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Erato
Guest
Hallo,
keine Ahnung, wie man das Alles OHNE seelischen Schaden überstehen soll. Eigentlich müsste ich mindestens schwer depressiv sein. Wenn man nicht schon krank wäre, würde man es spätestens durch die gemachten Erfahrungen mit unserem sagenhaften Gesundheits- und Sozialsystem.
Ich spreche in Rätseln. Hier die Auflösung: Gestern hatte ich regulären Termin beim Arbeitsamt. Dort saß dann nicht eine Person, sondern zwei. Man eröffnete mir, der medizinische Dienst habe mich vorerst für 6 Monate für nicht vermittelbar erklärt und somit hätte ich keinen Leistungsanspruch.
Und hier wäre der Bescheid dazu.
Ach ja, damit müsse ich dann nun zur Krankenkasse zwecks Krankengeld. Gut, dass es mir besser als vorgestern ging und ich den Weg zur KK auch gut bewältigt habe - trotz dieses netten kleinen Pulsbeschleunigers. (Oder deswegen??)
Die erklärte mir wahrheitsgemäß, dass sie nur dann Krankengeld zahlen würde, wenn ich auch seit Krankenhausaufenthalt krank geschrieben wäre - was ich nicht war, erstens hat mir niemand gesagt, ich müsse SOFORT zum Arzt, zweitens wusste ich ja auch nicht, was da kommen kann und drittens hatte und habe ich auch von den sagenhaften Diagnosespezialisten unseres Landes etwas die Schnauze voll und keinerlei Lust gehabt, einem Menschen dieses Berufstandes alsbald wieder zu begegnen. - Außer meinem Vertrauensdoc, den ich auch tatsächlich GLEICH nach der Klinik angerufen hatte. Angerufen. Und einen Termin vereinbart - in zwei Wochen von heute. Der hat nämlich davon nicht zu viele - was niemanden wundert - denn er ist ein bekanntermaßen GUTER Diagnostiker *lach*.
Nun ist diese interessante rechtliche Lücke unseres sagenhaften Gesundheits- und Sozialsystems sicher ein toller Fall für den bekannten Rechtsanwalt Dr. Haus, für mich stellt es sich wie eine freundliche Aufforderung dar, das System bitte nicht weiter zu belasten und aus dem Fenster zu springen.
So, wat mach ich nu? (Letztgenanntes ziehe ich hier mal vorerst nicht in Erwägung, auch wenn man mich so nachdringlich darum bittet)
Natürlich habe ich mich gestern spontan und weil die Kasse meinte "Lassen Sie sich bitte ganz schnell krankschreiben und wir sehen, was wir da noch machen können ("Ja, das machen die gern so beim Arbeitsamt")." ja, krankschreiben lassen - vom Hausarzt. hej, eine Menschin im System, wie kommt das? Kein Wunder, sie war krank, muss man auch werden, wenn man dieses System vertreten will.
Der Hausarzt kannte ja noch nicht mal den wirklich wegwerfbaren Wisch von der Klinik, war aber auch nicht von wirklichem Interesse.("Nein, von einer Schilddrüsenentzündung wird einem nicht schwindelig")
Blöd auch, dass ich eigentlich beim Arbeitsamt wegen einer Förderung vorsprechen wollte, da ich tatsächlich einen Arbeitsgeber gefunden hab.. äh hatte, der es trotz meiner ehrlich genannten Einschränkungen mit mir versuchen wollte -aber eben mal nach einer Förderung fragen wollte. Hoffe, der versuchts nun dennoch mit mir.Es wäre der beste Beweis, dass ich DOCH 15 Stunden unter den üblichen Bedingungen arbeiten könnte. (Wissen tue ich das auch nicht, denn es käme halt wirklich auf einen VERSUCH an - was aber bislang ja niemand getestet hat.)
Hat jemand einen Rat außer den, Dr. House eine Klinikpackung Vicodin zu klauen und diese zur Schmerzminderung auf einmal zu nehmen?
Viele Grüße
Erato
PS: Sorry, wegen der Länge
keine Ahnung, wie man das Alles OHNE seelischen Schaden überstehen soll. Eigentlich müsste ich mindestens schwer depressiv sein. Wenn man nicht schon krank wäre, würde man es spätestens durch die gemachten Erfahrungen mit unserem sagenhaften Gesundheits- und Sozialsystem.
Ich spreche in Rätseln. Hier die Auflösung: Gestern hatte ich regulären Termin beim Arbeitsamt. Dort saß dann nicht eine Person, sondern zwei. Man eröffnete mir, der medizinische Dienst habe mich vorerst für 6 Monate für nicht vermittelbar erklärt und somit hätte ich keinen Leistungsanspruch.
Und hier wäre der Bescheid dazu.
Ach ja, damit müsse ich dann nun zur Krankenkasse zwecks Krankengeld. Gut, dass es mir besser als vorgestern ging und ich den Weg zur KK auch gut bewältigt habe - trotz dieses netten kleinen Pulsbeschleunigers. (Oder deswegen??)
Die erklärte mir wahrheitsgemäß, dass sie nur dann Krankengeld zahlen würde, wenn ich auch seit Krankenhausaufenthalt krank geschrieben wäre - was ich nicht war, erstens hat mir niemand gesagt, ich müsse SOFORT zum Arzt, zweitens wusste ich ja auch nicht, was da kommen kann und drittens hatte und habe ich auch von den sagenhaften Diagnosespezialisten unseres Landes etwas die Schnauze voll und keinerlei Lust gehabt, einem Menschen dieses Berufstandes alsbald wieder zu begegnen. - Außer meinem Vertrauensdoc, den ich auch tatsächlich GLEICH nach der Klinik angerufen hatte. Angerufen. Und einen Termin vereinbart - in zwei Wochen von heute. Der hat nämlich davon nicht zu viele - was niemanden wundert - denn er ist ein bekanntermaßen GUTER Diagnostiker *lach*.
Nun ist diese interessante rechtliche Lücke unseres sagenhaften Gesundheits- und Sozialsystems sicher ein toller Fall für den bekannten Rechtsanwalt Dr. Haus, für mich stellt es sich wie eine freundliche Aufforderung dar, das System bitte nicht weiter zu belasten und aus dem Fenster zu springen.
So, wat mach ich nu? (Letztgenanntes ziehe ich hier mal vorerst nicht in Erwägung, auch wenn man mich so nachdringlich darum bittet)
Natürlich habe ich mich gestern spontan und weil die Kasse meinte "Lassen Sie sich bitte ganz schnell krankschreiben und wir sehen, was wir da noch machen können ("Ja, das machen die gern so beim Arbeitsamt")." ja, krankschreiben lassen - vom Hausarzt. hej, eine Menschin im System, wie kommt das? Kein Wunder, sie war krank, muss man auch werden, wenn man dieses System vertreten will.
Der Hausarzt kannte ja noch nicht mal den wirklich wegwerfbaren Wisch von der Klinik, war aber auch nicht von wirklichem Interesse.("Nein, von einer Schilddrüsenentzündung wird einem nicht schwindelig")
Blöd auch, dass ich eigentlich beim Arbeitsamt wegen einer Förderung vorsprechen wollte, da ich tatsächlich einen Arbeitsgeber gefunden hab.. äh hatte, der es trotz meiner ehrlich genannten Einschränkungen mit mir versuchen wollte -aber eben mal nach einer Förderung fragen wollte. Hoffe, der versuchts nun dennoch mit mir.Es wäre der beste Beweis, dass ich DOCH 15 Stunden unter den üblichen Bedingungen arbeiten könnte. (Wissen tue ich das auch nicht, denn es käme halt wirklich auf einen VERSUCH an - was aber bislang ja niemand getestet hat.)
Hat jemand einen Rat außer den, Dr. House eine Klinikpackung Vicodin zu klauen und diese zur Schmerzminderung auf einmal zu nehmen?
Viele Grüße
Erato
PS: Sorry, wegen der Länge