Hallo,
ich habe eine ganz wichtige Frage an alle, die sich mit Lupus auskennen!
Dazu hier erstmal meine Geschichte:
Ich bekam vor 3 Jahren eine Sehnerventzündung (im Urlaub in Spanien). Danach kam ich in's KH zur Untersuchung und die dachten zuerst, ich hätte MS. Nach einem halben Jahr kam dann endlich der Arztbericht und drin stand, das ich eine Form der Kollagenose hätte. Hieraufhin suchte ich einen Rheumatologen auf (lt. Bewertungen ein wirklich guter Arzt). Er sagte mir dann, das ich Lupus hätte.
Die Diagnose traf er aufgrund der Sehnerventzündung (die käme nicht einfach so) und aufgrund meines Blutbildes. Damals war der ANA-Titer 1:1000 und ein nukleoläres Fluoreszenzmuster. Körperliche Beschwerden oder Gesichtsrötung hatte ich keine.
Er veranlasste keine Medikamentvergabe und sagte, dass man das beobachten muss und ich alle 3 Monate zur Blutuntersuchung kommen soll.
1,5Jahre später bekam ich dann rote Flecken im Gesicht, die sich etwas geschuppt haben. Daraufhin bin ich nochmal zu dem Arzt und er verschrieb mir Quensyl.
Nach Lesen der Packungsbeilage habe ich davon abgesehen, diese Medis zu nehmen,- zumal die Flecken nach ein paar Wochen von alleine weggingen. Ich konnte (und kann es bis heute) immer noch nicht glauben, dass es wirklich Lupus ist. Das hat nichts damit zu tun, dass ich es nicht wahrhaben möchte,- sondern, weil bei mir einfach zu wenige Kriterien zutreffen, um diese Diagnose zu stellen.
Daher begab ich mich vor 8 Monaten in's Krankenhaus, weil ich hin und wieder mal einen Finger etwas dicker habe und wollte einfach eine neutrale Meinung hören. Ich sagte im KH nichts davon, dass ich schon eine Diagnose bekommen habe.
Komisch war, dass ich,- als ich dann stationär aufgenommen wurde, plötzlich wieder Flecken in's Gesicht bekam. Ähnlich wie damals,- nur nicht ganz so ausgeprägt. Ich fühlte mich direkt krank, als ich auf der "Inneren" im KH war. Untersuchungen wurden angestrebt und anfangs dachten sie wohl, ich hätte Arthritis wegen meinem geschwollenen Finger. Aber das war es dann doch nicht.
Sie stellten mir viele Fragen, die ich alle verneinte. (Lichtempfindlich, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme, Haarausfall, etc..)
Haarausfall habe ich nicht. Eher leide ich unter dünnem Haar seit der Schwangerschaft vor 10 Jahren.
Sie sagten mir dann auch, ich hätte Lupus und verschrieben mir Quensyl.
Ich habe die Tabletten nie genommen! Zur regelmäßigen Blutuntersuchung bei meinem Rheumatologen gehe ich schon. Der Ana-Titer war vor kurzem auf 1:2560.
Dazu muss ich sagen, habe ich eine Hashimoto seit ca. 20Jahren und nehme L-Thyroxin 100.
Meinen Endokrinologen fragte ich, ob der Titer bei Hashimoto so hoch sein könnte und er sagte: ja, das ist möglich.
Kurz nachdem ich die Diagnose Lupus bekommen habe, fing es an, dass mein Herz schmerzte. Bei Untersuchungen kam aber heraus, dass nichts am Herzen ist. Anscheinend habe ich mir das dann eingebildet. Nun habe ich seit Wochen das gleiche Gefühl wieder in der Herzgegend. Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde oder ob ich tatsächlich Lupus habe, der mein Herz angreift.
Daher nehme ich seit 3 Tagen das Quensyl. Ich weiß nicht, ob es richtig ist oder falsch. Zumal das Medikament ja auch Nebenwirkungen hat wie andere auch.
Bei mir sind einfach so viele Ungereimtheiten, die mich an der Diagnose zweifeln lassen.
1. ich bin nicht lichtempfindlich
2. keine Rötungen im Gesicht
3. keine Gelenk,- oder Muskelbeschwerden
4. bestimmte Blutwerte negativ sind.
Hier mal ein Auszug aus den Blutuntersuchungen:
- CCP-Test negativ
- LA1 Test negativ
- IL.PTT.SP Test negativ
- Vitamin D-Mangel
- Lupus-Antikoagulans negativ
- normwertige IgG und IgM-Antikörper für Cardiolipin und ß2-Mikroglobulin
- negative ds-DNA
- keine antimitochondriale Antikörper
- anti-ENA-Test negativ
Und das soll dann Lupus sein? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Bitte,--- wenn jemand sich auskennt bitte antwortet mir!
Danke!!!
Gruß, Sonja
ich habe eine ganz wichtige Frage an alle, die sich mit Lupus auskennen!
