Hallo Britta-Lucie
und herzlich Willkommen auf R-O...
Da Du keine weiteren Angaben gemacht hast, versuche ich mal das Ganze von hinten aufzuzäumen:
Bakerzyste:
http://www.dr-gumpert.de/html/baker-zyste.html
Lt diesem Artikel gehen die meisten Ärzte von der Ursache her entweder von einer Arthrose oder von einer entzündlichen Arthritis aus. Solange die Ursache der Bildung einer solchen Zyste nicht gefunden wird, habt wenig Chance auf eine komplette Ausheilung.
HLA-B27
Dieser Wert scheint nicht nur für den Morbus Bechterew zu stehen...
Hier mal ein Wikipedia-Auszug:
ehr stark assoziiert ist HLA-B27 mit einer Gruppe von bestimmten
Autoimmunerkrankungen wie
rheumatoider Arthritis („klassisches Rheuma“) und einigen Erkrankungen aus der Gruppe der
seronegativen Spondylarthritiden. Aus diesem Grund ist die Unterscheidung in HLA-B27-positive und -negative Patienten in der
Rheumatologie ein wichtiges Kriterium bei der
Differentialdiagnose.
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Folgende Erkrankungen werden bislang mit HLA-B27 assoziiert:
und hier zum Thema juvenile Polyarthrits:
Juvenile idiopathische Arthritis (Abgekürzt
JIA, ältere Synonyme:
Juvenile rheumatoide Arthritis,
Juvenile chronische Arthritis,
Morbus Still oder volkstümlich
kindliches Rheuma) ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von vorwiegend gelenkbefallenden Erkrankungen (
Arthritis) des
rheumatischen Formenkreises im Kindesalter (
juvenil). Es sind
Autoimmunkrankheiten letztlich unbekannter Ursache (
idiopathisch).
Erstsymptome (auch bei Krankheitsschüben im Verlauf) sind häufig Müdigkeit, Weinerlichkeit und Leistungsknick.
Die Leitsymptome einer Gelenkentzündung (Schmerz, Schwellung, Überwärmung und Bewegungseinschränkung) können im Gegensatz zu Erwachsenen bei Kindern nicht in allen Teilen für die Diagnose „Arthritis“ vorausgesetzt werden. Kleinere Kinder äußern die Schmerzen häufig nicht direkt. Sie ändern ihr Verhalten, lassen sich tragen, sind weinerlich bei motorischen Tätigkeiten und entwickeln sich scheinbar zurück. Die betroffenen Gelenke werden in einer Schonhaltung, meistens in Beugung, gehalten. Diese Inaktivität in einer Achsenfehlstellung kann unbehandelt zu dauerhaften Kontrakturen (Sehnenverkürzungen mit bleibenden Bewegungseinschränkungen) und Muskelschwund führen. Ferner kann es zu asymmetrischem Wachstum der Gelenke und benachbarten Knochen kommen. Grundsätzlich kann jedes Gelenk betroffen sein. Über betroffenen Gelenken lässt sich häufig ein Druckschmerz auslösen. Die Schmerzen werden meistens von den Kindern als mäßig und erträglich angegeben. Gelenkschmerzen sind typischerweise morgens und nach längerer Inaktivität stärker („Morgensteife“) und werden durch Bewegung des entzündeten Gelenkes verstärkt.
Typischerweise beginnen die oligoartikulären Formen asymmetrisch, bevorzugt an den
großen Gelenken der Beine und die polyartikulären Formen symmetrisch an den kleinen Gelenken der Hände und Füße. Die systemische Form entwickelt initial häufig Gelenkschmerzen der Halswirbelsäule und im Langzeitverlauf oft eine ausgeprägte Zerstörung der Hüftgelenke. Bei systemischen Verläufen und hoher Krankheitsaktivität kann es zu einer Verlangsamung des Wachstums und der Entwicklung, zu einer verzögerten
Pubertät und zu einer Gewichtsabnahme kommen.
(Quelle und mehr)
und das:
http://www.rheuma-online.de/a-z/j/juvenile-chronische-arthritis.html
Gute Besserung und viele Grüße
Colana