Hallo,
ich habe mich gerade erst angemeldet.
Ich bin 47 Jahre und habe seit ca. 14 Jahren Psoriasis Arthritis. Davon war ich jedoch fast 6 Jahre schubfrei.(Basisbehandlung mit Pleon)
Seit gute 2 Jahren betätige ich mich aber nun scheinbar im Sammeln von diversen Entzündungsherden..
Bevor meine Gelenke wieder akut Probleme bereitet haben, hatte ich von heute auf morgen sehr ausgeprägte Empfindungsstörungen in den Beinen. Nach längerem Hin & Her stellten sich dann mehrere Entzündungsherde im Rückenmark heraus. Keine Diagnose , der Neurologe entschied man solle es beobachten. Das tun wir nun schon 2 Jahre und die Störungen kommen und gehen...:a_smil08:
Anschließend hat sich meine PA wieder in voller Stärke aus dem "Urlaub zurückgemeldet." Eine Einstellung auf Metex schlug fehl, da meine Leberwerte katatrophal wurden. Seit einem Jahr nehme ich nun Arava ein und mir ging es damit nach etwa 3 Monaten richtig gut.
Tja, und dann kam der Durchfall.... Erst nicht beachtet, er kam und ging auch immer wieder, bis ich im April im Krankenhaus gelandet bin mit stark blutigem , schmerzhaften Dauerdurchfall. Nach Koloskopie und Histologie stand fest, es handelt sich um eine Colitis ulcerosa. Hier nehme ich nun zu dem Arava , Mesalazin und Cortison.
Was mich aber nun wirklich beschäftigt ist, dass ich seit 2 Jahren eine Arztrundreise betreibe, die mich langsam nervt. ( bin ebenso seit einem vietel Jahr alle 14 Tage beim Zahnarzt, der eine Zahnentzündung einfach nicht in den Griff bekommt).
Vor 14 Tagen war ich erst beim Rheumatologen und erzählte ihm, wie gut es mir von den Gelenken her geht.
"Leider" geht es aber auch meinem Darm wieder ausgesprochen gut (die letzte Kolo ergab keine Entzündung z.Z.)"..mit dem Erfolg, dass ich seit dem Wochenende wieder massive Gelenkschmerzen habe. Scheinbar soll das nun ein Bäumchenwechseldich Spiel werden....
Jeder Facharzt behandelt sein eigenes Gebiet und versichert mir beim Kollegen XY bin ich mit der anderen Sache gut aufgehoben. Das bezweifle ich auch nicht, nur es muss doch irgendeine ganzheitliche Behandlung geben. Es sind alles Autoimmunerkrankungen und ich weiss, das auf diesem Gebiet noch vieles unklar ist, aber mir wird langsam angst und bang, wenn das nun mein Leben lang so weiter gehen soll -heute hier morgen dort- Entzündungsschübe.
Es gibt soviele Ansätze bei Autoimmunerkrankungen, dass ich es fast nicht glauben kann, dass es keine Therapie gibt. Für die ganzen spezifischen Erscheinungsformen werden hervorragende Mittel entwickelt, die die Symptome behandeln, aber für die Grundursache findet man nichts????
Na ja, was sollten denn dann auch die vielen Fachärzte tun? Sie wären ja dann arbeitslos....
Sorry, soll nicht bösartig gemeint sein. Aber man macht sich halt so seine Gedanken, wenn ständig neue Krankheitssymptome auftreten und immer so nebulös von der "großen Unbekanten, mit Namen Autoimmun" die Rede ist.
Hat vielleicht jemand von euch Erfahrungen im Bereich fachbereichübergreifenden Behandlungkonzepten?
Oder kann mir vielleicht auch ein bisserl Mut machen....ich fühle mich derzeit ziemlich ausgelaugt und resigniert.
LG Antorine
ich habe mich gerade erst angemeldet.
Ich bin 47 Jahre und habe seit ca. 14 Jahren Psoriasis Arthritis. Davon war ich jedoch fast 6 Jahre schubfrei.(Basisbehandlung mit Pleon)
Seit gute 2 Jahren betätige ich mich aber nun scheinbar im Sammeln von diversen Entzündungsherden..
Bevor meine Gelenke wieder akut Probleme bereitet haben, hatte ich von heute auf morgen sehr ausgeprägte Empfindungsstörungen in den Beinen. Nach längerem Hin & Her stellten sich dann mehrere Entzündungsherde im Rückenmark heraus. Keine Diagnose , der Neurologe entschied man solle es beobachten. Das tun wir nun schon 2 Jahre und die Störungen kommen und gehen...:a_smil08:
Anschließend hat sich meine PA wieder in voller Stärke aus dem "Urlaub zurückgemeldet." Eine Einstellung auf Metex schlug fehl, da meine Leberwerte katatrophal wurden. Seit einem Jahr nehme ich nun Arava ein und mir ging es damit nach etwa 3 Monaten richtig gut.
Tja, und dann kam der Durchfall.... Erst nicht beachtet, er kam und ging auch immer wieder, bis ich im April im Krankenhaus gelandet bin mit stark blutigem , schmerzhaften Dauerdurchfall. Nach Koloskopie und Histologie stand fest, es handelt sich um eine Colitis ulcerosa. Hier nehme ich nun zu dem Arava , Mesalazin und Cortison.
Was mich aber nun wirklich beschäftigt ist, dass ich seit 2 Jahren eine Arztrundreise betreibe, die mich langsam nervt. ( bin ebenso seit einem vietel Jahr alle 14 Tage beim Zahnarzt, der eine Zahnentzündung einfach nicht in den Griff bekommt).
Vor 14 Tagen war ich erst beim Rheumatologen und erzählte ihm, wie gut es mir von den Gelenken her geht.
"Leider" geht es aber auch meinem Darm wieder ausgesprochen gut (die letzte Kolo ergab keine Entzündung z.Z.)"..mit dem Erfolg, dass ich seit dem Wochenende wieder massive Gelenkschmerzen habe. Scheinbar soll das nun ein Bäumchenwechseldich Spiel werden....
Jeder Facharzt behandelt sein eigenes Gebiet und versichert mir beim Kollegen XY bin ich mit der anderen Sache gut aufgehoben. Das bezweifle ich auch nicht, nur es muss doch irgendeine ganzheitliche Behandlung geben. Es sind alles Autoimmunerkrankungen und ich weiss, das auf diesem Gebiet noch vieles unklar ist, aber mir wird langsam angst und bang, wenn das nun mein Leben lang so weiter gehen soll -heute hier morgen dort- Entzündungsschübe.
Es gibt soviele Ansätze bei Autoimmunerkrankungen, dass ich es fast nicht glauben kann, dass es keine Therapie gibt. Für die ganzen spezifischen Erscheinungsformen werden hervorragende Mittel entwickelt, die die Symptome behandeln, aber für die Grundursache findet man nichts????

Na ja, was sollten denn dann auch die vielen Fachärzte tun? Sie wären ja dann arbeitslos....
Sorry, soll nicht bösartig gemeint sein. Aber man macht sich halt so seine Gedanken, wenn ständig neue Krankheitssymptome auftreten und immer so nebulös von der "großen Unbekanten, mit Namen Autoimmun" die Rede ist.
Hat vielleicht jemand von euch Erfahrungen im Bereich fachbereichübergreifenden Behandlungkonzepten?
Oder kann mir vielleicht auch ein bisserl Mut machen....ich fühle mich derzeit ziemlich ausgelaugt und resigniert.
LG Antorine
