seit8 wochen leidet mein freund an üblen magenschmerzen,schwindel,erbrechen,
radikaler gewichtsabnahme uzw...
seit 5 wochen medikamente abgesetzt- außer cortison ...
er hat seit 3 jahren psoriasis-arthritis:
mtx 20mgSpritze
resochin
sulfasalazin
sind seine medikamente gewesen
er hatte 2magenspiegelungen,etliche blutuntersuchungen,
krankenhausaufenthalte(rheumaklinik) uzw.-ohne ergebniss-alles in bester ornung!
trotzdem leidet er sehr,bessonders morgens,schon beim wasser trinken wirds ihm übel,bei jeder anstrengung,beim lesen,fernseher schauen schwindel....
wir,seine familie,freunde und ich machen
uns ganz große sorgen,denn er wird immer weniger
und verliert langsam die "kampflust"
meine frage,hat jemand hier von euch,eure freunde hier
gleiche,ähnliche erfahrungen sammeln müssen?
bin sehr dankbar für jede antwort
und jeden gedanken in diese richtung
mit grüßen
ania77
Hallo Ania,
erst mal Euch beiden ein gutes neues und vor allem gesundes und schmerzfreies Jahr.
Ja, das Thema Psoriasis arthropatica verfolgt mich nun auch seit ca. 2 Jahren.
Ich hab mich jetzt ganz neu hier angemeldet, um mal andere Meinungen zu hören.
Bei mir wurde letztes Jahr PSA mit MTX behandelt, nach genau drei Monaten habe ich dieses Gift abgesetzt, da es bei mir ebenfalls nur Übelkeit und zudem keinen Erfolg gebracht hatte. Es hat mir übrigens eine nicht ausgewiesene Orthopädin verordnet ohne rheumatologische Anerkennung. Durch einen mehr als sympathischen und umsichtigen Vetreter meiner Hausärztin bin ich in die Rheumatologische Ambulanz überwiesen worden, wo ich die ganze Geschichte einer sehr erfahrenen Rheumatologin erzählte. Sie bestätigte mir die Erfolglosigkeit mit MTX in meinem bestimmten Fall und schrieb mir nichtsteroidale Antirheumatika auf, zu deutsch Schmerzmittel (Diclac 75 mg) 2 Stück pro Tag, zusätzlich Panthoprazol (Magenschutz).
Ich hatte aber weiterhin Magenprobleme, das Zeug ist ja auch nicht gerade gesund. Außerdem kamen die Schmerzen immer wieder und auch meine Gelenke verformten sich schon, geschweige die Schuppenflechte wurde besser.
Ich bin 38 Jahre alt, habe durch die Geschichte bereits meine Arbeit als Landschaftsgärtner verloren und kenne auch die Sache Krankheit-Beziehung usw.
Insofern finde ich es großartig, dass Du zu Deinem Freund hältst und Dir Informationen für Ihn einholst. Auch wir haben bisher schwere Zeiten gemeistert und sind nun auf dem Weg der absoluten Besserung.
Aber ganz offen gesagt-bis dahin ist es ein langer und beschwerlicher Weg!! Aber eben auch bei echtem Willem durchaus machbar.
Ich habe großen Respekt vor dem Leidensweg Deines Freundes und auch durch eigene Erfahrung vor den Tücken dieser abscheulichen Krankheit.
Nun-ich wage zu behaupten, dass ich für mich etwas Tolles entdeckt habe, dass mich zu einer ganz anderen Einstellung geführt hat, im Gegesatz zu vielen Aussagen verschiedener Ärzte, die meine Krankheit achselzuckend als unheilbar einstuften.
Vielleicht interessiert Dich das. Mit dem chemischen Zeug habe so gut wie nichts mehr zu tun und -man höre und staune- mein Körper scheint sich dadurch positiv zu verändern. Zur Zeit habe ich sogar die letzte und einzige Schmerztablette absetzen können, da es für mich keinen Sinn mehr machte.
Ursachenbekämpfung nicht Symptombehandlung! Unheilbar krank ist nur, wer die Hoffnung aufgegeben hat und sich jeder noch so bescheuerten Meinung beugt.
Gerne erzähle ich Dir mehr, wie es bei mir zu Besserung gekommen ist und wie es sich anfühlt, völlig neue Lebensqualität zu spüren.
Vielleicht ist es hier nicht der richtige Rahmen auf dieser öffentlichen Plattform, da es immer viele Zweifler und öffentliche Kritiker gibt.
Aber eines solltest Du wissen, ob man gesund werden will, das entscheidest Du als Patient selber-das kann Dir auch kein Arzt entscheiden. Viele Ärzte haben nur Krankheit studiert und kennen wenig über Gesundheit.
Meine Ärztin oben war so eine, die gab der Gesundheit den Vorrang und sagte mir, sie würde an meiner Stelle ebenfalls ALLES tun, um wieder gesund zu werden und in jede Richtung die Augen offen halten.
Seither bin ich überzeugt, man gerät im Leben immer an diejenigen Leute, die je nach eigener Einstellung, einem entweder gut tun oder eben nicht.
Die Entscheidung dafür liegt bei jedem selbst, ob er eher passiv handelt und dadurch den passiven Arzt findet und eher aktiv voranschreitet und dann zwar öfters aneckt, aber eben auch aktive Ärzte oder Menschen findet, die HELFEN wollen.
So, nun mach ich mal Schluss. Falls Du/ Ihr mehr erfahren wollt, meldet Euch.
Liebe Grüße