Carina1987
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben,
ich (22,w, studiere Grundschullehramt) bin auch neu hier. Weiß auch garnicht so recht, wie ich anfangen soll, mir gehen fast täglich 1000 Dinge durch den Kopf, seitdem ich weiß, dass ich anscheinend Rheuma hab.
Hab im März die Diagnose chronische Polyarthrtitis bekommen und informiere mich seit dem viel über das Thema Rheuma - aber je mehr ich lese, desto mehr Fragen fallen mir ein.
Ich hatte nach Schmerzen im Daumensattelgelenk zunächst einige geschwollene Mittelfingergelenke, die aber schnell wieder normal und schmerzfrei wurden. Zudem hab ich Schmerzen an einigen Zehgrundgelenken gemerkt. Der Rheumafaktor im Blut war positiv - die Diagnose lautete also chronische Polyarthritis.
Seit März ist nun mein rechtes Handgelenk betroffen (mal mehr, mal weniger stark) und ich merke das Rheuma ab und zu an der linken Achillessehne.
Nachdem die Diagnose feststand, bin ich ca. im März angefangen, pro Tag 10 mg Prednisolon zu nehmen. Dann ab Mai kam Sulfasalazin (2-0-2) dazu, Predni wurde auf 7,5mg pro Tag gesenkt.
Meine Werte sind erst von 12 auf 9 und dann auf 5 gefallen. Dann Mitte August lag er aber plötzlich wieder bei 17, der letzte Wert (30.8.2010) lag allerdings schon wieder etwas niedriger, bei 13.
Kenne mich aber mit der Aussagekraft dieser Zahlen noch nciht so richtig aus. Sind meine Werte für chronische Polyarthritis nun hoch, mittel oder niedrig?!?
Ende August war ich wieder beim Rheumatologen. Er meint, da ich immernoch hier und da Schmerzen hab und mein CRP-Wert da ja gerad bei 17 lag, soll ich die Sulfa-Dosis erhöhen auf 2-2-2 und auch noch täglich 20mg Arava nehmen -- da ich aber unheimlich Angst hab, dass es bei mir auch zu verstärktem Haarausfall kommen kann und da nach meinem Studium Nachwuchs geplant ist (hab ich meinem Rheumadoc auch gesagt, er meinte, man könne das Zeug nach Absetzen auch "auswaschen", aber naja ich weiß nicht recht) , hab ich -in Absprache mit meinem Hausarzt- erstmal nur die Sulfa-Dosis auf 2-2-2 erhöht und warte ab, ob es nciht auch so -ohne Arava- besser wird. Immerhin hab ich gelesen, dass sich über die ausreichende Wirksamkeit von Sulfa erst nach ca. 6 Monaten was sagen lässt - und noch nehm ich Sulfa ja erst seit 4 Monaten.
Na klar mach ich mir Gedanken darüber, ob es sinnvoll ist, sich über die Anweisung des Rheumatologen hinwegzusetzen. Aber ich bin einfach so beunruhigt und unsicher, was Arava angeht.
Der Rheumadoc meinte zusätzlich übrigens auch noch, dass man dann auch mal über Spritzen nachdenken müsste, soll im Oktober wiederkommen, dann klären wir das. Aber ICH WILL KEINE SPRITZEN!!!
Ich dachte, ich hätte mich damit abgefunden, dass ich Rheuma hab, aber irgendwie wechseln sich optimistische und pessimistische Tage ständig ab.
Jetzt aktuell such ich gerad nach einer zweiten Meinung, weil ich mich bei meinem jetztigen Rheumadoc bisher immer etwas "abgefertigt" gefühlt hab (so ziemlich alle Infos über meine Krankheit/Rheuma/Basismedis hab ich ausm Internet etc.) und zudem jetzt auch noch unsicher bin, ob das mit dem Arava und vielleicht dann noch den Spritzen wirklich sein muss.
Bin doch erst im Anfangsstadium, da muss man doch nicht schon "das volle Programm" an Medis durchziehen - oder???
Was kommt in Zukunft noch alles auf mich zu???
Wer von euch kann mir weitere Tipps/Infos geben?
Bin über jede Meinung/Antwort dankbar!!
Und seid ruhig ehrlich;-)
Liebe Grüße,
Carina
ich (22,w, studiere Grundschullehramt) bin auch neu hier. Weiß auch garnicht so recht, wie ich anfangen soll, mir gehen fast täglich 1000 Dinge durch den Kopf, seitdem ich weiß, dass ich anscheinend Rheuma hab.
Hab im März die Diagnose chronische Polyarthrtitis bekommen und informiere mich seit dem viel über das Thema Rheuma - aber je mehr ich lese, desto mehr Fragen fallen mir ein.
Ich hatte nach Schmerzen im Daumensattelgelenk zunächst einige geschwollene Mittelfingergelenke, die aber schnell wieder normal und schmerzfrei wurden. Zudem hab ich Schmerzen an einigen Zehgrundgelenken gemerkt. Der Rheumafaktor im Blut war positiv - die Diagnose lautete also chronische Polyarthritis.
Seit März ist nun mein rechtes Handgelenk betroffen (mal mehr, mal weniger stark) und ich merke das Rheuma ab und zu an der linken Achillessehne.
Nachdem die Diagnose feststand, bin ich ca. im März angefangen, pro Tag 10 mg Prednisolon zu nehmen. Dann ab Mai kam Sulfasalazin (2-0-2) dazu, Predni wurde auf 7,5mg pro Tag gesenkt.
Meine Werte sind erst von 12 auf 9 und dann auf 5 gefallen. Dann Mitte August lag er aber plötzlich wieder bei 17, der letzte Wert (30.8.2010) lag allerdings schon wieder etwas niedriger, bei 13.
Kenne mich aber mit der Aussagekraft dieser Zahlen noch nciht so richtig aus. Sind meine Werte für chronische Polyarthritis nun hoch, mittel oder niedrig?!?
Ende August war ich wieder beim Rheumatologen. Er meint, da ich immernoch hier und da Schmerzen hab und mein CRP-Wert da ja gerad bei 17 lag, soll ich die Sulfa-Dosis erhöhen auf 2-2-2 und auch noch täglich 20mg Arava nehmen -- da ich aber unheimlich Angst hab, dass es bei mir auch zu verstärktem Haarausfall kommen kann und da nach meinem Studium Nachwuchs geplant ist (hab ich meinem Rheumadoc auch gesagt, er meinte, man könne das Zeug nach Absetzen auch "auswaschen", aber naja ich weiß nicht recht) , hab ich -in Absprache mit meinem Hausarzt- erstmal nur die Sulfa-Dosis auf 2-2-2 erhöht und warte ab, ob es nciht auch so -ohne Arava- besser wird. Immerhin hab ich gelesen, dass sich über die ausreichende Wirksamkeit von Sulfa erst nach ca. 6 Monaten was sagen lässt - und noch nehm ich Sulfa ja erst seit 4 Monaten.
Na klar mach ich mir Gedanken darüber, ob es sinnvoll ist, sich über die Anweisung des Rheumatologen hinwegzusetzen. Aber ich bin einfach so beunruhigt und unsicher, was Arava angeht.
Der Rheumadoc meinte zusätzlich übrigens auch noch, dass man dann auch mal über Spritzen nachdenken müsste, soll im Oktober wiederkommen, dann klären wir das. Aber ICH WILL KEINE SPRITZEN!!!
Ich dachte, ich hätte mich damit abgefunden, dass ich Rheuma hab, aber irgendwie wechseln sich optimistische und pessimistische Tage ständig ab.
Jetzt aktuell such ich gerad nach einer zweiten Meinung, weil ich mich bei meinem jetztigen Rheumadoc bisher immer etwas "abgefertigt" gefühlt hab (so ziemlich alle Infos über meine Krankheit/Rheuma/Basismedis hab ich ausm Internet etc.) und zudem jetzt auch noch unsicher bin, ob das mit dem Arava und vielleicht dann noch den Spritzen wirklich sein muss.
Bin doch erst im Anfangsstadium, da muss man doch nicht schon "das volle Programm" an Medis durchziehen - oder???
Was kommt in Zukunft noch alles auf mich zu???
Wer von euch kann mir weitere Tipps/Infos geben?
Bin über jede Meinung/Antwort dankbar!!
Und seid ruhig ehrlich;-)
Liebe Grüße,
Carina