M
merle123
Guest
Hi!
Vielen lieben Dank erstmal für all eure mails, hat mich wirklich sehr gefreut.
Nun, die Sache mit dem Cortison... ich muss euch ehrlich sagen, Cortison will ich nicht unbedingt nehmen müssen. Habe schon viel negatives darüber gelesen, mal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es Krebs verursacht. Ich weiß da nicht welches das größere Übel ist. Aber vielleicht muss man einfach abwägen... entweder jetzt Schmerzen und vielleicht 70 werden oder jetzt schmerzfrei und 60 werden (wenn überhaupt... ist ja in beiden Fällen nicht klar...).
Nun, ich habe zur "Bekämpfung" des Raynaud- Syndroms zwar Tabletten verschrieben bekommen, das waren aber solche Hämmer das ich sie nur 2 Tage lang genommen habe. Und zwar Dilzem retard, Herztabletten. Nach der ersten hatte ich ziemliches Herzflattern und nach der zweiten wurde es schlimmer. Mein Arzt meinte, das könnte garnicht sein, ich hätte wohl normale Kreislaufbeschwerden gehabt... haha, also ich kann noch Kreislaufbeschwerden von Herzflattern unterscheiden. Vorallem hat das aufgehört als ich die Tabletten eingestellt habe, seltsam oder? Aber ich habe schon öfter gemerkt, dass man Ärzte nicht kritisieren sollte ;-)
Also mal zum eigentlich interessanten Teil, dem Krankheitsbild (haha): Geschwollen ist eigentlich sehr selten was, wenn dann nur einzelne Fingergelenke oder Zehen. Kommt aber selten vor, dafür habe ich jeden morgen (und ich meine wirklich JEDEN!) höllische Schmerzen in den Fingern, Handgelenken, Ellbogen, Schultern, Knien, Sprung- und Zehengelenken. Aber am allerschlimmsten sind Finger und Zehen. Manchmal zieht der Schmerz aus der linken Schulter in die Brust/ Richtung Herz. Anziehen ist beschwerlich und dauert, vor allem Knöpfe... aber wem sag ich das. Die Schmerzen dauern in dem Ausmaß an bis nachmittags. Dann wird es ein wenig besser, nur nicht die Finger, Handgelenke und Füße. Schränkt ziemlich ein. Lange stehen oder Autofahren ist schlecht, oder lange spazieren gehen. Abends ist es ebenfalls schmerzhaft. Denke mal es liegt daran, dass man sich entspannt wenn man im Bett liegt und deshalb schmerzt es dann wieder mehr. Entsannt und schmerzfrei einschlafen ist schon seit 2 Jahren nicht mehr drin... vor allem nicht durchschlafen. Fieber habe ich auch öfters, dann tut alles noch mehr weh, vor allem der Rücken (habe aber auch das Gefühl der Schmerz kommt von den Nieren). Bewegung hilft nur manchmal, aber auch nur im Wasser (Warmbadetag). Schwimmen ist OK, nur zu viel ist bei mir kritisch, dann tuts nämlich hinterher weh. Und Wärme hilft, vor allem gegen die Schmerzen im Knie und in den Schultern.
Da ich studiere muss ich nebenbei arbeiten gehen (Regale einräumen im Supermarkt). Gut ist das nicht, weiß ich selber. Vor allem schmerzhaft. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ab morgen um 6 Uhr aufzustehen und den halben Tag zu arbeiten dann tut mir schlagartig alles weh. Denn so wie es zur Zeit läuft halte ich keine Stunde am Stück Arbeit aus. Ich bin ständig erschöpft, müde und vor allem gereizt. Im Supermarkt kann ich mir meine Arbeit einteilen, langsam machen und vor allem sind es nicht mehr als 2 Stunden. Nur ist das ein „Aushilfsjob“ und wenn ich an meine mehr oder weniger berufliche Zukunft denke könnt ich schreien. Zwar unterstützt mich mein Freund, aber das ist keine Lösung. Naja, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr...
Mit den Schmerzmitteln ist das so ne Sache. Acetylcolinsäure und Acetysalecylsäure vertrage ich garnicht, davon schmerzen die Gelenke noch mehr. Da ich leider zu den Frauen gehöre die ziemliche Probleme (SCHMERZEN) mit meiner Periode habe, muss ich in der Zeit immer viele Tabletten auf Ibuprofenbasis nehmen. Ohne geht’s nicht. Habe versucht Ibuprofen auch gegen die Gelenkschmerzen zu nehmen, half aber nicht. Ich denke mal das sich der Körper auch irgendwann an den Stoff gewöhnt hat und man dann immer mehr nehmen muss damit es hilft. Ernährung habe ich schon lange umgestellt, nehme auch seit 7 Monaten Tabletten zur Nahrungsergänzung (Selen, Fischöl, Magnesium, Vitamin E...). Habe nur damit überhaupt keinen Erfolg.
Erklärt mir das mal bitte mit der Rheumaambulanz. Ich wohne in der Nähe von Bonn und dort gibt es zwar Rheumatologen, als ich aber Anfang letzten Jahres dort anrief und einen Termin wollte, sagte man mir ich müsste über 10 Monate auf einen Termin warten. Bei dem Arzt wo ich jetzt bin musste ich nur 3 Monate warten. Ich habe jedes Mal am Telefon gesagt ich hätte starke Schmerzen und es wäre dringend, aber das schien keine Sprechstundenhilfe zu beeindrucken.
Also vielen Dank fürs zuhören und eure netten Antworten. Ich versuch jetzt zu schlafen ;-)
Merle
;-)
Vielen lieben Dank erstmal für all eure mails, hat mich wirklich sehr gefreut.
Nun, die Sache mit dem Cortison... ich muss euch ehrlich sagen, Cortison will ich nicht unbedingt nehmen müssen. Habe schon viel negatives darüber gelesen, mal ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es Krebs verursacht. Ich weiß da nicht welches das größere Übel ist. Aber vielleicht muss man einfach abwägen... entweder jetzt Schmerzen und vielleicht 70 werden oder jetzt schmerzfrei und 60 werden (wenn überhaupt... ist ja in beiden Fällen nicht klar...).
Nun, ich habe zur "Bekämpfung" des Raynaud- Syndroms zwar Tabletten verschrieben bekommen, das waren aber solche Hämmer das ich sie nur 2 Tage lang genommen habe. Und zwar Dilzem retard, Herztabletten. Nach der ersten hatte ich ziemliches Herzflattern und nach der zweiten wurde es schlimmer. Mein Arzt meinte, das könnte garnicht sein, ich hätte wohl normale Kreislaufbeschwerden gehabt... haha, also ich kann noch Kreislaufbeschwerden von Herzflattern unterscheiden. Vorallem hat das aufgehört als ich die Tabletten eingestellt habe, seltsam oder? Aber ich habe schon öfter gemerkt, dass man Ärzte nicht kritisieren sollte ;-)
Also mal zum eigentlich interessanten Teil, dem Krankheitsbild (haha): Geschwollen ist eigentlich sehr selten was, wenn dann nur einzelne Fingergelenke oder Zehen. Kommt aber selten vor, dafür habe ich jeden morgen (und ich meine wirklich JEDEN!) höllische Schmerzen in den Fingern, Handgelenken, Ellbogen, Schultern, Knien, Sprung- und Zehengelenken. Aber am allerschlimmsten sind Finger und Zehen. Manchmal zieht der Schmerz aus der linken Schulter in die Brust/ Richtung Herz. Anziehen ist beschwerlich und dauert, vor allem Knöpfe... aber wem sag ich das. Die Schmerzen dauern in dem Ausmaß an bis nachmittags. Dann wird es ein wenig besser, nur nicht die Finger, Handgelenke und Füße. Schränkt ziemlich ein. Lange stehen oder Autofahren ist schlecht, oder lange spazieren gehen. Abends ist es ebenfalls schmerzhaft. Denke mal es liegt daran, dass man sich entspannt wenn man im Bett liegt und deshalb schmerzt es dann wieder mehr. Entsannt und schmerzfrei einschlafen ist schon seit 2 Jahren nicht mehr drin... vor allem nicht durchschlafen. Fieber habe ich auch öfters, dann tut alles noch mehr weh, vor allem der Rücken (habe aber auch das Gefühl der Schmerz kommt von den Nieren). Bewegung hilft nur manchmal, aber auch nur im Wasser (Warmbadetag). Schwimmen ist OK, nur zu viel ist bei mir kritisch, dann tuts nämlich hinterher weh. Und Wärme hilft, vor allem gegen die Schmerzen im Knie und in den Schultern.
Da ich studiere muss ich nebenbei arbeiten gehen (Regale einräumen im Supermarkt). Gut ist das nicht, weiß ich selber. Vor allem schmerzhaft. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ab morgen um 6 Uhr aufzustehen und den halben Tag zu arbeiten dann tut mir schlagartig alles weh. Denn so wie es zur Zeit läuft halte ich keine Stunde am Stück Arbeit aus. Ich bin ständig erschöpft, müde und vor allem gereizt. Im Supermarkt kann ich mir meine Arbeit einteilen, langsam machen und vor allem sind es nicht mehr als 2 Stunden. Nur ist das ein „Aushilfsjob“ und wenn ich an meine mehr oder weniger berufliche Zukunft denke könnt ich schreien. Zwar unterstützt mich mein Freund, aber das ist keine Lösung. Naja, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr...
Mit den Schmerzmitteln ist das so ne Sache. Acetylcolinsäure und Acetysalecylsäure vertrage ich garnicht, davon schmerzen die Gelenke noch mehr. Da ich leider zu den Frauen gehöre die ziemliche Probleme (SCHMERZEN) mit meiner Periode habe, muss ich in der Zeit immer viele Tabletten auf Ibuprofenbasis nehmen. Ohne geht’s nicht. Habe versucht Ibuprofen auch gegen die Gelenkschmerzen zu nehmen, half aber nicht. Ich denke mal das sich der Körper auch irgendwann an den Stoff gewöhnt hat und man dann immer mehr nehmen muss damit es hilft. Ernährung habe ich schon lange umgestellt, nehme auch seit 7 Monaten Tabletten zur Nahrungsergänzung (Selen, Fischöl, Magnesium, Vitamin E...). Habe nur damit überhaupt keinen Erfolg.
Erklärt mir das mal bitte mit der Rheumaambulanz. Ich wohne in der Nähe von Bonn und dort gibt es zwar Rheumatologen, als ich aber Anfang letzten Jahres dort anrief und einen Termin wollte, sagte man mir ich müsste über 10 Monate auf einen Termin warten. Bei dem Arzt wo ich jetzt bin musste ich nur 3 Monate warten. Ich habe jedes Mal am Telefon gesagt ich hätte starke Schmerzen und es wäre dringend, aber das schien keine Sprechstundenhilfe zu beeindrucken.
Also vielen Dank fürs zuhören und eure netten Antworten. Ich versuch jetzt zu schlafen ;-)
Merle