metalla
*minizicke mit cP*
Guten Abend allerseits
!
Ich wollte in die Runde fragen, welche Erfahrungen Ihr nach Eurer Diagnose an Eurem Arbeitsplatz gemacht habt.
Ich habe bisher jede Reaktion erlebt:
- mein direkter Vorgesetzter ist sehr verständnisvoll; er ist aber leider nicht Derjenige, der in unserer Firma personelle Angelegenheiten entscheidet
- die Firma selbst stellt, wie wahrscheinlich jede andere Firma in Deutschland, alle Krankheitstage von Mitarbeitern (natürlich nicht mit leistungsbezogenem Charakter) in einer Statistik zusammen, und böse Zungen behaupten, dies sei relevant bei Kündigungswellen (die nächste steht wieder vor der Tür)
- die meisten Kollegen versuchen, verständnisvoll zu sein, aber Sprüche aus Unwissenheit wie "alte-Menschen-Krankheit", "nicht schlimm", "tu doch nicht so", "bist viel zu oft krank" gehen mir mittlerweile, weil sie sich anhäufen, schwer auf den Geist, ich habe aufgegeben, es zu erklären
- manche Kollegen überschütten mich mit Mitleid, daß es geradezu unangenehm ist
- ich selbst habe Angst, aufgrund dieser Krankheit langfristig keine Leistung mehr erbringen zu können (mit wachsender Müdigkeit, Wortfindungsstörungen, etc.) und die "Rechnung" dann bald erhalte
Es sind so viele Gedanken in meinem Kopf... Vor allem, weil ich auf diesen Job angewiesen bin, wie viele von uns.
Wie geht Ihr damit um, wie sind Eure Erfahrungen?
Ich wollte in die Runde fragen, welche Erfahrungen Ihr nach Eurer Diagnose an Eurem Arbeitsplatz gemacht habt.
Ich habe bisher jede Reaktion erlebt:
- mein direkter Vorgesetzter ist sehr verständnisvoll; er ist aber leider nicht Derjenige, der in unserer Firma personelle Angelegenheiten entscheidet
- die Firma selbst stellt, wie wahrscheinlich jede andere Firma in Deutschland, alle Krankheitstage von Mitarbeitern (natürlich nicht mit leistungsbezogenem Charakter) in einer Statistik zusammen, und böse Zungen behaupten, dies sei relevant bei Kündigungswellen (die nächste steht wieder vor der Tür)
- die meisten Kollegen versuchen, verständnisvoll zu sein, aber Sprüche aus Unwissenheit wie "alte-Menschen-Krankheit", "nicht schlimm", "tu doch nicht so", "bist viel zu oft krank" gehen mir mittlerweile, weil sie sich anhäufen, schwer auf den Geist, ich habe aufgegeben, es zu erklären
- manche Kollegen überschütten mich mit Mitleid, daß es geradezu unangenehm ist
- ich selbst habe Angst, aufgrund dieser Krankheit langfristig keine Leistung mehr erbringen zu können (mit wachsender Müdigkeit, Wortfindungsstörungen, etc.) und die "Rechnung" dann bald erhalte
Es sind so viele Gedanken in meinem Kopf... Vor allem, weil ich auf diesen Job angewiesen bin, wie viele von uns.
Wie geht Ihr damit um, wie sind Eure Erfahrungen?
sich ganz schön bemerkbar macht. Meine Arthrose in den Fingern der rechten Hand mistig ist und die Handgelenke überhaupt. Irgendwie bin ich genervt und ganz insgeheim habe ich immer noch die Hoffnung,dass das wieder verschwindet und alles nur ein böser Traum ist . Von meinem Freund bekomme ich keinerlei Unterstützung,es sei denn,ich frage direkt.

... mir wurde bescheinigt, das ich untauglich bin, sogar so eine sehr leichte arbeit durchzustehen, es wurde amtlich bestätigt, was ich eigentlich schon sooooooooooooooooo lange wußte, mir aber nie eingestanden habe ....