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took1211
Guest
Am 27.Juli 2009 stellte ich mich bei meiner OÄ für Orthopädie/Rheumatologie wegen meines li Knie's vor.Sie wollte sich meine Röntgenaufnahmen betrachten,unter denen sich zufälligerweise auch die meiner HWS befanden.Nach einem Ausruf des Erstaunens erklärte sie mir,dass sich mein C1/C2 in einer äußerst kritischen Haltung befindet und dieses erst abgeklärt werden müsse, bevor mein Knie operiert werden kann.Es bestünde die Gefahr,dass der Wirbel bei extremen ruckartigen Bewegungen vorwärts ins Rückenmark "schießen" kann.Das wäre der sogenannte plötzliche Tod für einen Rheumatiker!Am darauffolgenden Tag hatte ich bereits einen Termin bei einem Professor für WS-Chirurgie!Mir wurde wieder alles ausführlich erklärt,konnte das Alles aber gar nicht so richtig aufnehmen und begreifen.Die Diagnose lautete:"HOCHGRADIGE HORIZONTALE ATLANTO-AXIALE INSTABILITÄT BEI BEGINNENDER KRITISCHER POSITION DES HINTEREN ATLASBOGENS IN BEZUG ZUM MYELON."Ich wusste nur Eines:"ICH WOLLTE LEBEN!"Nachdem ich alles überstanden hatte,wusste ich,dass meine Entscheidung zur OP richtig gewesen war.Natürlich gibt es einige Nebenwirkungen,die mich begleiten.Ich möchte Niemandem Angst machen,sondern nur aus meiner Erfahrung berichten.lgtook