Widerspruch
Hallo an alle,
ja auf jeden Fall in den Widerspruch gehen und Akteneinsicht fordern, dann siehst Du was der Arzt mitgeteilt hat. Wobei die Ärzte halt nur die Diagnosen auflisten nicht mehr und nicht weniger.
Liste alle Einschränkungen die Dein Leben betreffen auf! Worin behindert Dich Deine Erkrankung? Was kannst Du nicht mehr so wie früher? Der Grad der Behinderung soll Dir ja einen Nachteilsausgleich bringen. Es heißt ja Teilhabe am normalen Leben und das kann man mit einer rheumatischen Erkrankung nicht mehr.
Viele von uns finden sich mit ihren Einschränkungen ab und sind froh über die Tage an denen sie keine Schmerzen haben und nicht ständig müde sind. Denke genau nach was hast Du früher gemacht z.B. Hobbys, Freunde treffen, tanzen gehen, Familie treffen, Ausflüge usw. usw. und was davon kannst Du heute nicht mehr machen, wo brauchst Du Hilfe.
Das alles gut und wegen mir auch drastisch schildern, die Versorgungsämter sparen wo es nur geht. Diese Beschreibung kann man dem Antrag beifügen, da der vorgesehene Platz ja nicht ausreicht. Füge es dem Widerspuch bei. Behalte immer ein Exemplar (Kopie) für Dich.
Notfalls unterstützt Dich auch bei deinem Einspruch Widerspruch bei der RV der VDK, es ist nicht schlecht dort Mitglied zu sein. Deren Anwälte arbeiten nicht umsonst aber kennen sich aus und kämpfen manches durch. Bei uns reicht oft die Kraft nicht mehr, damit spielen meiner Ansicht nach die Ämter auch ein wenig, wer sich seine Leistungen nicht holt nicht einklagt im Notfall bekommt sie halt nicht.
Alles, alles Gute und viel Kraft
Medea