Hallo,
Ich habe vor kurzem (auf Anraten eines Arbeitsagentur - Mitarbeiters, der mich davon überzeugt hat) mein Studium abgebrochen. Dieser Mitarbeiter hat mir geraten, statt dessen eine Umschulung zu beginnen, da ich aufgrund meiner Erkrankung die Regelstudiumszeit erheblich überschritten habe (KH- und Reha- Aufenthalte + Murphy'sche Gesetze) und damit keine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe.
Ich habe vor Abbruch des Studiums bei der Arbeitsagentur eine Umschulung beantragt, diese wurde aber abgelehnt, da ich logischer Weise länger als 4 Jahre nicht mehr im Beruf gearbeitet habe. Man sagte mir dort aber, das ich dank Hartz IV über das Sozialamt eine Umschulung bekommen könnte.
Ich habe mich dort erkundigt (In der entsprechenden Abteilung, die für Behinderte zuständig ist) und dort bestätigte man mir, das eine Umschulung möglich sei.
Da ich mich dort aber nur auf eine Umschulung bewerben konnte, wenn ich mein Studium beendete, habe ich mich exmatrikuliert und wollte nun alles nötige in die Wege leiten.
Nun mein Problem: Jetzt bekam ich einen Anruf vom Sozialamt, in dem mir mitgeteilt wurde, das ich mir keine Hoffnung auf eine Umschulung machen solle, da dafür kein Etat vorhanden wäre. Ich komme mir nun reichlich verarscht vor (tschuldigung für den Ausdruck) und habe Angst vor dem, was da kommen mag. Ich bin gelernter Elektriker (genauer Elektroanlageninstallateur), aber in diesem Beruf kann ich nicht mehr arbeiten (Zitat Gutachterliche Äußerung des ärztlichen Dienstes der Arbeitsagentur: "[...]Aus gutachterlicher Sicht schließt die vorliegende Erkrankung eine leichte Tätigkeit unter Witterungsschutz, in überwiegendem Sitzen, mit der Möglichkeit zu einer gelegentlichen Wechsel der Körperhaltung, ohne Leiternsteigen, nicht auf Leitern und Gerüsten nicht aus. Das formulierte Leistungsvermögen ist mit den Tätigkeitsanforderungen im erlernten Beruf dauerhaft nicht mehr in Einklang zu bringen.[...] Den Arztberichten ist zu entnehmen, dass die medizinische Reha soweit fortgeschritten ist, dass berufliche Reha - Maßnahmen ins Auge gefasst werden können. [...]", und da spricht wohl ziemlich jeder Punkt gegen eine weitere Berufsausausübung in dem Bereich) und auch sonst wird es wohl äußerst schwierig (wohl eher unmöglich) etwas passendes zu finden, das ungelernt ist und ebengenannte Kriterien erfüllt.
Weiß jemand Rat, ob man einen Anspruch auf Berufliche Rehabilitation hat (habe 30% GdB, mein Arzt wollte mehr, aber dafür ist Hamburg ja bekannt) und wie man sich gegen diese merkwürdigen Tricksereien des Sozialamtes wehren kann (ich hätte schließlich mein Studium nie aufgegeben, wenn ich gwusst hätte, das ich danach ins Bodenlose falle, bin nicht irgendwo durchgefallen)?
Gruß, Thomas
Ich habe vor kurzem (auf Anraten eines Arbeitsagentur - Mitarbeiters, der mich davon überzeugt hat) mein Studium abgebrochen. Dieser Mitarbeiter hat mir geraten, statt dessen eine Umschulung zu beginnen, da ich aufgrund meiner Erkrankung die Regelstudiumszeit erheblich überschritten habe (KH- und Reha- Aufenthalte + Murphy'sche Gesetze) und damit keine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe.
Ich habe vor Abbruch des Studiums bei der Arbeitsagentur eine Umschulung beantragt, diese wurde aber abgelehnt, da ich logischer Weise länger als 4 Jahre nicht mehr im Beruf gearbeitet habe. Man sagte mir dort aber, das ich dank Hartz IV über das Sozialamt eine Umschulung bekommen könnte.
Ich habe mich dort erkundigt (In der entsprechenden Abteilung, die für Behinderte zuständig ist) und dort bestätigte man mir, das eine Umschulung möglich sei.
Da ich mich dort aber nur auf eine Umschulung bewerben konnte, wenn ich mein Studium beendete, habe ich mich exmatrikuliert und wollte nun alles nötige in die Wege leiten.
Nun mein Problem: Jetzt bekam ich einen Anruf vom Sozialamt, in dem mir mitgeteilt wurde, das ich mir keine Hoffnung auf eine Umschulung machen solle, da dafür kein Etat vorhanden wäre. Ich komme mir nun reichlich verarscht vor (tschuldigung für den Ausdruck) und habe Angst vor dem, was da kommen mag. Ich bin gelernter Elektriker (genauer Elektroanlageninstallateur), aber in diesem Beruf kann ich nicht mehr arbeiten (Zitat Gutachterliche Äußerung des ärztlichen Dienstes der Arbeitsagentur: "[...]Aus gutachterlicher Sicht schließt die vorliegende Erkrankung eine leichte Tätigkeit unter Witterungsschutz, in überwiegendem Sitzen, mit der Möglichkeit zu einer gelegentlichen Wechsel der Körperhaltung, ohne Leiternsteigen, nicht auf Leitern und Gerüsten nicht aus. Das formulierte Leistungsvermögen ist mit den Tätigkeitsanforderungen im erlernten Beruf dauerhaft nicht mehr in Einklang zu bringen.[...] Den Arztberichten ist zu entnehmen, dass die medizinische Reha soweit fortgeschritten ist, dass berufliche Reha - Maßnahmen ins Auge gefasst werden können. [...]", und da spricht wohl ziemlich jeder Punkt gegen eine weitere Berufsausausübung in dem Bereich) und auch sonst wird es wohl äußerst schwierig (wohl eher unmöglich) etwas passendes zu finden, das ungelernt ist und ebengenannte Kriterien erfüllt.
Weiß jemand Rat, ob man einen Anspruch auf Berufliche Rehabilitation hat (habe 30% GdB, mein Arzt wollte mehr, aber dafür ist Hamburg ja bekannt) und wie man sich gegen diese merkwürdigen Tricksereien des Sozialamtes wehren kann (ich hätte schließlich mein Studium nie aufgegeben, wenn ich gwusst hätte, das ich danach ins Bodenlose falle, bin nicht irgendwo durchgefallen)?
Gruß, Thomas