tunichtsoviel
Neues Mitglied
Hallo !
Sicherlich ist es einigen von Euch auch schon so gegangen.
Am Anfang , wenn die Diagnose noch nicht steht und man als Simulant abgehagt wird hat man Selbstzweifel.
Dann kommt die Zeit wo man das Gefühl hat man lebt von einem Schub zum nächsten...
man wartet darauf und Minderwertigkeitsgefühle kommen auf.
Das geht eine Weile bis man sich sagt - das ist die Falsche Einstellung !
Ich lebe jetzt die Zeit zwischen den Schmerzen Bewusst und freue mich an jeden Tag
und verdränge den Gedanken das es bald wieder anders sein wird.
Ich durfte eine monatelange Auszeit nehmen
Gelenkschmerzen ade , Raynoudsyndrom weg , Kapaltunnelsyndrom weg, Fibro in stilles schweigen gehüllt.
Es war eigenartig begleidet von der heimlichen Angst , das es zu schön ist um war zu sein...
Bin geschwebt wie auf Wolken-> habe großartiges geleistet ,
habe Sport getrieben , gearbeitet , den Haushal geschmissen ,war viel im Freibad
juhuu es war super - ich habe gelebt wie es sich für Anfang 30 gehört...
In den letzten Wochen mit dem kühleren Wetter kam die große "Watsche" .
Die cP ist zwar still aber die Fibro hat mich wieder und all die anderen Kleinichkeiten und Zipperlein...
Warum nur bin ich so Überwältigt ?
Wieso falle ich in so ein tiefes Loch?
Ich wußte doch insgeheim das ES mit dem Winter wieder kommen würde.
Ich fange mich nicht mehr auf ich tu meine Seele wie im Zwang mit Süßem trösten .- Es hilft ein wenig.
Aber ich habe 13 kg in der schmerzfreien (Mai-Sept) Zeit abgenommen und in den letzten 6 Wochen 7 kg zugenommen.
Und ich habe nicht den Ergeiz etwas zu ändern .
Ich ertrage es etwas leichter , aber der richtige Weg ist es nicht.
Das MTX habe ich abgesetzt , auch das Kortison - ich stolz drauf bin.
Aber das Antidepressiva trotz höherer Dosis hilft nicht wirklich
( kann etwas besser schlafen) und Schmerzmittel helfen nur bedingt
wegen der Fibro möchte sie also auch nur nehmen wenn ich größere Sachen/Erledigungen mache.
Vor Müdigkeit und Mattheit gelehmt , mit dem schlechten Gewissen eine beschi..ene Hausfrau zu sein ,
den Kindern nicht genug zu geben,
meinen Mann keine gute Frau zu sein.
Mit dem Wissen keinen Arbeitsplatz zu bekommen obwohl das Geld hinten und vorne fehlt.
Mit dem Wissen wie eine fette faule Kuh vom Sofa kaum hoch zu kommen
und dann noch mit Süßkram gestillten Appetit und damit schlechtem Gewissen dahin zu "schlürfen".
Mit dem Elan einer 90 Jährigen mithalten zu wollen/müssen um den anderen einen Gefallen zu tuen...
Sorry:
jetzt hab ich mein Seelenleid abgelassen - es geht mir schon besser.
Aber das Ergebnis aus Hoffnung Angst und Realität ist nicht immer leicht zu ertragen.
Vielen Dank und Gruß
Yvonne
die sich heute noch in den Kurpark schleppt um ein bischen Sonne tankt .
Sicherlich ist es einigen von Euch auch schon so gegangen.
Am Anfang , wenn die Diagnose noch nicht steht und man als Simulant abgehagt wird hat man Selbstzweifel.
Dann kommt die Zeit wo man das Gefühl hat man lebt von einem Schub zum nächsten...
man wartet darauf und Minderwertigkeitsgefühle kommen auf.
Das geht eine Weile bis man sich sagt - das ist die Falsche Einstellung !
Ich lebe jetzt die Zeit zwischen den Schmerzen Bewusst und freue mich an jeden Tag
und verdränge den Gedanken das es bald wieder anders sein wird.
Ich durfte eine monatelange Auszeit nehmen
Gelenkschmerzen ade , Raynoudsyndrom weg , Kapaltunnelsyndrom weg, Fibro in stilles schweigen gehüllt.
Es war eigenartig begleidet von der heimlichen Angst , das es zu schön ist um war zu sein...
Bin geschwebt wie auf Wolken-> habe großartiges geleistet ,
habe Sport getrieben , gearbeitet , den Haushal geschmissen ,war viel im Freibad
juhuu es war super - ich habe gelebt wie es sich für Anfang 30 gehört...
In den letzten Wochen mit dem kühleren Wetter kam die große "Watsche" .
Die cP ist zwar still aber die Fibro hat mich wieder und all die anderen Kleinichkeiten und Zipperlein...
Warum nur bin ich so Überwältigt ?
Wieso falle ich in so ein tiefes Loch?
Ich wußte doch insgeheim das ES mit dem Winter wieder kommen würde.
Ich fange mich nicht mehr auf ich tu meine Seele wie im Zwang mit Süßem trösten .- Es hilft ein wenig.
Aber ich habe 13 kg in der schmerzfreien (Mai-Sept) Zeit abgenommen und in den letzten 6 Wochen 7 kg zugenommen.
Und ich habe nicht den Ergeiz etwas zu ändern .
Ich ertrage es etwas leichter , aber der richtige Weg ist es nicht.
Das MTX habe ich abgesetzt , auch das Kortison - ich stolz drauf bin.
Aber das Antidepressiva trotz höherer Dosis hilft nicht wirklich
( kann etwas besser schlafen) und Schmerzmittel helfen nur bedingt
wegen der Fibro möchte sie also auch nur nehmen wenn ich größere Sachen/Erledigungen mache.
Vor Müdigkeit und Mattheit gelehmt , mit dem schlechten Gewissen eine beschi..ene Hausfrau zu sein ,
den Kindern nicht genug zu geben,
meinen Mann keine gute Frau zu sein.
Mit dem Wissen keinen Arbeitsplatz zu bekommen obwohl das Geld hinten und vorne fehlt.
Mit dem Wissen wie eine fette faule Kuh vom Sofa kaum hoch zu kommen
und dann noch mit Süßkram gestillten Appetit und damit schlechtem Gewissen dahin zu "schlürfen".
Mit dem Elan einer 90 Jährigen mithalten zu wollen/müssen um den anderen einen Gefallen zu tuen...
Sorry:
jetzt hab ich mein Seelenleid abgelassen - es geht mir schon besser.
Aber das Ergebnis aus Hoffnung Angst und Realität ist nicht immer leicht zu ertragen.
Vielen Dank und Gruß
Yvonne
die sich heute noch in den Kurpark schleppt um ein bischen Sonne tankt .
