Moonchild72
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin auch eine von denen, die hier gerne mal mitlesen... bzw. habe ich schon lange vor,
mich endlich auch mal vorzustellen, denn alleine an der Rheumafront macht es irgendwie so überhaupt keinen Spaß...
Ich bin 41 und bei mir hat die RA letztes Jahr zugeschlagen und zwar nach Schwangerschaft, was sie wohl gerne mal tut...
Meine HÄ wurde beim Stichwort Gelenkschmerzen gleich hellhörig und verkündete mir zwei Tage später telefonisch (anhand der eindeutigen Laborwerte) das ich „Rheuma“ hätte...
Habe dann innerhalb einer Woche einen Termin beim Rheumatologen bekommen (wobei ich mir in keinster Weise bewußt war, welch glückliche Ausnahme dies anscheinend ist) und hab im Dezember mit Sulfasalazin, welches man auch während der Stillzeit nehmen kann, begonnen.
So richtig schlimm wurde es aber erst NACH dem Termin beim Rheumadoc: heftige Schmerzen in Schulter, Knie... Hände/Finger total erstarrt und entzündet. Rühren konnte ich mich auch kaum noch, die Nächte waren der Horror! Ab Mittags wurde die Beweglichkeit etwas besser, doch abends mutierte ich wieder zum totalen „Steiftier“ (wie jemand es hier irgendwo ausgedrückt hat...)
Dabei hatte ich mich so sehr aufs Baby gefreut und nun konnte ich es nur mit größter Mühe versorgen, selbst die dummen Windel-Klebestreifen zu öffnen verursachte schon heftige Schmerzen...
Ich glaube, ich hätte mal so einen richtig „schönen“ Kortisonstoß gebraucht, aber durch das Stillen war dies ja nicht möglich...
Sehr langsam wurde es dann aber besser, hab dann im April (nach dem Abstillen) noch MTX dazu bekommen und mittlerweile geht’s mir bis auf ein Paar „Kleinigkeiten“ ganz gut und ich kann mich sehr gut um meinen Kleinsten kümmern.
Mit der Krankheit an sich komme ich allerdings immer noch üüüüberhaupt nicht klar, war eigentlich immer ziemlich robust.
Die Medis (insbesondere das MTX) machen mir auch große Sorgen, obwohl ich gleichzeitig heilfroh bin, das es überhaupt Therapiemöglichkeiten gibt.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, so oder so „im Eimer“ zu sein, meine Lebensfreude kocht momentan jedenfalls oft auf Sparflamme...
Aber ich finde es super, das es dieses Forum gibt und freue mich schon auf Austausch mit
„Gleichgesinnten“...
Liebe Grüße an Alle,
M.
ich bin auch eine von denen, die hier gerne mal mitlesen... bzw. habe ich schon lange vor,
mich endlich auch mal vorzustellen, denn alleine an der Rheumafront macht es irgendwie so überhaupt keinen Spaß...
Ich bin 41 und bei mir hat die RA letztes Jahr zugeschlagen und zwar nach Schwangerschaft, was sie wohl gerne mal tut...
Meine HÄ wurde beim Stichwort Gelenkschmerzen gleich hellhörig und verkündete mir zwei Tage später telefonisch (anhand der eindeutigen Laborwerte) das ich „Rheuma“ hätte...

Habe dann innerhalb einer Woche einen Termin beim Rheumatologen bekommen (wobei ich mir in keinster Weise bewußt war, welch glückliche Ausnahme dies anscheinend ist) und hab im Dezember mit Sulfasalazin, welches man auch während der Stillzeit nehmen kann, begonnen.
So richtig schlimm wurde es aber erst NACH dem Termin beim Rheumadoc: heftige Schmerzen in Schulter, Knie... Hände/Finger total erstarrt und entzündet. Rühren konnte ich mich auch kaum noch, die Nächte waren der Horror! Ab Mittags wurde die Beweglichkeit etwas besser, doch abends mutierte ich wieder zum totalen „Steiftier“ (wie jemand es hier irgendwo ausgedrückt hat...)
Dabei hatte ich mich so sehr aufs Baby gefreut und nun konnte ich es nur mit größter Mühe versorgen, selbst die dummen Windel-Klebestreifen zu öffnen verursachte schon heftige Schmerzen...
Ich glaube, ich hätte mal so einen richtig „schönen“ Kortisonstoß gebraucht, aber durch das Stillen war dies ja nicht möglich...
Sehr langsam wurde es dann aber besser, hab dann im April (nach dem Abstillen) noch MTX dazu bekommen und mittlerweile geht’s mir bis auf ein Paar „Kleinigkeiten“ ganz gut und ich kann mich sehr gut um meinen Kleinsten kümmern.
Mit der Krankheit an sich komme ich allerdings immer noch üüüüberhaupt nicht klar, war eigentlich immer ziemlich robust.
Die Medis (insbesondere das MTX) machen mir auch große Sorgen, obwohl ich gleichzeitig heilfroh bin, das es überhaupt Therapiemöglichkeiten gibt.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, so oder so „im Eimer“ zu sein, meine Lebensfreude kocht momentan jedenfalls oft auf Sparflamme...
Aber ich finde es super, das es dieses Forum gibt und freue mich schon auf Austausch mit
„Gleichgesinnten“...

Liebe Grüße an Alle,
M.