Hallo zusammen,
bin durch Recherchen im Internet auf dieses Forum gestoßen und möchte euch mein Problem schildern in der Hoffnung einen Rat zu erhalten. Bin momentan so richtig verzweifelt und ratlos.
Es geht um meine Mutter. Sie ist 61, leidet seit über 20 Jahren an chronischer Polyarthritis. Hat aber nie aufgegeben und ständig gegen die Krankheit gekämpft. Vor 7 Monaten ist sie noch regelmäßig, 2-3 Mal die Woche, mit Walking-Stöcken paar Kilometer gelaufen.
Die letzten 6 Monate musste sie Einiges überstehen. In Folge der Krankheit kam es zu intraspinalem Empyem der BWS mit Diszitis, Weichteilenentzündung mit Diszitis der HWS und Meningitis. Im Oktober 2010 zwei OPs an der HWS und BWS. Insgesamt 5 Monate in verschiedenen Krankenhäusern verbracht. 4 Monate im KH bekam sie keine Medikamente gegen Rheuma, hatte aber so gut wie keine rheumatischen Beschwerden. Wahrscheinlich wegen starker Antibiotika, die sie ein Monat lang am Anfang nehmen musste.
Nach Entlassung Anfang März 2011 hat sie sich zwei Wochen lang den Umständen entsprechend gut gefühlt. Dann kamen aber die Schmerzen: Nacken, Schulter, Knie, Hände, aber auch die Schwellungen an den Knien und Händen. Auf einen Termin beim Rheumatologen mussten wir 1 Monat warten. Zu dem alten wollten wir nicht mehr, wegen schlechter Erfahrungen.
Nun wurde meine Mutter untersucht, es wurden verschiedene Befunde gemacht. Mit der Therapie wollte man aber nicht anfangen, da man erst die MRT Bilder abwarten will, um die Entzündung HWS/BWS auszuschließen. Auf MRT Termin müssen wir noch 1 Woche warten. Was mich aber sehr beunruhigt, sind die CRP Werte meiner Mutter. Ich habe gestern die Laborbefunde vom Hausarzt abgeholt: 18.04.2011 – 42 mg/l. Habe heute in der Rheuma-Klinik angerufen und gebeten mir die aktuellen CRP Werte mitzuteilen: 26.04.2011 – 45,9 mg/l. Also weiter steigend. Ich habe den Arzt am Telefon gefragt, ob man bei diesen hohen Werten nicht sofort handeln muss. Es hieß, alle Ärzte aus der rheumatologischen Ambulanz sind in Urlaub und ich soll mich am Montag noch mal melden.
Ich möchte gerne die erfahrenen Leute hier im Forum fragen, wie kritisch sind denn diese CRP Werte? Kann man sich bei diesen Werten erlauben, noch eine Woche auf MRT und eine weitere Woche auf den nächsten Termin beim Rheumatologen zu warten? Wie viel Schaden kann so ein Entzündungswert bei längerem Bestehen anrichten?
Vielen Dank an alle im Voraus!
bin durch Recherchen im Internet auf dieses Forum gestoßen und möchte euch mein Problem schildern in der Hoffnung einen Rat zu erhalten. Bin momentan so richtig verzweifelt und ratlos.
Es geht um meine Mutter. Sie ist 61, leidet seit über 20 Jahren an chronischer Polyarthritis. Hat aber nie aufgegeben und ständig gegen die Krankheit gekämpft. Vor 7 Monaten ist sie noch regelmäßig, 2-3 Mal die Woche, mit Walking-Stöcken paar Kilometer gelaufen.
Die letzten 6 Monate musste sie Einiges überstehen. In Folge der Krankheit kam es zu intraspinalem Empyem der BWS mit Diszitis, Weichteilenentzündung mit Diszitis der HWS und Meningitis. Im Oktober 2010 zwei OPs an der HWS und BWS. Insgesamt 5 Monate in verschiedenen Krankenhäusern verbracht. 4 Monate im KH bekam sie keine Medikamente gegen Rheuma, hatte aber so gut wie keine rheumatischen Beschwerden. Wahrscheinlich wegen starker Antibiotika, die sie ein Monat lang am Anfang nehmen musste.
Nach Entlassung Anfang März 2011 hat sie sich zwei Wochen lang den Umständen entsprechend gut gefühlt. Dann kamen aber die Schmerzen: Nacken, Schulter, Knie, Hände, aber auch die Schwellungen an den Knien und Händen. Auf einen Termin beim Rheumatologen mussten wir 1 Monat warten. Zu dem alten wollten wir nicht mehr, wegen schlechter Erfahrungen.
Nun wurde meine Mutter untersucht, es wurden verschiedene Befunde gemacht. Mit der Therapie wollte man aber nicht anfangen, da man erst die MRT Bilder abwarten will, um die Entzündung HWS/BWS auszuschließen. Auf MRT Termin müssen wir noch 1 Woche warten. Was mich aber sehr beunruhigt, sind die CRP Werte meiner Mutter. Ich habe gestern die Laborbefunde vom Hausarzt abgeholt: 18.04.2011 – 42 mg/l. Habe heute in der Rheuma-Klinik angerufen und gebeten mir die aktuellen CRP Werte mitzuteilen: 26.04.2011 – 45,9 mg/l. Also weiter steigend. Ich habe den Arzt am Telefon gefragt, ob man bei diesen hohen Werten nicht sofort handeln muss. Es hieß, alle Ärzte aus der rheumatologischen Ambulanz sind in Urlaub und ich soll mich am Montag noch mal melden.
Ich möchte gerne die erfahrenen Leute hier im Forum fragen, wie kritisch sind denn diese CRP Werte? Kann man sich bei diesen Werten erlauben, noch eine Woche auf MRT und eine weitere Woche auf den nächsten Termin beim Rheumatologen zu warten? Wie viel Schaden kann so ein Entzündungswert bei längerem Bestehen anrichten?
Vielen Dank an alle im Voraus!