Der große Sammelthread - Fachliteratur, Diagnostik und Beschwerden

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Cryomani

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Bitte über Sinn und Sinnhaftigkeit des Threads hier zu diskutieren! Danke!
https://forum.rheuma-online.de/thre...f-wissenschaftlicher-basis-zu-befassen.68455/


Diskussionen zum Thema bitte hier herein: https://forum.rheuma-online.de/thre...kussion-von-laien-aerzte-und-forschern.68457/
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Ich bin kein Mediziner und erstelle dies für mich. Alles sollte mit dem Arzt abgeklärt werden der euch betreut.
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Hallo,

also ich denke das ist für einige relevant, wie einige wissen, sind Rheumatologen oft nicht auf den neuesten Stand der Wissenschaft. Darum sollten wir uns darum kümmern, meiner Meinung nach.

Da ich keine gesicherte Diagnose habe, kann ich nur mal mit Biomarkern dienen. Insb sollten auch NW von Medikamenten bedacht werden, mMn, so können Rheumamedis beim einen Osteoporose verursachen, beim anderen nicht, um nur mal ein Beispiel zu nennen.

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Ich denke folgende Suchbegriffe sind relevant:

Diagnose Rheuma (wurde hier schon behandelt)
Rheumawerte
Rheuma ohne Entzündungswerte
Biomarker für Athrose
Biomarker Osteoporose
Biomarker Osteomalazie (Knochenerweichung)
Bildgebung bei Vaskulitis (Geäßentzündung)
MRA Vaskulitis
Diagnose Kollangenose
Biomarker Kollangenose
Diagnose Myalgie
Biomarker Myalgie
Ursachen Rynaudsyndrom
Biomarker Hautatrophie


usw uw. Ich denke man sollte das mal abarbeiten
 
Zuletzt bearbeitet:
Knochen

Osteoporose

Beta-CrossLaps


Wert wird zB Labor Limbach angeboten, 1 ml EDTA Plasma, Preis 27,98 Euro (Privatleistung)

Besteht eine Osteoporose, lässt sich durch eine medikamentöse Therapie das Frakturrisiko in etwa halbieren. Ob eine solche Behandlung greift, kann mit dem Biomarker Beta-CrossLaps geklärt werden. Beta-CrossLaps sind Fragmente des Typ-1-Kollagens, die beim Knochenabbau freigesetzt werden. Sie lassen sich mit Hilfe spezifischer Antikörper im Blut nachweisen. Je mehr dieser Fragmente im Blut gefunden werden, desto stärker ist der Knochenabbau. Die Wirksamkeit einer Osteoporose-Therapie lässt sich daher an diesen Werten abschätzen.

Der Gynäkologe Professor Wolfram Jäger aus Düsseldorf überprüft den Abbaumarker zu Beginn der Osteoporose-Therapie und dann im Abstand von drei Monaten. Deutet der Marker auf einen erhöhten Knochenabbau trotz Therapie hin, intensiviert oder ändert Jäger die Behandlung. Eine antiresorptive Therapie etwa mit Bisphosphonaten ist dann wirksam, wenn der Serumspiegel der Beta-CrossLaps spätestens nach 24 Wochen um 40 Prozent abgenommen hat.

Liegt kein Ausgangswert vor, sollte der Serumspiegel des Markers unter 0,6 ng/ml liegen. Nach den Erfahrungen von Jäger werden die Tests von den privaten Krankenversicherungen bezahlt. Für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Test ein Labor-IGeL-Angebot und wird nach GOÄ 4062 (27,98 Euro, einfach) abgerechnet.

https://www.aerztezeitung.de/medizi...e/479542/biomarker-belegt-knochenschwund.html

CTX (ß-Crosslaps) gilt als der zuverlässigste Marker für einen erhöhten Knochenabbau (Osteoporose), insbesondere bei postmenopausalen Frauen.
Zur richtigen Beurteilung ist die Nüchternblutentnahme morgens bis spätestens 08.30 Uhr wegen der erheblichen Tagesrhythmik dringend erforderlich. Bei Dialysepatienten sind nur geringe Tagesschwankungen zu beobachten.

http://www.labor-limbach-hannover.de/leistungsverzeichnis/beta-crosslaps-(ctx)/

Osteologie allgemein

https://www.kup.at/kup/pdf/10934.pdf

(Sehr viele Biomarker, muss ich erst durcharbeiten)

25(OH)Vitamin D

Parathormon (PTH)
Nebenschilddrüsenhormon

Alkalische Phosphatase (AP) Enzym,
Dephosphorylierung zahlund knochenspezifische alka- reicher Moleküle, Nebenprodukt lische Phosphatase (BALP) der Osteoblastenaktivität, spezifische Isoenzyme für den Knochen können gesondert gemessen werden, Formationsmarker (Tab. 3)

Bone sialoprotein (BSP)
Komponente des nicht-kollagenen Proteins im Knochen, Ausgangsmatrix für Hydroxyapatitkristalle

