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dauer magenschmerzen, schwindel psoriasis-arthritis

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von ania77, 12. Januar 2010.

  1. ania77

    ania77 Neues Mitglied

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    12. Januar 2010
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    seit8 wochen leidet mein freund an üblen magenschmerzen,schwindel,erbrechen,
    radikaler gewichtsabnahme uzw...
    seit 5 wochen medikamente abgesetzt- außer cortison ...
    er hat seit 3 jahren psoriasis-arthritis:
    mtx 20mgSpritze
    resochin
    sulfasalazin
    sind seine medikamente gewesen
    er hatte 2magenspiegelungen,etliche blutuntersuchungen,
    krankenhausaufenthalte(rheumaklinik) uzw.-ohne ergebniss-alles in bester ornung!
    trotzdem leidet er sehr,bessonders morgens,schon beim wasser trinken wirds ihm übel,bei jeder anstrengung,beim lesen,fernseher schauen schwindel....
    wir,seine familie,freunde und ich machen
    uns ganz große sorgen,denn er wird immer weniger
    und verliert langsam die "kampflust"

    meine frage,hat jemand hier von euch,eure freunde hier
    gleiche,ähnliche erfahrungen sammeln müssen?
    bin sehr dankbar für jede antwort
    und jeden gedanken in diese richtung
    mit grüßen
    ania77
     
    #1 12. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2010
  2. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo ania,

    Du schreibst gar nichts darüber, ob Dein Freund einen Magenschutz
    nimmt.

    Der ist bei den starken Medikamenten unbedingt nötig.

    Damit Nebenwirkungen sofort erkannt werden, z.b. hier bei
    Mtx und sulfasalazin, ist eine engmaschige Blutuntersuchung unbedingt erforderlich.
    Ich lasse alle vier Wochen mein Blut untersuchen, das ist so
    vorgeschrieben bei Rheuma.

    Viele liebe Grüße und alles Gute für Deinen Freund!

    Neli
     
  3. landschi

    landschi Registrierter Benutzer

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    Hallo Ania,

    erst mal Euch beiden ein gutes neues und vor allem gesundes und schmerzfreies Jahr.
    Ja, das Thema Psoriasis arthropatica verfolgt mich nun auch seit ca. 2 Jahren.
    Ich hab mich jetzt ganz neu hier angemeldet, um mal andere Meinungen zu hören.
    Bei mir wurde letztes Jahr PSA mit MTX behandelt, nach genau drei Monaten habe ich dieses Gift abgesetzt, da es bei mir ebenfalls nur Übelkeit und zudem keinen Erfolg gebracht hatte. Es hat mir übrigens eine nicht ausgewiesene Orthopädin verordnet ohne rheumatologische Anerkennung. Durch einen mehr als sympathischen und umsichtigen Vetreter meiner Hausärztin bin ich in die Rheumatologische Ambulanz überwiesen worden, wo ich die ganze Geschichte einer sehr erfahrenen Rheumatologin erzählte. Sie bestätigte mir die Erfolglosigkeit mit MTX in meinem bestimmten Fall und schrieb mir nichtsteroidale Antirheumatika auf, zu deutsch Schmerzmittel (Diclac 75 mg) 2 Stück pro Tag, zusätzlich Panthoprazol (Magenschutz).

    Ich hatte aber weiterhin Magenprobleme, das Zeug ist ja auch nicht gerade gesund. Außerdem kamen die Schmerzen immer wieder und auch meine Gelenke verformten sich schon, geschweige die Schuppenflechte wurde besser.

    Ich bin 38 Jahre alt, habe durch die Geschichte bereits meine Arbeit als Landschaftsgärtner verloren und kenne auch die Sache Krankheit-Beziehung usw.

    Insofern finde ich es großartig, dass Du zu Deinem Freund hältst und Dir Informationen für Ihn einholst. Auch wir haben bisher schwere Zeiten gemeistert und sind nun auf dem Weg der absoluten Besserung.

    Aber ganz offen gesagt-bis dahin ist es ein langer und beschwerlicher Weg!! Aber eben auch bei echtem Willem durchaus machbar.

    Ich habe großen Respekt vor dem Leidensweg Deines Freundes und auch durch eigene Erfahrung vor den Tücken dieser abscheulichen Krankheit.

    Nun-ich wage zu behaupten, dass ich für mich etwas Tolles entdeckt habe, dass mich zu einer ganz anderen Einstellung geführt hat, im Gegesatz zu vielen Aussagen verschiedener Ärzte, die meine Krankheit achselzuckend als unheilbar einstuften.

    Vielleicht interessiert Dich das. Mit dem chemischen Zeug habe so gut wie nichts mehr zu tun und -man höre und staune- mein Körper scheint sich dadurch positiv zu verändern. Zur Zeit habe ich sogar die letzte und einzige Schmerztablette absetzen können, da es für mich keinen Sinn mehr machte.

    Ursachenbekämpfung nicht Symptombehandlung! Unheilbar krank ist nur, wer die Hoffnung aufgegeben hat und sich jeder noch so bescheuerten Meinung beugt.

    Gerne erzähle ich Dir mehr, wie es bei mir zu Besserung gekommen ist und wie es sich anfühlt, völlig neue Lebensqualität zu spüren.
    Vielleicht ist es hier nicht der richtige Rahmen auf dieser öffentlichen Plattform, da es immer viele Zweifler und öffentliche Kritiker gibt.

    Aber eines solltest Du wissen, ob man gesund werden will, das entscheidest Du als Patient selber-das kann Dir auch kein Arzt entscheiden. Viele Ärzte haben nur Krankheit studiert und kennen wenig über Gesundheit.
    Meine Ärztin oben war so eine, die gab der Gesundheit den Vorrang und sagte mir, sie würde an meiner Stelle ebenfalls ALLES tun, um wieder gesund zu werden und in jede Richtung die Augen offen halten.

    Seither bin ich überzeugt, man gerät im Leben immer an diejenigen Leute, die je nach eigener Einstellung, einem entweder gut tun oder eben nicht.

    Die Entscheidung dafür liegt bei jedem selbst, ob er eher passiv handelt und dadurch den passiven Arzt findet und eher aktiv voranschreitet und dann zwar öfters aneckt, aber eben auch aktive Ärzte oder Menschen findet, die HELFEN wollen.

    So, nun mach ich mal Schluss. Falls Du/ Ihr mehr erfahren wollt, meldet Euch.

    Liebe Grüße
     
  4. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Tortola an landschi

    Hallo!

    Dieses "ganz Tolle", das Du für Dich entdeckt hast, würde ich auch gern
    kennenlernen und ausprobieren. Ich habe seit vielen Jahren Pso-Arthritis und würde auch am liebsten ohne Schmerzmittel leben.
    Mein Rheumatologe und auch meine Krankenkasse hätten sicherlich Bedarf
    an Informationen.
    Viele Grüße von Tortola
     
  5. Mandelbaum67

    Mandelbaum67 Neues Mitglied

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    hallo,

    ich wünsche auch erst mal ein gutes neues jahr und dass alles besser wird :)


    ich selbst kann dir da keinen großen rat geben, aber ich habe gesehen, dass ab morgen dem 15. januar bis 22. januar rheumatologen, ein dermatologe, ein arzt für naturheilverfahren und eine PsA-betroffene in dem forum der rheuma-liga zum thema psoriasis arthritis fragen beantworten.


    http://www.rheuma-liga.de/forum/


    liebe grüße
    mandel
     
  6. ania77

    ania77 Neues Mitglied

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    viel dank
    für diesen tip-ich freu mich sehr
    über diese möglichkeit
    mit liebsten grüßen!!!
     
  7. Mandelbaum67

    Mandelbaum67 Neues Mitglied

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    ich hoffe, es hat was gebracht ;)

    LG
     
  8. landschi

    landschi Registrierter Benutzer

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    Hallo Tortola,

    natürlich ist eine gesunde Lebensführung unabdingbar, beginnend mit entsprechender Kost, die wenig Arichidonsäure beinhaltet, die wiederum in entzündungsfördernde Botenstoffe umgewandelt werden.

    Die A.-säure wird ja durch frei Radikale,das COX 2-Enzym und das 5 LOX-Enzym zu Entzündungen umgewandelt.
    Aber das weisst Du ja bestimmt schon.
    Was mir aber besonders gut tut ist ein außerordentlicher Saft, den ich absolut weiterempfehlen kann (der beste Radikalfänger mit immunsteigernder Wirkung) und spezielle, absolut natürliche Weihrauchkapseln.
    Ich werde nie verstehen, warum durch dieses ganze Chemiezeug das Immunsystem runtergefahren wird anstatt es zu stärken.
    Die tausend Nebenwirkungen, die diese Sachen verursachen, stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
    Mittlerweile komme ich schon seit einem dreiviertel Jahr mit einer Schmerztablette pro Tag aus (Diclofenac 75 mg). Und die kann ich auch teilweise schon absetzen, je nach Verfassung.

    Vor einem Jahr wurde mir wöchentlich dieses MTX eingespritzt (Pfui, immer übel gewesen). Nach drei Monaten bin ich auf Natur umgestiegen:a_smil08:

    Dann besorg Dir einen Trinkwasserfilter mit GANZ WICHTIG Wasserenergetisierungsgerät.

    Gerne stehe ich für genauere Auskünfte zur Verfügung.

    Liebe Grüße Landschi
     

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