Hallo zusammen,
seit gut anderthalb Jahren habe ich stängid Schmerzen und bin damit zu meinem Hausarzt gerannt, dieser sagte mit nur "Nimm ab, dann gehen auch die Schmerzen weg!"
Daraufhin habe ich mir dann einen anderen Hausarzt gesucht, der wenigstens Ansatzweise eine Annamnese gemacht hat und eine Blutuntersuchung veranlasste...
Diagnose (weil im Blut nichts nachzuweisen war) Fibromyalgie...
Da mir dies so einfach gegen den Kopf geknallt wurde und ich dann doch bereits ziemlich verzweifelt war, habe ich mir noch einen dritten Hausarzt gesucht, dieser schaute sich die Werte an und machte noch ein paar weitere Tests (Schilddrüse, Kollagenose etc), aber leider waren auch diese negativ.... Allerdings "überredete" er mich dazu es mit 30mg Cortison tägl. zu versuchen.
Bereits ca. 5 Stunden nach der ersten Einnahme gingen meine Schmerzen zurück und ich konnte mich deutlich besser bewegen.
Nach einer Woche haben wir angefangen das Cortison zu reduzieren, was allerdings sofort von einer Verschlechterung quittiert wurde...
Mein Hausarzt schickte mich somit zum Rheumatologen und startete gleichzeitig eine MTX Therapie...
Dies war Mitte Mai...
Im Juli hatte ich dann endlich meinen Rheumatologentermin, dieser war nicht begeistert darüber, dass ich bereits vortherapiert war und konnte in der allgemeinen Untersuchung nichts feststellen und erklärte mir, dass es Seronegative Rheumatoide Erkrankungen gäbe und veranlasste weitere Bluttests, sowie Umstellung von 22,5mg MTX wöchentlich als Tablette auf Spritze und zügiges Ausschleichen vom Cortison...
Die Blutwerte waren ebenfalls alle total unauffällig und nun, da das Cortison abgesetzt ist, habe ich auch wieder massive Schmerzen und kann mich kaum bewegen.... Die Schmerzen sind in Ruhe hauptsächlich in den Schultern und strahlen in Richtung Kopf & Rücken aus, in Bewegung tuen mir ebenfalls die Ellenbogen, Hüfte & Knie weh :-(
Ich friere, bin abgeschlagen und komme nur sehr schwer wieder in Gang, letztlich nehme ich nun seit Ende Mai das MTX, habe aber das Gefühl es bringt nix...
Alle Rheumauntersuchungen, die bis dato gelaufen sind, sind negativ ausgefallen und ich fresse wieder massiv Schmerzmittel (in der Hauptsache Ibuprophen & Novalgin)
Ich quäle mich aktuell ziemlich durch den Tag, kann mein Pferd nicht mehr reiten vor Schmerzen und sobald ich nach Hause komme, ziehe ich meinen BH aus, weil mir die Träger (egal wie dünn oder breit die Träger sind und wie sie verlaufen) massive Schmerzen bereiten)
So langsam fehlt mir der Mut weiter zu kämpfen....
Und für alle, die es interessiert: Ich bin 39, komme aus Neu Wulmstorf (Niedersachen an der Grenze zu Hamburg) und meine Hobbys sind mein Pferd und meine beiden Ehrenämter (DRK & Lokalpolitik), sowie stricken (das habe ich im Mai vor lauter Langeweile angefangen, weil ich mich gar nicht mehr bewegen konnte zu dem Zeitpunkt)
seit gut anderthalb Jahren habe ich stängid Schmerzen und bin damit zu meinem Hausarzt gerannt, dieser sagte mit nur "Nimm ab, dann gehen auch die Schmerzen weg!"
Daraufhin habe ich mir dann einen anderen Hausarzt gesucht, der wenigstens Ansatzweise eine Annamnese gemacht hat und eine Blutuntersuchung veranlasste...
Diagnose (weil im Blut nichts nachzuweisen war) Fibromyalgie...
Da mir dies so einfach gegen den Kopf geknallt wurde und ich dann doch bereits ziemlich verzweifelt war, habe ich mir noch einen dritten Hausarzt gesucht, dieser schaute sich die Werte an und machte noch ein paar weitere Tests (Schilddrüse, Kollagenose etc), aber leider waren auch diese negativ.... Allerdings "überredete" er mich dazu es mit 30mg Cortison tägl. zu versuchen.
Bereits ca. 5 Stunden nach der ersten Einnahme gingen meine Schmerzen zurück und ich konnte mich deutlich besser bewegen.
Nach einer Woche haben wir angefangen das Cortison zu reduzieren, was allerdings sofort von einer Verschlechterung quittiert wurde...
Mein Hausarzt schickte mich somit zum Rheumatologen und startete gleichzeitig eine MTX Therapie...
Dies war Mitte Mai...
Im Juli hatte ich dann endlich meinen Rheumatologentermin, dieser war nicht begeistert darüber, dass ich bereits vortherapiert war und konnte in der allgemeinen Untersuchung nichts feststellen und erklärte mir, dass es Seronegative Rheumatoide Erkrankungen gäbe und veranlasste weitere Bluttests, sowie Umstellung von 22,5mg MTX wöchentlich als Tablette auf Spritze und zügiges Ausschleichen vom Cortison...
Die Blutwerte waren ebenfalls alle total unauffällig und nun, da das Cortison abgesetzt ist, habe ich auch wieder massive Schmerzen und kann mich kaum bewegen.... Die Schmerzen sind in Ruhe hauptsächlich in den Schultern und strahlen in Richtung Kopf & Rücken aus, in Bewegung tuen mir ebenfalls die Ellenbogen, Hüfte & Knie weh :-(
Ich friere, bin abgeschlagen und komme nur sehr schwer wieder in Gang, letztlich nehme ich nun seit Ende Mai das MTX, habe aber das Gefühl es bringt nix...
Alle Rheumauntersuchungen, die bis dato gelaufen sind, sind negativ ausgefallen und ich fresse wieder massiv Schmerzmittel (in der Hauptsache Ibuprophen & Novalgin)
Ich quäle mich aktuell ziemlich durch den Tag, kann mein Pferd nicht mehr reiten vor Schmerzen und sobald ich nach Hause komme, ziehe ich meinen BH aus, weil mir die Träger (egal wie dünn oder breit die Träger sind und wie sie verlaufen) massive Schmerzen bereiten)
So langsam fehlt mir der Mut weiter zu kämpfen....
Und für alle, die es interessiert: Ich bin 39, komme aus Neu Wulmstorf (Niedersachen an der Grenze zu Hamburg) und meine Hobbys sind mein Pferd und meine beiden Ehrenämter (DRK & Lokalpolitik), sowie stricken (das habe ich im Mai vor lauter Langeweile angefangen, weil ich mich gar nicht mehr bewegen konnte zu dem Zeitpunkt)