höherer GdB...
hallo
berlinchen du hast ja recht!! obwohl meine erfahrungen dazu etwas anders sind, aber vill. arbeiten die inzwischen nun bei uns schneller????
ich möcht euch einfach zeigen wie unterschiedlich gearbeitet wird und das ihr aktiv sein müsst, wenn ihr was erreichen wollt.
erstantrag für mich 12/2000...bewilligung mit 50% kam 6 monate später, da das op ergebnis abgewartet werden musste.(ist so geregelt nach operativen eingriffen)
verschlimmerung (leider!!! )erst im april 2010 eingereicht. warum leider:
weil man manchmal glaubt es ist doch gar nicht so schlimm!!
zwichenbescheid erfolgte eine woche später.
trotz mehrfacher verschlechterung und einer massiven gehbehinderung und einschrenkung beider schultergelenke habe ich im dezember 2010 (immerhin nach 6 monate!) mit 60% und merkzeichen G + Fahrkarte erhalten. immerhin erstmal ein erfolg.
bin seit 13.12. in stationärer behandlung: erst Krh dann reha und am 18.12.2010 kam der bescheid des landesamtes.
hatte die reha-klinik gebeten mir beim widerspruch zu helfen, da sah sich die mitarbeiterin(sozialarbeiterin) leider ausser stande, obwohl ich alle unterlagen(au läptop!

) dabei habe. was ihr noch ein wenig ärger einbringen wird-denn nun ist der widerspruchstermin vorbei.
im moment fehlt mir aber jeglicher nerv das anzugehen, da ich ganz schön angeschlagen bin und versuchen muss mit dem relativ schlechten ausgang meiner op klarzukommen.
da ich ja eine neue tep bekommen habe und eh die 6 monate wider abwarten muss, kann ich auch dann wider ein verschlimmerungsnatrag stellen.
ich werde in berlin zum vdk gehen und um hilfe bitten, dort bin ich mitglied.
bei meinem vater lief es etwas schwieriger.
erstantrag 2004 ohne probleme. 3 monate später sehr schnell entschieden mit 60%.
im august 09 verschlimmerung gestellt. 2 tage später kam der zwischenbescheid !
seit dem erinnerten wir das amt regelmäßig relativ freundlich an den antrag. erste mahnschreiben wurden von uns gemacht.
ende juni 2010 endlich, nach dem wir uns ans qualitätsmanagement gewandt haben, mit dem hinweis der gesetzlichen fristen und der vermutung das sie nur warten das er stirbt(er ist jetzt 77) und regelrecht gedroht haben uns an die öffentlichkeit zu wenden kam der neue bescheid 80% ohne Merkzeichen.
einen tag später erlitt er einen erneuten schlaganfall.
widerspruch hatten wir eh einlegen wollen, der schlaganfall war schneller. das gab grosse aufregung beim amt weil sie damit nun nicht mehr klarkamen.
wir brauchten dringend merkzeichen aG da er nicht mehr laufen konnte.
ergebnis, nach intensiven nerven des amtes: im september 100% ohne aG! das war die höhe.
erneut nervenkrieg, aber es hat sich gelohnt, aller 14 tage nachweisbar- haben wir das amt so genervt-dass nun im november endlich der ersehnte buchstabe G kam! eine unwarscheinliche erleichterung für uns, denn ich kann ihm auch nicht helfen und die mama ist ja auch nicht mehr jung.
ich kann nur noch einmal an alle den tip geben:
lest euch die gesetze gut durch! im SGB IX findet ihr alles für behinderte, selbst die fristen, wo das amt euch einen zwischenbescheid geben muss und in welcher zeit entschieden werden soll. holt euch profesionelle hilfe, denn ohne kann das in einen nervenaufreibenden kampf ausarten.
schreibt alles auf, wann mit wem ihr worüber gesprochen habt!
für den fall das ihr euch beschweren wollt oder klagen müsst, seid ihr in der beweispflicht und monate später hat man nicht mehr alles im kopf parat.
lg sauri:a_smil08: