C
ChAli
Guest
Seit September hat meine Schwiegermutter eine Erkrankung, die nach Aussage der behandelnden Ärzte im Krankenhaus (Abt. Neurologie) zum rheumatischen Formenkreis gehört. Eine genaue Diagnose hat man uns trotz einer Muskelbiopsie nicht sagen können oder wollen. Auf einer Hilfsmittelverordnung stand "Vasculitis" als Diagnose.
Angefangen hat es mit Kreuzschmerzen, Schmerzen in der Leiste, in den Hüften, in der Schulter, dann kam Doppelsehen hinzu und wir haben meine Schwiegermutter ins Krankenhaus gebracht, weil wir einen Schlaganfall befürchteten. Bis zum Zeitpunkt der Aufnahme ins Krankenhaus hatten insgesamt vier Orthopäden bei ihr unterschiedliche Diagnosen gestellt (von Rückenbeschwerden allgemein über Hüftgelenksarthrose bis zu Hexenschuss). Weitere Beschwerden, die kurzfristig von ihr geäußert wurden waren: Kribbeln in den Fingern, ein "dusseliges" Gefühl im Kopf, Schmerzen beim Kauen (sie meinte ihre Prothese würde drücken), im Krankenhaus war sie auch kurzzeitig verwirrt.
Im Krankenhaus wurden dann sehr stark erhöhte Entzündungswerte im Blut festgestellt. Sie bekam Cortison, die Beschwerden besserten sich. Nach vier Wochen wurde sie entlassen (gebessert, ohne Cortisonmedikation), 14 Tage später begann das Doppeltsehen wieder. Jetzt hat sie wieder drei Wochen im Krankenhaus gelegen, trotz Cortison (jetzt tgl. 30 mg) sieht sie immer noch Doppelbilder und sie ist unsicher, d.h. sie fällt beim Laufen einfach um. Man hat sie jetzt in eine Reha-Klinik verlegt (Fachbereich Neurologie).
Wir sind sehr verzweifelt, weil sich trotz des Cortisons ihr Zustand nicht bessert. Schmerzen hat sie keine mehr, aber die Gangunsicherheit und das Doppeltsehen sind sehr schlimm. Meine Schwiegermutter war mit ihren 84 Jahren bis zum Beginn ihrer Krankheit ein sehr aktiver Mensch, sie trieb noch Sport und versorgte ihr Haus und den Garten. Jetzt stehen wir vor der Situation, eine Heimplatz suchen zu müssen, wenn sich ihr Zustand nicht bessert.
Kann es sein, dass trotz abgesunkener Entzündungswerte im Blut die Cortisondosis zu niedrig ist und sich deshalb das Doppelsehen und die Unsicherheit beim Gehen nicht bessern?
Ich bin über jeden Hinweis dankbar. ChAli
Angefangen hat es mit Kreuzschmerzen, Schmerzen in der Leiste, in den Hüften, in der Schulter, dann kam Doppelsehen hinzu und wir haben meine Schwiegermutter ins Krankenhaus gebracht, weil wir einen Schlaganfall befürchteten. Bis zum Zeitpunkt der Aufnahme ins Krankenhaus hatten insgesamt vier Orthopäden bei ihr unterschiedliche Diagnosen gestellt (von Rückenbeschwerden allgemein über Hüftgelenksarthrose bis zu Hexenschuss). Weitere Beschwerden, die kurzfristig von ihr geäußert wurden waren: Kribbeln in den Fingern, ein "dusseliges" Gefühl im Kopf, Schmerzen beim Kauen (sie meinte ihre Prothese würde drücken), im Krankenhaus war sie auch kurzzeitig verwirrt.
Im Krankenhaus wurden dann sehr stark erhöhte Entzündungswerte im Blut festgestellt. Sie bekam Cortison, die Beschwerden besserten sich. Nach vier Wochen wurde sie entlassen (gebessert, ohne Cortisonmedikation), 14 Tage später begann das Doppeltsehen wieder. Jetzt hat sie wieder drei Wochen im Krankenhaus gelegen, trotz Cortison (jetzt tgl. 30 mg) sieht sie immer noch Doppelbilder und sie ist unsicher, d.h. sie fällt beim Laufen einfach um. Man hat sie jetzt in eine Reha-Klinik verlegt (Fachbereich Neurologie).
Wir sind sehr verzweifelt, weil sich trotz des Cortisons ihr Zustand nicht bessert. Schmerzen hat sie keine mehr, aber die Gangunsicherheit und das Doppeltsehen sind sehr schlimm. Meine Schwiegermutter war mit ihren 84 Jahren bis zum Beginn ihrer Krankheit ein sehr aktiver Mensch, sie trieb noch Sport und versorgte ihr Haus und den Garten. Jetzt stehen wir vor der Situation, eine Heimplatz suchen zu müssen, wenn sich ihr Zustand nicht bessert.
Kann es sein, dass trotz abgesunkener Entzündungswerte im Blut die Cortisondosis zu niedrig ist und sich deshalb das Doppelsehen und die Unsicherheit beim Gehen nicht bessern?
Ich bin über jeden Hinweis dankbar. ChAli
) dann möchte ich auch nicht nur irgendwo abgestellt werden, sondern will auch noch soviel Hilfe wie möglich, um keine Schmerzen zu haben und so selbständig wie möglich zu bleiben.