Dazu hier erstmal meine Geschichte:
Ich bekam vor 3 Jahren eine Sehnerventzündung (im Urlaub in Spanien). Danach kam ich in's KH zur Untersuchung und die dachten zuerst, ich hätte MS. Nach einem halben Jahr kam dann endlich der Arztbericht und drin stand, das ich eine Form der Kollagenose hätte. Hieraufhin suchte ich einen Rheumatologen auf (lt. Bewertungen ein wirklich guter Arzt). Er sagte mir dann, das ich Lupus hätte.
Die Diagnose traf er aufgrund der Sehnerventzündung (die käme nicht einfach so) und aufgrund meines Blutbildes. Damals war der ANA-Titer 1:1000 und ein nukleoläres Fluoreszenzmuster. Körperliche Beschwerden oder Gesichtsrötung hatte ich keine.
Er veranlasste keine Medikamentvergabe und sagte, dass man das beobachten muss und ich alle 3 Monate zur Blutuntersuchung kommen soll.
1,5Jahre später bekam ich dann rote Flecken im Gesicht, die sich etwas geschuppt haben. Daraufhin bin ich nochmal zu dem Arzt und er verschrieb mir Quensyl.
Nach Lesen der Packungsbeilage habe ich davon abgesehen, diese Medis zu nehmen,- zumal die Flecken nach ein paar Wochen von alleine weggingen. Ich konnte (und kann es bis heute) immer noch nicht glauben, dass es wirklich Lupus ist. Das hat nichts damit zu tun, dass ich es nicht wahrhaben möchte,- sondern, weil bei mir einfach zu wenige Kriterien zutreffen, um diese Diagnose zu stellen.
Daher begab ich mich vor 8 Monaten in's Krankenhaus, weil ich hin und wieder mal einen Finger etwas dicker habe und wollte einfach eine neutrale Meinung hören. Ich sagte im KH nichts davon, dass ich schon eine Diagnose bekommen habe.
Komisch war, dass ich,- als ich dann stationär aufgenommen wurde, plötzlich wieder Flecken in's Gesicht bekam. Ähnlich wie damals,- nur nicht ganz so ausgeprägt. Ich fühlte mich direkt krank, als ich auf der "Inneren" im KH war. Untersuchungen wurden angestrebt und anfangs dachten sie wohl, ich hätte Arthritis wegen meinem geschwollenen Finger. Aber das war es dann doch nicht.
Sie stellten mir viele Fragen, die ich alle verneinte. (Lichtempfindlich, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme, Haarausfall, etc..)
Haarausfall habe ich nicht. Eher leide ich unter dünnem Haar seit der Schwangerschaft vor 10 Jahren.
Sie sagten mir dann auch, ich hätte Lupus und verschrieben mir Quensyl.
Ich habe die Tabletten nie genommen! Zur regelmäßigen Blutuntersuchung bei meinem Rheumatologen gehe ich schon. Der Ana-Titer war vor kurzem auf 1:2560.
Dazu muss ich sagen, habe ich eine Hashimoto seit ca. 20Jahren und nehme L-Thyroxin 100.
Meinen Endokrinologen fragte ich, ob der Titer bei Hashimoto so hoch sein könnte und er sagte: ja, das ist möglich.
Kurz nachdem ich die Diagnose Lupus bekommen habe, fing es an, dass mein Herz schmerzte. Bei Untersuchungen kam aber heraus, dass nichts am Herzen ist. Anscheinend habe ich mir das dann eingebildet. Nun habe ich seit Wochen das gleiche Gefühl wieder in der Herzgegend. Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde oder ob ich tatsächlich Lupus habe, der mein Herz angreift.
Daher nehme ich seit 3 Tagen das Quensyl. Ich weiß nicht, ob es richtig ist oder falsch. Zumal das Medikament ja auch Nebenwirkungen hat wie andere auch.
Bei mir sind einfach so viele Ungereimtheiten, die mich an der Diagnose zweifeln lassen.
1. ich bin nicht lichtempfindlich
2. keine Rötungen im Gesicht
3. keine Gelenk,- oder Muskelbeschwerden
4. bestimmte Blutwerte negativ sind.
Hier mal ein Auszug aus den Blutuntersuchungen:
- CCP-Test negativ
- LA1 Test negativ
- IL.PTT.SP Test negativ
- Vitamin D-Mangel
- Lupus-Antikoagulans negativ
- normwertige IgG und IgM-Antikörper für Cardiolipin und ß2-Mikroglobulin
- negative ds-DNA
- keine antimitochondriale Antikörper
- anti-ENA-Test negativ
Und das soll dann Lupus sein? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Bitte,--- wenn jemand sich auskennt bitte antwortet mir!
Danke!!!
Gruß, Sonja
. Weißt du, es gibt Hypochonder, die wegen jedem Fliegensch... in die Notaufnahme rennen und solche, die jede Krankheit von sich weisen, weil ihnen groß- und starksein als das Wichtigste im Leben erscheint. Danach fragst du am besten deine Freunde und deine Familie.