Neana
Universaldiletant
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich mich jetzt schon ne Weile auf diesen wunderbaren Seiten rumtreibe, möchte ich mich vorstellen.
Ich bin 44 Jahre. Mit 10 Jahren hatte ich das erste mal Schmerzen im linken Knie und damit beginnt die Geschichte der Fehldiagnosen. Ich weiß gar nicht mehr was die Ärzte damals alles gesagt haben, aber keiner sprach von Rheuma. Jeder Arzt hatte eine andere Diagnose bis mit 18 Jahren das erstemal das Wort Rheuma fiel. Mittlerweile taten mir beide Knie weh. Aber der damalige Arzt sagte:" Ist nicht so schlimm, auf Röntgenbild nichts zu sehen, kein Rheumafaktor, machen Sie warme Umschläge wenns wehtut"
So hab ich mich dann Jahr zu Jahr rumgequält, jeder neue Arzt sagte mehr oder weniger dasselbe, wenn er mich nicht schon von Anfang an für eine Simulantin hielt. Irgendwann bin ich dann nicht mehr zum Arzt gegangen, da ich mir das nicht mehr anhören wollte.
Die Schmerzen gingen auf und ab. Mit 38 kam dann das Resulatat: Ich brauchte für eine Strecke von 100 m eine halbe Stunde. Das trieb mich dann doch zu meinem neuen Hausarzt. Trotz meiner Bedenken schickte er mich zum Röntgen und da stellte sich heraus, daß alle großen Gelenke kaputt sind. Jetzt sah man endlich was auf dem Röntgenbild und man glaubte mir das ich Schmerzen hatte. Dann hat man mich mit Medikamenten vollgestopft und gesagt es müsse mir jetzt besser gehen. Tat es aber nicht sehr. 2 Jahre habe ich dann die Medis geschluckt. Besser wurde es nicht sehr aber dafür durfte ich mit den Nebenwirkungen kämpfen (Magenschmerzen, Übelkeit und immer müde).
Da ich mich schon immer mit Naturheilkunde beschäftigt habe und auch in der arztfreien Zeit viel damit gearbeitet habe, mache ich also weiter. Ich mache energetisch Übungen, trinke verschiedene Tee`s, benutze Blutegel und nicht zu vergessen das tägliche Zazen ( bin seit 18 Jahren buddhistische Nonne). Damit bin ich zwar nicht schmerzfrei, aber habe keinerlei Nebenwirkungen und ich kann damit leben. Nach meinem letzten Job im Büro mache ich jetzt eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, damit ich das, was ich im Laufe der Zeit gelernt habe auch offiziell anwenden darf.
So, das tat gut, mal die ganze Geschichte aufzuschreiben. Hoffentlich habe ich euch nicht zu sehr damit gelangweilt.
Liebe Grüße
Neana
PS.: Gibt es hier noch andere, die mit Naturheilkunde arbeiten?
nachdem ich mich jetzt schon ne Weile auf diesen wunderbaren Seiten rumtreibe, möchte ich mich vorstellen.
Ich bin 44 Jahre. Mit 10 Jahren hatte ich das erste mal Schmerzen im linken Knie und damit beginnt die Geschichte der Fehldiagnosen. Ich weiß gar nicht mehr was die Ärzte damals alles gesagt haben, aber keiner sprach von Rheuma. Jeder Arzt hatte eine andere Diagnose bis mit 18 Jahren das erstemal das Wort Rheuma fiel. Mittlerweile taten mir beide Knie weh. Aber der damalige Arzt sagte:" Ist nicht so schlimm, auf Röntgenbild nichts zu sehen, kein Rheumafaktor, machen Sie warme Umschläge wenns wehtut"
So hab ich mich dann Jahr zu Jahr rumgequält, jeder neue Arzt sagte mehr oder weniger dasselbe, wenn er mich nicht schon von Anfang an für eine Simulantin hielt. Irgendwann bin ich dann nicht mehr zum Arzt gegangen, da ich mir das nicht mehr anhören wollte.
Die Schmerzen gingen auf und ab. Mit 38 kam dann das Resulatat: Ich brauchte für eine Strecke von 100 m eine halbe Stunde. Das trieb mich dann doch zu meinem neuen Hausarzt. Trotz meiner Bedenken schickte er mich zum Röntgen und da stellte sich heraus, daß alle großen Gelenke kaputt sind. Jetzt sah man endlich was auf dem Röntgenbild und man glaubte mir das ich Schmerzen hatte. Dann hat man mich mit Medikamenten vollgestopft und gesagt es müsse mir jetzt besser gehen. Tat es aber nicht sehr. 2 Jahre habe ich dann die Medis geschluckt. Besser wurde es nicht sehr aber dafür durfte ich mit den Nebenwirkungen kämpfen (Magenschmerzen, Übelkeit und immer müde).
Da ich mich schon immer mit Naturheilkunde beschäftigt habe und auch in der arztfreien Zeit viel damit gearbeitet habe, mache ich also weiter. Ich mache energetisch Übungen, trinke verschiedene Tee`s, benutze Blutegel und nicht zu vergessen das tägliche Zazen ( bin seit 18 Jahren buddhistische Nonne). Damit bin ich zwar nicht schmerzfrei, aber habe keinerlei Nebenwirkungen und ich kann damit leben. Nach meinem letzten Job im Büro mache ich jetzt eine Ausbildung zur Heilpraktikerin, damit ich das, was ich im Laufe der Zeit gelernt habe auch offiziell anwenden darf.
So, das tat gut, mal die ganze Geschichte aufzuschreiben. Hoffentlich habe ich euch nicht zu sehr damit gelangweilt.
Liebe Grüße
Neana
PS.: Gibt es hier noch andere, die mit Naturheilkunde arbeiten?