Cathepsin K (CatK)
Osteoklasten-Nebenprodukt, Umsatzmarker

Fibroblast growth factor 23
Phosphatstoffwechsel

Osteocalcin (OC)
Nicht-kollagenes Protein aus Dentin und Knochen, Umsatzmarker (Tab. 3)

Osteonectin (ON)
Knochenmineralisation, Kollagenbindung

Osteopontin (OP)
Adhäsionsmolekül von Osteoklasten an die Knochenmatrix

Sclerostin
Antagonist im Wnt-Signalweg, produziert von Osteozyten, Inhibitor der Knochenformation

Tartratresistente alkalische Phosphatase (TRAP5b)
Enzym, Osteoklasten-Nebenprodukt Resorptionsmarker (Tab. 4)

Typ-I-Kollagen -Crosslaps (CTX), - (seltener NTX), P1NP, P1CP
Häufigstes Kollagen im Körper;


Wichtigste Fachliteratur:

https://www.kup.at/kup/pdf/10934.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
ich meinte jeder der sich in seinem Erkrankungsbereich die aktuellen Leitlinien durchliest.
Ich glaube nicht, dass das jeder tut. Ich schon mal nicht, bin aber was meine Erkrankungen betrifft hinreichend informiert.
Ich lese auch keine Fachliteratur. Es gibt Menschen, die sich berufsmässig damit beschäftigen (müssen) und meine Rheumatologin ist auf dem neusten Stand der Wissenschaft. Es mag Ärzte geben, bei denen das nicht so ist, das darf man aber nicht verallgemeinern.

Das, was du hier zusammentragen möchtest, geht meiner Meinung nach eher in Richtung Medizinerforum, RO ist ein wissenschaftlich betreutes Laienforum.
 
Ich glaube nicht, dass das jeder tut. Ich schon mal nicht, bin aber was meine Erkrankungen betrifft hinreichend informiert.
Ich lese auch keine Fachliteratur. Es gibt Menschen, die sich berufsmässig damit beschäftigen (müssen) und meine Rheumatologin ist auf dem neusten Stand der Wissenschaft. Es mag Ärzte geben, bei denen das nicht so ist, das darf man aber nicht verallgemeinern.

Das, was du hier zusammentragen möchtest, geht meiner Meinung nach eher in Richtung Medizinerforum, RO ist ein wissenschaftlich betreutes Laienforum.

Also mir gegenüber heißt es immer, wenn ich Studien oder so vorlege, dass man keine Zeit hätte die zu lesen, Praxis wäre ja voll und man hätte noch Freizeit. Das kann ich aber ehrlich gesagt auch verstehen, gerade da ich auch mal Unternehmer war und weiß, dass man die Unkosten halt rein bekommen muss. Aber richtige Studien habe ich ja auch nicht verlinkt, das ist schon eher so geschrieben, dass man es leicht lesen kann.

Aber so wie ich das Verstand, wird das Forum RO ja wissenschaftlich betreut? Ev äußert sich ja ein Experte zu den Biomarkern. Immerhin ist das Fachliteratur und jetzt keine Zentrum der Gesundheit Seite oder Wikipedia.

Danke an die Mods fürs verschieben! Bitte nochmal, sry, ich weiß, das nervt. Ich weiße im Thread darauf hin, dass man Feedback in einen anderen Thread schreiben soll.
 
Du meinst die Aussage " wie wir doch alle Wissen, sind Rheumatologen oft nicht auf den neuesten Stand der Wissenschaft."?
Btw natürlich stimmt die Aussage so nicht, ich meinte jeder der sich in seinem Erkrankungsbereich die aktuellen Leitlinien durchliest.

Also, Du meinst, die Leitlinien sind nicht auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand? Und wir haben (nur) unsere Erfahrungen. Aber wissen wir deshalb mehr als das, was in den Leitlinien steht und könnten gar für uns selbst welche aufstellen? Da versteh ich offensichtlich etwas nicht.
Ich gebe zu bedenken, dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, die generell ihrem Wesen nach im Fluß ist. Da können wir Patienten mit wissenschaftlichem Fachwissen in Aufstellungen, gleich welcher Art, ganz schön in die Irre führen und dumm dastehen, meinst Du nicht auch?
 
Auf Fragen, die eingeworfen werden, antwortest Du wohl nicht.
Mich erstaunt Deine angenommene Kompetenz, für nicht qualifizierte Spezialisten einen Diagnoseplan erstellen zu wollen. Wow! Ob die Medizinwelt darauf wartet, bin ich gespannt. Sofern es sich um rheumatische Erkrankungen handelt, kannst uns ja berichten.
 
Bitte auch für die neurologischen Erkrankungen oder mit neurologischer Beteiligung!

ps @ cryomani... Erkenntnisse zu neurologischen Erkrankungen wie eine gesicherte oder hochwahrscheinliche ALS und den dazu benötigten Parametern sind in einem Neuroforum besser aufgehoben. Da findet man eher die Antworten nach denen man zugegebenermaßen gelegentlich länger suchen muß!
 
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