose (wir haben zwar nie eine Zecke oder Wanderröte gesehen, aber man weiß ja nie...) und streptokokkenreaktive Arthritis. Sie hatte im Frühjahr 2x Streptokokken, die jeweils mit 10 Tagen AB behandelt wurden. Die Ärzte meinten jedoch, dass die Blutwerte hier zu unspezifisch wären und nur aussagen, DASS sie irgendwann in den letzten Monaten eine Strepinfektion hatte. Außerdem sei es egal, denn die Behandlung wäre ohnehin gleich.
Lt. Ärzten wäre die Ursache nicht so wichtig, fest steht, dass sie JETZT eine Oligoarthritis zeigt.
Megan bekommt nun 3x am Tag 120 mg Ibuprofen und 2x wöchentlich KG in der Hoffnung, die Beweglichkeit wieder herstellen und weitere Schübe verhindern zu können.
Gibt es irgendeine Möglichkeit des Nachweises einer streptokokkenreaktiven Arthritis und wäre in diesem Fall eine antibiotische Therapie sinnvoll (dies verneinten die Ärzte, da die Infektion ja aktuell nicht nachweisbar ist, sondern eben nur Antikörper, die eine vergangene Erkrankung anzeigen)???
Kann man Berreliose wirklich nicht ausschließen? Antikörper waren hier nicht nachweisbar.
Ach ja: Im BB sind CRP und BKS deutlich erhöht, außerdem AP, alle anderen Werte sind normal. ANA stehen noch aus.
Danke für alle Antworten!
LG,
Sandra
Ich bin neu hier und stell mich erstmal vor: Ich heiße Sandra und bin Mutter von 2jährigen Zwillingen.
Bei unserer Tochter (2,5 Jahre alt) wurde vor 3 Monaten eine Bewegungseinschränkung im Bereich des linken Schultergelenks festgestellt. Sie klagte nie über Schmerzen, konnte nur den Arm nicht über 90% anheben.
Anfangs stand alles mögliche im Raum: Von Verletzung über Entzündung bis hin zu Tumor war alles dabei.

Anfang September fiel zusätzlich eine Bewegungseinschränkung der HWS auf, sie kann den Kopf zwar regelrecht drehen und nach unten beugen, aber nicht zur Decke schauen. Diesmal scheint sie auch Schmerzen zu haben. Das Problem mit der Schulter bestand weiterhin.
Ende September wurde ein MRT durchgeführt, das keine Auffälligkeiten an der HWS zeigte, aber einen Erguss am Schultergelenk sowie eine verdickte Gelenkskapsel. In der Folge waren wir nun 3 Tage zur weiteren Abklärung stationär in der Klinik.
Die vorläufige Diagnose lautet nun Oligoarthritis.
Nicht ausgeschlossen werden konnten nach dieser langen Zeit aber Borreliose (wir haben zwar nie eine Zecke oder Wanderröte gesehen, aber man weiß ja nie...) und streptokokkenreaktive Arthritis. Sie hatte im Frühjahr 2x Streptokokken, die jeweils mit 10 Tagen AB behandelt wurden. Die Ärzte meinten jedoch, dass die Blutwerte hier zu unspezifisch wären und nur aussagen, DASS sie irgendwann in den letzten Monaten eine Strepinfektion hatte. Außerdem sei es egal, denn die Behandlung wäre ohnehin gleich.
Lt. Ärzten wäre die Ursache nicht so wichtig, fest steht, dass sie JETZT eine Oligoarthritis zeigt.

Megan bekommt nun 3x am Tag 120 mg Ibuprofen und 2x wöchentlich KG in der Hoffnung, die Beweglichkeit wieder herstellen und weitere Schübe verhindern zu können.
Gibt es irgendeine Möglichkeit des Nachweises einer streptokokkenreaktiven Arthritis und wäre in diesem Fall eine antibiotische Therapie sinnvoll (dies verneinten die Ärzte, da die Infektion ja aktuell nicht nachweisbar ist, sondern eben nur Antikörper, die eine vergangene Erkrankung anzeigen)???
Kann man Berreliose wirklich nicht ausschließen? Antikörper waren hier nicht nachweisbar.
Ach ja: Im BB sind CRP und BKS deutlich erhöht, außerdem AP, alle anderen Werte sind normal. ANA stehen noch aus.
Danke für alle Antworten!
LG,
Sandra


